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Re: Fast Ethernet und Samba
- From: SPATZ1 t-online de (Frank Schneider)
- To: redhat-list-de redhat de
- Subject: Re: Fast Ethernet und Samba
- Date: Thu, 23 Mar 2000 18:06:58 +0100
Hallo...
robert_wilhelm_land wrote:
>
> Von Lukas
>
> > .....Ich ueberpruefe die Verbindungsqualitaet meiner Rechner mit "bing" (einem
> > Linux/Unix Programm). Bing setzt allerdings direkt auf tcp/ip auf.
> > Vergleichswerte ueber samba bringen erheblich niedrigere Werte.
> > Soviel ich weiß ist die tcp/ip Implementierung von Linux 2.0.xx eher als
> > schlecht zu bezeichnen. Wenn du auf einen guten Durchsatz angewiesen bist,
> > solltest du deshalb an einen update denken.
> >
> > Zum Test kannst du bezueglich samba auch eine Kombination aus "time -v" und
> > "smbclient" nehmen:
> > time -v smbclient //server/share -c put file file
> > oder
> > time -v smbclient //server/share -c get file file
>
> Danke Lukas, jedoch woher bekomme ich 'bing'?, die DLD hatte dieses Tool seinerzeit
> wohl noch nicht.
Die SUSE schon: RPM (bing.rpm, wozu Plattform und Version angeben, wir
sind doch bei SUSE...:-)),
einfach installieren, das Paket enthält nur eine Exe, hihi...
> Das damit das SMB umgangen wird ist klar, interessiert mich aber für spätere
> Programmieraufgaben.
>
> Apropos programmieren, ist die obengenannte Funktion aus time.h?
Nein, das ist ein Kommandozeilen-Tool, das als Übergabeparameter einen
auszuführenden Befehl
übernimmt und dann dessen Zeitverhalten (Wieviel Zeit insgesamt, wieviel
CPU-%, wieviele
Swap-Vorgänge, etc.) mißt.
> Dennoch fehlen mir Werte zum Vergleich, die Einzigen sind die aus der C'T.
>
> >....Zur Bestimmung der Dateigroesse empfehle ich eine Groesse kleiner als der
> >_verfuegbare_ RAM, um den Betriebssystemen zu erlauben, die Daten von Platte im
> >Cache zu halten (zumindest Linux macht das perfekt!!!).
>
> Aber doch nur bei mehrmaligen Auslesen und da wohl auch nur bedingt. Ich kann mir
> nicht vorstellen das der ganze verfügbare RAM gefüllt wird.
Doch.
Wenn der Speicher echt frei ist, dann kommt das komplette File da rein.
Beispiel:
"time cp <2MB.dat> /dev/null"
Ergebnis z.b. 0,5sec, daraus Speed (2MB/0,5): 4MByte/sec.
Das Ganze noch mal (gleiches File natürlich):
"time cp <2MB.dat> /dev/null"
Ergebnis: 0,01 sec, daraus Speed (2MB/0,01): 200MByte/sec.
Da das schneller ist als jeder SCSI-Bus, kann die Platte nicht einmal
angefaßt
worden sein. Das File muß *komplett* aus dem Hauptspeicher gekommen
sein.
Ich hab bei meiner Kiste da schon Speedwerte jenseits der 300MByte/sec
erreicht,
das ist dann 80% des theoretischen RAM-Durchsatzes...
Der gleiche Test unter NT zeigt übrigens, das jenes OS höchstens 30-60%
des Files
cached...auch wenn die Werbung was andres behauptet...
Solong..
mfg Frank.
--
Frank Schneider, <spatz1 t-online de>
Microsoft isn't the answer.
Microsoft is the question, and the answer is NO.
...-.-
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