Allgemeine Einstellungen für Red Hat

Success story

Adobe überzeugt Unternehmenskunden mit Cloud-basierten Produkten

Adobe Systems, ein langjähriger Benutzer von Red Hat® Enterprise Linux®, wollte seinen Unternehmenskunden einfachen Zugang auf Sandbox-Ressourcen bieten, um Lösungen, die Adobe-Produkte verwenden, evaluieren und aufbauen zu können. Bei der Implementierung der Cloud verwendete Adobe Red Hat Enterprise Linux und Amazon Web Services (AWS) nicht nur zur Bereitstellung einer Sandbox-Lösung, sondern auch dazu, seinen Kunden eine Software-as-a-Service (SaaS)-Option für die Anwendung Adobe-basierter Lösungen zu bieten. Heute nutzt Adobe die Red Hat Plattform und Amazon Web Services, um Kunden die Bereitstellung zu erleichtern, die Betriebskosten zu verringern und die Amortisationszeit zu beschleunigen.

Kunde seit

2008

San Jose, Kalifornien

Technologiebranche

Ziel

Kunden auf Grundlage eines subskriptionsbasierten Preismodells über die Cloud die digitalen Medienprodukte von Adobe anzubieten.

Software

Hardware

  • Bestehende Architektur von Adobe

Der langwierigste Teil im Vertriebszyklus ist der, den Kunden von der Sicherheit der Cloud-Plattform zu überzeugen. Doch sobald wir Red Hat erwähnen, macht es bei den Kunden Klick und die meisten ihrer Fragen zur Sicherheit sind damit beantwortet.

Mitch Nelson, Director of Managed Services for enterprise, Adobe Systems

Adobe verlagert Software in die Cloud

Adobe Systems wurde 1982 gegründet und ist vor allem für seine Lösungen für digitale Medien und Marketing bekannt, darunter CQ, LiveCycle, Photoshop und Acrobat. 2007 wurde Mitch Nelson, ein früher Verfechter des Cloud Computing, zum Director of Managed Services bei Adobe ernannt. Seine erste Herausforderung bestand darin, Entwicklern bei Unternehmenskunden den einfachen Zugriff auf die LiveCycle Sandbox zu ermöglichen, damit sie dort die Adobe Produkte testen konnten.

Nelson wandte sich an Red Hat Enterprise Linux und Amazon Web Services (AWS), um dieses Problem zu lösen. „Durch die Kombination von LiveCycle, Red Hat und AWS war es uns möglich, in kürzester Zeit ein Sandbox-System für Entwickler bereitzustellen, das diese schnell und einfach nutzen konnten“, so Nelson.

Apps per Kundenabonnement

Das war erst der Anfang. „Nach ersten Erfolgen stellen sich schnell weitere Aufgaben ein. So standen wir dann nämlich vor der Frage, wie wir für diese Cloud-Lösung den Schritt von der Sandbox zur Produktionsumgebung vollziehen“, so Nelson. Adobe wollte seinen Kunden außerdem Anwendungen über ein SaaS-Modell anbieten, sodass sie auf diesem Weg von abonnementbasierten Preisen, vereinfachten Bereitstellungen und Skalierbarkeit profitieren. Zudem strebte das Unternehmen ein flexibles Open Hybrid Cloud-Modell an, das vor Ort (On-premise) und in der Cloud ausgeführt werden kann.

Relevante Produkte für Unternehmenskunden

Nelson bildete ein Team, das Cloud-basierte Versionen von Adobe Produkten entwickelte, die Kunden dann selbst an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen konnten. Mithilfe von Amazon Web Services überführte Adobe die Anwendungen 2008 in den Produktionsbetrieb und übernahm selbst das weitere Management. Das erste Resultat war Adobe LiveCycle Enterprise Suite (ES3), eine Java™ EE-basierte SOA-Serversoftware, mit der Anwendungen erstellt werden können, die Geschäftsabläufe für Unternehmen und Regierungsbehörden automatisieren. Später folgte Adobe CQ, die Grundlage der Lösung Adobe Experience Manager. Weitere Anwendungen befinden sich in der Entwicklung.

Flexible Ausführung am Kundenstandort oder in der Cloud

Dass für die Cloud-Angebote von Adobe die Red Hat Plattform verwendet wurde, lag für Nelson aus zahlreichen Gründen auf der Hand. Erstens ermöglicht Red Hat Adobe den Einsatz einer Open Hybrid Cloud. „Red Hat Enterprise Linux ist eine skalierbare, einheitliche Plattform, die uns die erforderliche Flexibilität gibt, in beiden Umgebungen arbeiten zu können – On-premise beim Kunden und in der Cloud“, so Nelson.

Kosteneinsparungen durch einzelnes Betriebssystem

Außerdem ist es ein bedeutender Vorteil, alles an einem Betriebssystem zu standardisieren. „Mit Red Hat können wir unseren Kunden ein bekanntes Framework bieten, das sie auf ihren PCs oder Entwicklungssystemen testen können. Dabei kommt wie in der Cloud über den gesamten Prozess das gleiche Betriebssystem bzw. die gleiche Produktreihe zum Einsatz. Durch diese Standardisierung und die Arbeit in einem vertrauten Framework spart Adobe jährlich zwei bis drei Millionen Dollar ein.“

Verlässliche Cloud-Sicherheit für Kunden

Zudem müssen sich Unternehmen, die über die Arbeit mit der Cloud nachdenken, sicher sein, dass es umfassende Sicherheitsvorkehrungen gibt. Nelson gibt an, von Kundenseite schon Fragenkataloge mit 50 bis ca. 750 Fragen zu den Adobe Prozessen erhalten zu haben und dabei vor allem in aller Ausführlichkeit auf die sichere Plattform einzugehen. „Der langwierigste Teil im Vertriebszyklus ist der, den Kunden von der Sicherheit der Cloud-Plattform zu überzeugen. Doch wenn wir Red Hat erwähnen, macht es bei den Kunden Klick, und die meisten ihrer Fragen zur Sicherheit sind damit beantwortet“, so Nelson.

Stabiles Betriebssystem

Nelson betont auch die Stabilität von Red Hat Enterprise Linux. „Wir bieten High Availability-Konfigurationen mit größtmöglicher Ausfallsicherheit für länderübergreifende Umgebungen. Ohne absolutes Vertrauen in unser Betriebssystem wäre das nicht möglich. Die Stabilität jeder einzelnen Komponente ist bei solchen Größenordnungen von entscheidender Wichtigkeit, doch Red Hat Enterprise Linux hat uns noch nie enttäuscht“, so Nelson.

Anforderungsgerechte Skalierung

Dank der Skalierbarkeit der Red Hat Plattform kann Adobe Workloads auf dem Kundenserver analysieren und durch entsprechend langsames oder schnelles Skalieren angemessen darauf reagieren. Auf diese Weise können Server tagsüber online gehen, um die Datenmengen zu bewältigen, und dann nach Geschäftsschluss heruntergefahren und anderen Benutzern in der Cloud zur Verfügung gestellt werden.

Umsatz verlagert sich vom Schutzhüllenmodell zu SaaS

Wie viele unabhängige Softwarehersteller (ISVs) hat Adobe seine Software ursprünglich mit Schutzhüllenverträgen vertrieben. Das noch relativ junge SaaS-Modell bietet Kunden von Adobe eine Reihe von Vorteilen: vereinfachte Bereitstellung, geringere Gesamtbetriebskosten, bedarfsorientierte Skalierbarkeit und eine schnellere Amortisierung. Auch für Adobe stellt das SaaS-Modell einen Gewinn dar. Umsätze werden vermehrt über jährliche Zahlungen statt über Einzeltransaktionen generiert, was für das Unternehmen zusätzliche Umsatzchancen bedeutet.

Unternehmenskunden zeigen sich überzeugt

Durch die Partnerschaft mit Red Hat und Amazon Web Services hat Adobe Dutzende Unternehmenskunden für seine Cloud-basierten Produkte und Services gewonnen. Adobe geht davon aus, dass sich diese Zahl im nächsten Jahr mehr als verdoppelt.

„Wir haben Wege beschritten, an die wir zu Beginn überhaupt nicht gedacht haben. Wir sind jetzt in der Lage, mit Großkonzernen zu arbeiten und geschäftskritische Komponenten ihrer Unternehmenstätigkeit bedenkenlos in der Cloud-Infrastruktur bereitzustellen“, so Nelson.

Adobe prüft weitere Möglichkeiten

Nelson sieht Red Hat auch in der Zukunft als bevorzugte Plattform für so viele Angebote von Adobe Managed Services wie möglich. „Red Hat Enterprise Linux ist unser bevorzugtes Betriebssystem, und wir möchten so viele unserer Lösungen wie möglich auf diese Plattform umstellen, sofern sie nicht ohnehin bereits dort ausgeführt werden“, meint Nelson.

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