Allgemeine Einstellungen für Red Hat

Success Story

Bayer Business Services realisiert Kosteneinsparungen und Performancesteigerungen

Bayer Business Services, das globale Kompetenzzentrum für IT- und Geschäftsservices der Bayer Gruppe, suchte nach Möglichkeiten zur Kosteneindämmung, ohne jedoch die Qualität seiner geschäftskritischen SAP Infrastruktur zu gefährden. Bayer entschloss sich dazu, von AIX, einem proprietären UNIX Betriebssystem, auf Red Hat® Enterprise Linux® umzusteigen und seine IBM Server mit proprietärer Software durch standardbasierte x86-Server zu ersetzen. Durch diesen doppelten Ansatz erzielte Bayer Business Services mehr Leistung bei wesentlich geringeren Betriebskosten.

Kunde seit

2006

Leverkusen, Deutschland

Technologiebranche

Ziel

Aktualisierung der veralteten IT-Infrastruktur, Kostenreduzierung und Bereitstellung innovativer IT-Lösungen für die weltweiten Tochtergesellschaften von Bayer

Hardware

  • 50 HP Rackserver unterschiedlicher Leistungsstärke

Wir betrachten eine Lösung natürlich immer in ihrer Gesamtheit, doch das Betriebssystem leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg insgesamt. Red Hat Enterprise Linux bietet die Stabilität, Flexibilität und Performance, die zur Unterstützung von Anwendungen der nächsten Generation erforderlich ist.

Sven Meissner, Linux Operating Manager bei Bayer Business Services in Leverkusen, Deutschland

Zunehmender Bedarf an effizienter IT

Teure Aufschläge für proprietäre Hardware und Softwarelizenzen galten lange Zeit als notwendige Voraussetzung für eine überragende Performance. Inzwischen erhalten IT-Abteilungen jedoch schon seit mehreren Jahren nicht mehr unhinterfragten Zugang zu umfassenden Ressourcen. IT-Abteilungen und IT Service Provider haben das Geschäftsergebnis heute genau im Blick und suchen akribisch nach Möglichkeiten, im Data Center Geld zu sparen.

Überalterte Infrastruktur

Bayer Business Services, das globale Kompetenzzentrum für IT und Business Services des Bayer Konzerns, hat eine ähnliche Entwicklung hinter sich. Vor einigen Jahren begann das Zentrum damit, mithilfe von Konsolidierung und Virtualisierung gezielt Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen zu verfolgen. Danach wollte das IT-Zentrum von Bayer die vorhandene Infrastruktur neu ausrichten, die bereits seit einem Jahrzehnt im Einsatz war. Geschäftskritische SAP Anwendungen wurden auf proprietären Servern mit dem UNIX Betriebssystem AIX ausgeführt und erreichten allmählich das Ende ihrer Nutzungsdauer.

Bayer IT rüstet sich für die Zukunft

Bayer Business Services musste nicht nur Kosten senken, sondern wollte den Bayer Tochtergesellschaften auch weiterhin innovative Lösungen liefern. Nach über zehn Jahren mit einem proprietären Betriebssystem (AIX auf IBM Servern) für die SAP Anwendungen entschied sich Bayer Business Services daher für die Implementierung einer zukunftssicheren Lösung. Die Wahl fiel auf x86-Server unter Red Hat Enterprise Linux.

Manager legt Wert auf Qualitätssicherung

„Bei diesem Migrationsprojekt waren zwei zentrale Anforderungen zu beachten“, erläuterte Sven Meissner, Linux Operation Manager bei Bayer Business Services in Leverkusen. „Zum einen sollte die Qualität der Infrastruktur und Lösungen aufrechterhalten werden, wobei nach Möglichkeit die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Leistung der Systeme verbessert werden sollte. Zum anderen mussten Kosten eingespart werden. Diese Ziele ließen sich verwirklichen, indem IBM AIX UNIX Server durch x86-Server ersetzt und alle SAP Systeme von AIX auf Red Hat Enterprise Linux migriert wurden.“

Chance zur Abkehr von proprietärer Technologie

„Als das UNIX System von IBM das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht hatte, bot sich die Gelegenheit, proprietären Technologien den Rücken zu kehren“, weiß Meissner zu berichten. „Den Hauptausschlag gaben die Einsparungen in zwei wichtigen Aktivitätsbereichen: Beschaffungskosten und Ausgaben für fortlaufende Wartung. X86-Server mit Red Hat Enterprise Linux boten einen erheblichen Kostenvorteil.“

Bayer erhält mit Red Hat einen verlässlichen Partner

Bayer Business Services setzte bereits auf ca. 300 Servern Open Source-Lösungen zur Unterstützung von E-Business-Anwendungen ein. Dadurch konnte das IT-Zentrum bei der Wahl von Red Hat Enterprise Linux als Serverbetriebssystem auf internes Know-how zurückgreifen. „Das Betriebssystem erwies sich bereits seit vielen Jahren als unglaublich stabil und zuverlässig. Zudem ist Red Hat schon immer ein sehr zuverlässiger, professioneller und kooperativer Partner gewesen“, so Meissner.

Bayer sichert sich Leistungsstärke für die nächste Generation

Die Migration begann im Oktober 2009 mit der Migration unkritischer Systeme. Nach Abschluss dieser ersten Phase ging es weiter mit der SAP Systemserie, die Prozessoren mit sechs oder zehn Kernen benötigt. Dabei konnte dieselbe SAPS Leistung (SAP Application Performance Standard) wie mit den früheren AIX Servern erzielt werden.

Der SAPS-Indikator leitet sich aus dem SD Benchmark (Sales und Distribution) ab, bei dem eine Reihe von Verarbeitungsschritten im SD Modul des SAP Systems durchgeführt werden. Ein Wert von 100 SAPS ist definiert als 2.000 vollständig verarbeitete Auftragspositionen pro Stunde bei einer bestimmten Konfiguration.

Keine Einschränkungen bei der Rechenleistung

Eines der Systeme mit einer hohen Leistung ist ein HP-DL580-G7 Server. Dieses Racksystem verfügt über vier CPUs (mit jeweils zehn Prozessorkernen), 1 TB RAM und läuft sowohl unter VMware vSphere 5 als auch Red Hat Enterprise Linux. Mit dieser geballten Rechenkraft können rund 42.000 SAPS erzielt werden. Dieser Indikator ist von entscheidender Bedeutung bei der Berechnung der verfügbaren Funktionen, da die Geschäftsbereiche der Bayer Gruppe auch weiterhin SAPS als Maß für die benötigte Rechenleistung erwerben.

Stabilität und Flexibilität

„Wir betrachten eine Lösung natürlich immer in ihrer Gesamtheit, doch das Betriebssystem leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg insgesamt. Red Hat Enterprise Linux bietet uns die erforderliche Stabilität, Flexibilität und Performance zur Unterstützung von Anwendungen der nächsten Generation“, so Meissner.

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