Allgemeine Einstellungen für Red Hat

Success Story

Mit Harvard verbundenes medizinisches Zentrum steigert Flexibilität und Sicherheit

Mit nur zwei Mitarbeitern war das Red Hat® Enterprise Linux® Supportteam des Beth Israel Deaconess Medical Center personell zu schwach besetzt. Da Beth Israel bereits einige Jahre zuvor auf den Kernel-basierten virtuellen Hypervisor (KVM) umgestellt hatte, entschied sich das Krankenhaus zu einer Migration auf Red Hat Enterprise Virtualization 3.1, um die Bereitstellung und das Management seiner wichtigsten klinischen Systemumgebungen zu vereinfachen.

Kunde seit

2008

Boston

Gesundheitswesen

Ziel

Vereinfachung und Optimierung des Managements von Red Hat Enterprise Linux für die verschiedenen Aufgaben der klinischen Systeme

Hardware

  • IBM BladeCenter H (HS21XM, HS22V) mit Intel XEON Prozessoren, Cisco Netzwerk und Storage Arrays der CLARiiON- und VNX-Reihe von EMC

In der Gesundheitsbranche müssen rigorose Kontrollmechanismen etabliert werden, um die Daten und Privatsphäre der Patienten vor Missbrauch zu schützen. Aktuell arbeiten wir zwar mit Papierdokumenten und gutherzigen Menschen, verfügen jedoch über keine Technik, die uns dabei hilft, den Überblick zu behalten. Die umfassenden Berichte von Red Hat Enterprise Virtualization Manager werden uns den notwendigen Durchblick verschaffen.

Robert Hurst, System Manager, Beth Israel Deaconess Medical Center

Gesucht: Benutzerfreundliches Tool für das Virtualisierungsmanagement zur schnellen Bereitstellung neuer Systemkomponenten

Das der Harvard Medical School angeschlossene Beth Israel Deaconess Medical Center ist ein führendes Lehr- und Forschungskrankenhaus. Ein 2-Personen-Team ist für die virtualisierte Red Hat Enterprise Linux Umgebung verantwortlich, die die Grundlage der wichtigsten klinischen Systeme des Klinikums bildet.

2-Personen-Team steuert den Systembetrieb

Diese virtualisierten Systeme setzen auf der InterSystems Caché Datenbank auf und unterstützen die Ärzte bei klinischen Aufgaben wie der Anordnung von Labortests, der Ausstellung von Rezepten oder der Medikamentenausgabe. Das Team besteht aus dem Caché Systemmanager Robert Hurst und dem leitenden Systemtechniker Matthew Ghofrani. Nur sie verfügen über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Bereitstellung neuer Rechner. Außerdem beaufsichtigen sie Upgrades und verwalten Integrationen in die virtualisierte Red Hat Enterprise Linux-basierte Umgebung.

Team stößt beim Wachstumsmanagement an seine Grenzen

Die beiden Experten waren in den letzten Jahren zunehmend überlastet. Die Ursache dafür war, dass Beth Israel in diesem Zeitraum verschiedene proprietäre UNIX Systeme (Caché und Oracle) durch Enterprise Linux Anwendungen ersetzt und neue Anwendungen (darunter CommVault, Ensemble und Pinpoint) angeschafft hatte. „Uns war klar, dass wir ein zentrales Managementtool für die Lizenzierung und Bereitstellung unserer Red Hat Enterprise Linux Umgebungen benötigten“, so Hurst. „Das Tool musste unkompliziert in der Erlernung und Anwendung sein, damit wir entsprechende Berechtigungen an andere Systemtechniker delegieren können, die nicht ausgelastet sind, während wir unsere Red Hat Enterprise Linux Rechner bereitstellen oder verwalten.“

Klinikum setzt frühzeitig auf Virtualisierung

Beth Israel entschied sich zu einem frühen Zeitpunkt für die Virtualisierung, um von den damit verbundenen Kosten-, Platz- und Stromvorteilen zu profitieren. Bis 2008 wurden die klinischen Systeme von Beth Israel in einer virtualisierten HP/UX Umgebung auf HP SPARC Systemen ausgeführt. Als HP den Wechsel zu einer Intel Itanium-basierten Architektur ankündigte, beschloss Beth Israel, das eigene Betriebssystem auf Red Hat Enterprise Linux und den Xen-Hypervisor umzustellen. Als Red Hat einige Jahre später seine Virtualisierungs-Roadmap veröffentlichte, wechselte Beth Israel zum Red Hat KVM (Kernel-based Virtual Machine) Hypervisor.

Aktuell betreibt Beth Israel vier IBM BladeCenter Systeme mit 56 physischen und über 50 virtuellen Rechnern. Dank des Red Hat Enterprise Virtualization Managers kann Beth Israel vorhandene Ressourcen und Bereitstellungsstandards weiterhin nutzen. Bootvorgänge aus dem SAN mit festplattenlosen Blade-Servern und das IBM Advanced Management-Modul werden durch die Clusterfunktion von Red Hat Enterprise Virtualization Manager unterstützt.

Beth Israel erweitert Managementfunktionen bei gleichzeitiger Kostensenkung

Nach der Veröffentlichung von Red Hat Enterprise Virtualization 3.1, einem zentralen Managementsystem zur Verwaltung einer virtualisierten Infrastruktur, prüfte Hurst, ob ein Upgrade in Frage käme. Er sprach mit Red Hat über seine Anforderungen und vereinbarte dann die gemeinsame Durchführung einer Machbarkeitsstudie für die neue Version.

„Unser Ziel bei der Machbarkeitsstudie war es, den Upgradezyklus deutlich zu vereinfachen und andere Systemtechniker mit den Bereitstellungs- und Managementaufgaben zu betrauen, um Matthew und mich dadurch etwas zu entlasten“, erläutert Hurst.

Team prüft Performance und Kosten

Besonders angetan war Hurst vom Red Hat Enterprise Virtualization Manager, der sowohl Red Hat Enterprise Virtualization Hypervisoren als auch Red Hat Enterprise Linux Hosts mit dem KVM Hypervisor verwaltet. Damit profitieren virtuelle Rechner von einer überragenden Performance und Skalierbarkeit auf einer Plattform, die den Anforderungen der meisten geschäftskritischen Workloads an Stabilität und Sicherheit gerecht wird.

„Die Tatsache, dass nur besonders qualifizierte Techniker wie Matthew und ich selbst alle Aufgaben im Zusammenhang mit der Red Hat Enterprise Linux Umgebung durchführen konnten, war vom betrieblichen Aspekt her enorm kostspielig“, so Hurst. „Wenn nur zwei Personen in der Lage sind, die Kernsysteme auszuführen, stellt dies außerdem auch ein Betriebsrisiko dar. Wir hofften, uns mit Red Hat Enterprise Virtualization Manager aus diesem Dilemma befreien zu können.“

Vorabfragen werden zufriedenstellend geklärt

Nach der Veröffentlichung von Red Hat Enterprise Virtualization 3.1 im Dezember 2012 nahm Hurst die fünfmonatige Machbarkeitsstudie in Angriff. Dabei sollten insbesondere zwei Fragen beantwortet werden: Ist die Oberfläche benutzerfreundlich genug? Und welche Art von Managementintegration wäre für die vorhandenen Ressourcen von Beth Israel erforderlich?

„Beide Fragen wurden zu unserer vollen Zufriedenheit beantwortet“, erinnert sich Hurst. „Red Hat hat bei der Benutzeroberfläche ganze Arbeit geleistet. Und auch die Integration mit unseren IBM BladeCenter Ressourcen war problemlos möglich.“

Erfolgreicher Testlauf

Nach der erfolgreichen Machbarkeitsstudie begann Hurst mit der Implementierung in den kleineren virtuellen Rechnerfarmen. Die Standardisierung der restlichen Farmen sollte dann folgen, sobald sich das Team eingearbeitet und mit der Technologie vertraut gemacht hatte.

Red Hat Enterprise Virtualization ließ sich unkompliziert bereitstellen und integrieren und arbeitete problemlos mit den wichtigsten Geschäftsressourcen zusammen. Auch von den Systemtechnikern, die jetzt für Bereitstellung und Management von Red Hat Enterprise Linux verantwortlich sind, wurde die Lösung gut aufgenommen.

„Wir sind hoch erfreut darüber, dass sie uns jetzt nicht mehr anrufen müssen, sondern ihre Umgebung selbst verwalten können. Das stärkt sie in ihrer Motivation und Arbeitsmoral“, so Hurst.

Echtzeitberichte als Bonus

Zu den beeindruckendsten Resultaten der Umstellung auf Red Hat Enterprise Virtualization gehört die vereinfachte und beschleunigte Berichterstellung. Während das Team zuvor auf jedem Host einzeln Befehle ausführen und Daten vom Bildschirm abschreiben oder spezielle Java-Anwendungen entwickeln musste, kann Hurst Dokumentationsunterlagen jetzt in Echtzeit abrufen.

Langfristig bietet der Wechsel zu Red Hat Enterprise Virtualization auch Kapitalvorteile. Hurst geht für Red Hat Enterprise Virtualization von einer Amortisierung innerhalb von sechs Monaten aus.

„Mit Blick auf die nächste Generation an Blade-Servern werden wir zunehmend mehr Leistung aus weniger Hardware herausholen können“, meint Hurst. „Durch diese Konsolidierung müssen wir weniger Rechner anschaffen und konfigurieren. Und wie bei jeder anderen Virtualisierungsinitiative versprechen wir uns davon weniger Komplexität, ein vereinfachtes Management und geringere Gesamtkosten.“

Beth Israel erfüllt Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben

Kliniken

Im Gesundheitswesen gelten besondere Anforderungen, die Beth Israel mithilfe von Red Hat Enterprise Virtualization Manager souverän erfüllt. High Availability ist für Kliniken – und insbesondere ihre klinischen Systeme – von geschäftskritischer Bedeutung. Die Techniker müssen in der Lage sein, Umgebungen proaktiv zu verwalten, damit Probleme gar nicht erst auftreten. Der vielleicht größte Vorteil des neuen Systems besteht darin, dass Hurst damit sicherstellen kann, dass Beth Israel sämtliche Compliance-Vorgaben erfüllt.

„In der Gesundheitsbranche müssen rigorose Kontrollmechanismen etabliert werden, um die Daten und Privatsphäre der Patienten vor Missbrauch zu schützen“, erläutert Hurst. „Aktuell arbeiten wir mit papierbasierter Dokumentation und gutherzigen Menschen, verfügen jedoch über keine Technik, die uns dabei hilft, den Überblick zu behalten. Die umfassenden Berichte von Red Hat Enterprise Virtualization Manager werden uns den notwendigen Durchblick verschaffen.“

Beth Israel plant die Zukunft mit Red Hat

Hurst sieht Red Hat Enterprise Linux und Red Hat Enterprise Virtualization in fünf Jahren als Standardumgebung.

„Red Hat Enterprise Linux auf Red Hat Enterprise Virtualization bietet uns beträchtliche Vorteile hinsichtlich Performance, Sicherheit und Produktivität“, führt er aus.

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