Allgemeine Einstellungen für Red Hat

Success Story

Horizon Power baut Stromnetzzugang aus

Zur Unterstützung des ENMAC-Systems benötigte Horizon Power eine Virtualisierungsplattform, die ein Echtzeitmanagement, Monitoring sowie die Steuerung eines öffentlichen elektronischen Vertriebsnetzwerks ermöglicht. Zu den weiteren Anforderungen gehörten eine benutzerfreundliche, flexible Plattform, die sowohl den Mitarbeitern im Büro als auch den Außendienstmitarbeitern zentralisierte Storage-Funktionen bietet. Red Hat® Enterprise Virtualization ermöglicht den Büro- und Außendienstmitarbeitern des Stromversorgers den einfachen Zugang zu kritischen Netzwerken.

Kunde seit

2011

Karratha, Western Australia

Energiebranche

Ziel

Erweiterung des IT-Managements des Stromnetzes für eine zunehmende Anzahl an Außendienstmitarbeitern

Software

Hardware

  • Server: HP C3000 Blade-Gehäuse, ProLiant BL460 G7-Server, HP ProLiant DL380 G5-Server, HP ProLiant DL380 G6-Server
  • Netzwerk: Cisco-Switches, HP ProCurve-Switches
  • Storage: QNAP TS-859U-RP+ NAS, HP P4500 links ISCSI SAN

Gleich nach der Einführung der Beta-Testversion von Red Hat Enterprise Virtualization konnten wir beträchtliche Verbesserungen feststellen. Nicht nur das Benutzererlebnis ist merkbar schneller geworden, sondern Red Hat Enterprise Virtualization für Desktops und das SPICE-Netzwerkprotokoll boten auch eine bessere Auflösung am virtuellen Desktop-Bildschirm.

Bob Good, SCADA Coordinator, Horizon Power

Virtualisiertes Netzwerk muss bei Unwettern kritische Aufgaben unterstützen

Der im australischen Bundesstaat Western Australia ansässige Stromversorger Horizon Power arbeitet regional und überregional. Das staatliche, profitorientierte Unternehmen beliefert über 100.000 Einwohner und 9.000 Unternehmen aus verschiedenen Schlüsselbranchen sicher und zuverlässig mit Strom. Horizon Power ist der einzige Energieversorger, der sowohl für Erzeugung, Beschaffung und Verteilung als auch für den Verkauf von Elektrizität zuständig ist.

Das Unternehmen ist stolz auf sein Engagement und darauf, auch in schwer zugänglichen Regionen eine sichere und zuverlässige Stromversorgung bieten zu können. Die Energiesysteme sind von großer Hitze und wirbelsturmähnlichen Wetterbedingungen im Norden bis hin zu verheerenden Stürmen im Süden großen Klimaextremen ausgesetzt. In seiner Produktionsumgebung setzt Horizon Power seit 2009 erfolgreich auf Red Hat Enterprise Linux-basierte Virtualisierung.

Unternehmensumstrukturierung erfordert erweiterten Zugang

Nach einer Umstrukturierung des Unternehmens fielen bei Horizon mehr Außendiensteinsätze an. Daher wurde eine Virtualisierungslösung benötigt, die flexibler und benutzerfreundlicher ist und eine gemeinsame Speicherung an allen Standorten ermöglicht.

„Zusätzliche Virtualisierungsanforderungen ergaben sich durch den erforderlichen Zugang zum ENMAC-System (Electrical Network Management and Control). Dieses System regelt die Stromübertragung vom Elektrizitätswerk zum Endverbraucher und ist für den Betrieb äußerst wichtig“, erläutert Colin Coe, Systemadministrator bei Horizon Power.

Netzwerksicherheit darf nicht gefährdet werden

„Das war eine echte Herausforderung, denn das Netzwerk und die Serverkonfiguration von ENMAC sind isoliert und abgesichert und gehören nicht zu unserem unternehmensweiten IT-Netzwerk. Wir haben das Netzwerk immer streng kontrolliert, und es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Benutzern, die darauf Zugriff haben. Am Ende war uns klar, dass wir vor einer großen Herausforderung standen“, so Coe. „Hierzu mussten nun höchste Anforderungen gestellt werden, denn die Virtualisierung von ENMAC musste größten Sicherheitsvorkehrungen genügen.“

Aufgrund der kritischen Bedeutung des ENMAC-Systems musste das Horizon Power-Team absolut sicher sein, auch nach dem Upgrade noch die Kontrolle über das Netzwerk zu behalten. Ein erfolgreiches Upgrade der Technologie würde sich letztlich in einem besseren Service für die Außendienstmitarbeiter und die Endbenutzer von Horizon niederschlagen.

Horizon Power profitiert von umfassenderer Funktionalität zu geringeren Kosten

Nach einem sorgfältigen Vergleich der Virtualisierungstechnologie von Red Hat und VMware entschloss sich der Stromanbieter, aufgrund der hervorragenden Ergebnisse Red Hat Enterprise Virtualization 2.2 zu implementieren. Die Technologie war nicht nur erheblich günstiger, sie ließ sich auch einfacher einrichten und verwalten. Da Red Hat zudem mit offenen Standards arbeitet, wurde auch die Gefahr eines Vendor Lock-ins vermieden.

Bewältigung geografischer Herausforderungen

„Die Installation von Red Hat Enterprise Virtualization erfüllte eine dringende Anforderung, indem sie uns Zugriff auf Netzwerksoftware erlaubte, der ansonsten aufgrund der Geografie nicht möglich gewesen wäre“, erläutert Coe. „Unsere obersten Prioritäten lagen in der Funktionalität und der schnellen Umsetzung. Red Hat Enterprise Virtualization hat diese beiden Anforderungen effektiv erfüllt.“

Red Hat Enterprise Virtualization 2.2 wurde in eine Betriebsumgebung eingeführt, die auf einer Mischung von HP DL380G5- und DL380G6-Servern basierte, und einen QNAP 859RU als Backend-iSCSI-Speichersystem einsetzte.

Der nächste Schritt mit Red Hat

Nach der Teilnahme am Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 beta-Programm entschied sich Horizon Power, die Produktions- und Entwicklungsumgebungen von Red Hat Enterprise Virtualization 2.2 auf Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 aufzurüsten.

Die Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 Umgebung von Horizon Power basiert auf HP C3000 Blade-Gehäusen und neun ProLiant BL460 G7-Servern. Der Red Hat Enterprise Virtualization Cluster bei Horizon Power unterstützt sowohl virtuelle Server als auch virtuelle Desktops, die zusammen die Client-Server-Struktur für ENMAC bilden. Da mehrere Workstations Zugang zu wichtigen, serverbasierten Systemen für ENMAC, Citect, WinSOS und anderer SCADA-Software haben mussten, setzte sich die gesamte virtuelle Server-Infrastruktur aus Windows-Servern und Red Hat Enterprise Linux Servern zusammen.

Virtualisierung zusätzlicher Workloads

Die virtuelle Desktop-Infrastruktur umfasst virtualisierte Desktops unter Microsoft Windows XP und Windows 7, die Endbenutzern über das Remote Rendering-Protokoll SPICE bereitgestellt werden. Mittlerweile sind neben der Hälfte der Active Directory-Server die ENMAC-Server, Anti-Virus-Server, WSUS-Server, Webserver und DNS-Server virtualisiert. Zu den zusätzlichen, virtualisierten Workloads gehören intern entwickelte Webservices, ein Ticket-System (Trouble Ticket Express), Monitoring-Systeme (Xymon) sowie MySQL-Datenbanken.

Mitarbeiter von Horizon Power arbeiten schneller und effizienter

Innerhalb von sechs Monaten nach Einführung von Red Hat Enterprise Virtualization 2.2 stellte Horizon Power den Außendienstmitarbeitern den Zugang zum ENMAC-Netzwerk zur Verfügung. Die nächste Umstellung auf Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 zahlte sich sogar noch mehr aus.

„Gleich nach der Einführung der Beta-Testversion von Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 konnten wir beträchtliche Verbesserungen feststellen“, meint Bob Good, SCADA Coordinator von Horizon Power. „Das Benutzererlebnis ist merklich schneller geworden. Außerdem boten Red Hat Enterprise Virtualization für Desktops und das Netzwerkprotokoll SPICE auch eine bessere Bildschirmauflösung auf den virtuellen Desktops. Hinzu kommt, dass Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 auf demselben Kernel-basierten, virtuellen KVM Hypervisor läuft wie Red Hat Enterprise Linux 6. Dadurch profitieren wir bei neuen Upgrades und Updates auf Jahre hinaus von Kernel-Verbesserungen.“

Stromanbieter verbessert Sicherheit und Zuverlässigkeit

Als Stromversorger haben Sicherheit und Zuverlässigkeit für das Unternehmen oberste Priorität. Geschäftsfehler sind hier nicht tolerierbar. „Der Technologie kommt eine ausschlaggebende Bedeutung zu, denn das gesamte Unternehmen und auch die Energieverbraucher in der breiten Bevölkerung sind auf unser ENMAC-System angewiesen, das uns Einblicke in das Stromnetz liefert und eventuelle Sicherheitsprobleme präzise meldet“, so Coe.

„Wir sind der Meinung, dass sich die Qualität einer Plattform – sei es Linux oder jede andere Plattform – daran ablesen lässt, wie viel Schutz von Drittanbieterseite erforderlich ist. Red Hat benötigt keinen Anti-Virus-Schutz von Dritten, sondern veröffentlicht lediglich hin und wieder selbst ein paar Patches. Und das ist nur einer der Gründe, aus denen wir Red Hat seit vielen Jahren in unsere Infrastruktur integriert haben“, so Coe.

Sicherer, uneingeschränkter Zugang

Die virtuellen Desktops von Horizon Power werden den Endbenutzern über das Red Hat Enterprise Virtualization User Portal bereitgestellt. Sämtliche virtuellen Desktops befinden sich in dem sicheren SCADA-Netzwerk. Die Benutzer greifen über den integrierten Verbindungs-Broker auf ihren eigenen, individuell eingerichteten, virtuellen Desktop zu. Da die Techniker häufig vor Ort im Einsatz sind und dabei unter Umständen an Systemen an unterschiedlichen Remote-Standorten arbeiten, muss der Zugriff auf die virtuellen Desktops im gesamten Netzwerk von Horizon Power möglich sein.

Red Hat schafft Vertrauen

Colin Coe ist seit 2005 Red Hat Certified Engineer (RHCE®) und kann daher umfassende Erfahrungen mit Red Hat vorweisen. Dennoch räumt er ein, dass die meisten Benutzer gar nicht wissen, wie oft sie mit Linux Technologie in Berührung kommen. „Es liegt schon eine gewisse Ironie darin. Wir haben jeden Tag in irgendeiner Art und Weise mit Linux zu tun, und trotzdem haben die meisten keine Ahnung davon.“

„Vom Telefon, das für unser Leben heute unverzichtbar ist, bis hin zur roten Ampel – fast alles, was wir regelmäßig benutzen, beruht zu einem bestimmten Grad auf Linux. Linux ist der Garant für eine zuverlässige Arbeitsweise“, so Coe. „Ich schenke Linux auch weiterhin das Vertrauen und setze bei meiner technologischen Strategie für die nächsten Jahre auf Red Hat.“

Weitere Informationen