| Red Hat Enterprise Linux 4: Installationshandbuch für IBM® POWER Architecture Architekturen | ||
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Sie können die Installationsdatenträger im Rettungsmodus verwenden, falls Ihr System nicht booten sollte. Rettungsmodus gibt Ihnen Zugriff auf die Plattenpartitionen Ihres Systems, sodass Sie alle notwendigen Änderungen vornehmen können, um Ihre Installation zu retten.
Um iSeries oder i5 mit Power-Control NWSD in den Rettungsmodus zu booten, folgen Sie den Anweisungen zum Booten des Installationsprogramms, mit dieser Änderung: Im NWSD, setzen Sie das IPL Parameter-Feld auf 'rescue' (einschließlich der einfachen Anführungszeichen) oder auf 'dd rescue', wenn Sie einen SCSI-Treiber laden müssen. Auf pSeries Systemen, geben Sie die Option rescue oder dd rescue (hier keine Anführungszeichen) hinter dem Kernelnamen am YABOOT-Prompt ein.
Nach dem Bildschirm zur Sprachauswahl (Abschnitt 2.10), versucht das Installationsprogramm die Plattenpartitionen auf Ihrem System zu mounten. Sie erhalten dann ein Shell-Prompt, in welchem Sie die notwendigen Änderungen durchführen können. Diese Änderungen können das Speichern des Kernels und der Befehlszeile in den IPL Source miteinschließen, wie dies im Abschnitt Installation Abgeschlossen (Abschnitt 2.23) beschrieben ist.
Wenn Sie alle Änderungen durchgeführt haben, können Sie die Shell durch Eingabe von exit 0 beenden. Dies hat einen Neustart von der C Seite zur Folge. Um von der A oder B Seite neu zu starten, oder vom *NWSSTG sollten Sie das System aushängen ("vary off") anstatt die Shell zu beenden.
Wenn Ihr System Native DASD Platten verwendet, kann es notwendig werden vom Rettungsmodus auf die SCSI Utilities zuzugreifen. Diese befinden sich auf der Treiber-CD. Die Treiber-CD kann nicht vom Rettungsmodus aus gemountet werden, solange nicht bestimmte Schritte durchgeführt werden. Diese Schritte sind unten angegeben.
Wenn Ihrem Linux-System ein zweites CD-ROM Laufwerk besitzt, können Sie die Treiber-CD im zweiten Laufwerk mounten.
Wenn Sie lediglich ein CD-ROM Laufwerk haben, müssen Sie via NFS booten. Dabei benutzen Sie folgende Schritte:
Für OpenPower, p5, i5 und pSeries:
Booten Sie von der CD-ROM mit dem Befehl linux rescue askmethod. Dies erlaubt Ihnen NFS manuell als die Quelle Ihres Rettungsmediums auszuwählen (anstelle des standardmäßigen CD-ROM-Laufwerks).
Für iSeries:
Kopieren Sie /qopt/red_hat/ppc/iSeries/boot.img zum IFS des iSeries Systems, das Ihr Linux System enthält. Sie können dies mit einem Befehl tun wie:
COPY OBJ ('/qopt/red_hat/ppc/iSeries/boot.img') TODIR('/tmp') |
Beachten Sie, dass /tmp mit einem beliebigen Speicherort auf Ihrem IFS ersetzt werden kann.
Kopieren Sie die erste Installations-CD auf ein Dateisystem eines anderen Linux Systems.
Machen Sie diese Kopie der Installations-CD über NFS oder FTP verfügbar.
Hängen Sie das zu rettende System aus ("vary off") oder fahren Sie dieses herunter. Setzen Sie dessen IPL-Parameter, wie zum Booten der Installations-CD im Rettungsmodus beschrieben, mit dem einzigen Unterschied, dass der IPL-Source auf die Kopie von boot.img auf Ihrem IFS zeigen muss (von Schritt 1, oben).
Stellen Sie sicher, dass sich die Installations-CD nicht in Ihrem CD-ROM Laufwerk befindet.
Führen Sie ein IPL des Linux System aus.
Folgen Sie den Prompts wie in Abschnitt 2.25 beschrieben. Es erscheint ein zusätzliches Prompt für die Installationsquelle. Wählen Sie NFS oder FTP (entsprechend) aus und vervollständigen Sie den folgenden Bildschirm zur Netzwerk-Konfiguration.
Wenn das Linux-System in den Rettungsmodus gebootet wurde, ist das CD-ROM Laufwerk verfügbar und Sie können das Treibermedium mounten, um auf die SCSI Utilities zuzugreifen.
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