| Red Hat Enterprise Linux 4: Installationshandbuch für x86, Itanium™, AMD64 und Intel® Extended Memory 64 Technology (Intel® EM64T) | ||
|---|---|---|
| Zurück | Kapitel 2. Schritte für den erfolgreichen Start | Nach vorne |
![]() | Anmerkung |
|---|---|
Stellen Sie sicher, dass keine Installations-CD (oder irgendeine andere Art von CD) im Laufwerk Ihrer Hosting Partition ist, wenn Sie eine Netzwerk-basierte Installation durchführen möchten. Eine CD im Laufwerk kann zu unerwarteten Fehlern führen. |
Das Red Hat Enterprise Linux Installationsmedium muss für entweder eine Netzwerk-Installation (über NFS, FTP oder HTTP) oder eine Installation von lokalem Speicher zur Verfügung stehen. Halten Sie sich an folgende Schritte, wenn Sie eine NFS, FTP oder HTTP Installation durchführen.
Der für die Installation übers Netzwerk zu verwendende NFS, FTP oder HTTP Server muss ein separater Rechner sein, der ein vollständiges RedHat/ Verzeichnis bereitstellt. Beide Verzeichnisse, RedHat/base/ und RedHat/RPMS/, müssen verfügbar sein und alle Dateien von den Installation CD-ROMs enthalten.
![]() | Anmerkung |
|---|---|
Das wie folgt beschriebene Verzeichnis bezieht sich auf /location/of/disk/space/. Das bedeutet, es ist das Verzeichnis bis zu, aber nicht inklusive RedHat/. Wenn sich zum Beispiel, Red Hat Enterprise Linux 4 Installationsdateien in /export/rhel/ auf dem Installations-Staging-Server befinden, dann wäre /location/of/disk/space/ /export/rhel/. |
Um das RedHat/ Verzeichnis von den Installations-CDs zu einer Linux-Maschine zu kopieren, der als Installations-Staging-Server agiert, führen Sie folgende Schritte durch:
Für jede binäre CD-ROM, führen Sie folgende Befehle aus:
mount /mnt/cdrom
cp -var /mnt/cdrom/RedHat /location/of/disk/space
wobei /location/of/disk/space/ das von Ihnen erzeugte Verzeichnis ist, wie z.B. /export/rhel/
umount /mnt/cdrom/
Beachten Sie, dass die Release-Notes nicht im Verzeichnis RedHat enthalten sind. Wenn diese nicht explizit kopiert wurden, werden diese während Ihrer Installation von Red Hat Enterprise Linux nicht verfügbar sein. Die Release Notes sind HTML-Dateien, die sich in root auf der CD befinden. Kopieren Sie die Dateien zu Ihrem Installationsverzeichnis. Zum Beispiel:
cp /mnt/cdrom/RELEASE-NOTES*.html /location/of/disk/space/
Die Release-Notes sind auch online unter http://www.redhat.com/docs/ verfügbar.
Als nächstes, stellen Sie /location/of/disk/space/ dem Installationsprogramm über NFS, FTP oder HTTP zur Verfügung und überprüfen Sie den Zugriff von einem Client.
Für NFS, exportieren Sie das Verzeichnis, indem Sie einen Eintrag zu /etc/exports hinzufügen, um zu einem spezifischen System zu exportieren:
/location/of/disk/space client.ip.address(ro,no_root_squash) |
Um zu allen Rechnern zu exportieren (nicht für alle NFS Systeme geeignet), fügen Sie Folgendes hinzu:
/location/of/disk/space *(ro,no_root_squash) |
Starten Sie den NFS Daemon (auf einer Red Hat Enterprise Linux Maschine, verwenden Sie /sbin/service nfs start). Sollte NFS bereits laufen, laden Sie die Konfigurationsdatei neu (auf einem Red Hat Enterprise Linux System, verwenden Sie /usr/bin/service nfs reload).
Stellen Sie sicher die NFS Share zu testen, wie in den Anleitungen im Red Hat Enterprise Linux Handbuch zur System-Administration beschrieben.
Wenn das Verzeichnis RedHat/ nicht im gemeinsamen NFS-Verzeichnis erscheint, wurde eventuell der falsche Pfad gemountet und/oder exportiert.
FTP und HTTP Installationen unterstützen auch einen zweiten Typ von Baumstruktur. Um auf die Inhalte der Installation-CDs einfacher zugreifen zu können, mounten Sie jede CD-ROM oder jedes ISO-Image mit dem folgenden Mountpunkt auf dem FTP oder HTTP Server (wobei X die Nummer der CD-ROM oder des ISO-Images ist):
/location/of/disk/space/discX/ |
Zum Beispiel:
mount -o loop CD1.iso /location/of/disk/space/disc1/ |
NFS-Installationen können ISO-Images (oder CD-ROM-Images) verwenden, anstatt den gesamten Installationsbaum zu kopieren. Nachdem Sie die benötigten ISO-Images (die binären Red Hat Enterprise Linux CD-ROMs) in ein Verzeichnis geladen haben, wählen Sie die Installation über NFS. Geben Sie dem Installationsprogramm anschließend dieses Verzeichnis zur Durchführung der Installation an.
Prüfen Sie, dass die ISO-Images intakt sind, bevor Sie mit der Installation beginnen. Auf diese Weise vermeiden können zukünftige Probleme vermieden werden. Verwenden Sie hierzu ein md5sum-Programm (viele dieser md5sum Programme stehen für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung). Ein md5sum-Programm müsste auf dem gleichen Server wie die ISO-Images zur Verfügung stehen.
![]() | Anmerkung | |
|---|---|---|
Das Red Hat Enterprise Linux Installationsprogramm hat die Fähigkeit die Intaktheit des Installationsmediums zu testen und funktioniert bei CD, DVD, Festplatten ISO und NFS ISO Installationsmethoden. Red Hat empfiehlt, dass sämtliche Installationsmedien vor dem Starten des eigentlichen Installationsprozesses überprüft werden und vor dem Enreichen installationsbezogener Fehlerberichte (viele der gemeldeten Bugs resultieren aus unsachgemäß gebrannten CDs.) Um diesen Test durchzuführen, geben Sie folgenden Befehl an dem boot: Prompt (für Itanium Systeme elilo voranstellen)ein:
|
Zusätzlich dazu, falls eine Datei namens RedHat/base/updates.img in demjenigen Verzeichnis vorhanden ist, von dem aus Sie die Installation durchführen, wird diese Datei für Updates im Installationsprogramm verwendet. Weitere Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten Red Hat Enterprise Linux zu installieren und wie Updates des Installationsprogramms durchzuführen sind, finden Sie in der Datei install-methods.txt im anaconda RPM-Paket.
![]() | Anmerkung |
|---|---|
Sie können lediglich die ISO-Images für ein Release und für eine Variante von Red Hat Enterprise Linux im Verzeichnis haben. |
| Zurück | Zum Anfang | Nach vorne |
| Können Sie für die Installation die CD-ROM verwenden? | Nach oben | Vorbereiten einer Installation von Festplatte |