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EX431

Eingestellt - Red Hat Certificate of Expertise in ESB Exam

Anzeige von Informationen für:

Das Red Hat Certificate of Expertise in ESB Exam ist eine leistungsbezogene Zertifikatsprüfung

HINWEIS: Diese Prüfung und dieses Zertifikat sind nicht mehr verfügbar.

Personen mit dem Certificate of Expertise in ESB haben unter Beweis gestellt, dass sie JBoss® Enterprise Service Bus (ESB) nutzen und damit die Kommunikation zwischen Unternehmensanwendungen ermöglichen können, darunter auch die Implementierung und Konfiguration von Kommunikations-Endpunkten sowie die Manipulation und Transformation von ESB-Nachrichten.

Zur Vorbereitung

Vorbereitung und Bereitstellung eines .esb-Archivs
  • Konfiguration des Java Message Service
  • Struktur eines .esb-Archivs
  • In jboss-esb.xml definierte, undifferenzierte Elemente
    • Providerinformationen
    • Services und ihre Listener-Informationen
  • Bus-IDs
  • Herkömmliche Methoden, eine ESB-Bereitstellung zu testen
  • Verwendung von JBDS für die Interaktion mit der JBoss SOA Plattform
  • Verwendung der Administratorkonsole zur Überprüfung des Servicestatus
Provider
  • ESB Awareness
  • Herkömmliche Provider wie
    • FileSystem
    • FTP
    • JMS
    • SQL
  • Provider-Filter
  • Channel-/Bus-ID
Service-Listeners
  • Interaktion mit externen Clients über Gateways
  • Nicht-ESB Aware zu ESB Aware
  • Herkömmliche Listener wie
    • FileSystem
    • FTP
    • JMS
    • SQL
  • Konsequenzen des Umgangs mit einem Gateway/nicht-ESB Aware Listener
Service-Meldungen und Aktionen
  • Kenntnis der ESB-Meldestruktur, Validierung und Header
  • Verwendung der Eigenschaften der Service-Konfiguration
  • Kenntnisse von ConfigTree
  • Umgang mit Ausnahmen
    • Konfiguration des .esb-Archivs zum Umgang mit Ausnahmen
    • Erstellung einer Vorgehensweise bei Ausnahmen während des Schreibens einer benutzerdefinierten Aktion
  • Verwendung von MEPs und Response
  • Schreiben einer benutzerdefinierten Aktion
  • Lifecycle einer Aktion
  • Aktionskette
  • Methodenverarbeitung
  • Verwendung von Standardaktionen
    • Webservices
    • Transformation
    • Routing
    • Webservices
    • BPM
    • Versand einer Meldung außerhalb des Bus mit Benachrichtigung
  • Anwendung von Service Chaining
  • Kenntnisse über Transaktionen
  • Kenntnisse des InVM-Konzepts
  • Anwendung der Sicherheit

Wissenswertes

Der leistungsbasierte Prüfungsansatz von Red Hat® legt nahe, dass Erfahrung die beste Vorbereitung für die Prüfung ist. Doch sogar erfahrene Menschen haben hin und wieder Wissenslücken, die durch Schulungen und das Selbststudium effektiv geschlossen werden können. Insbesondere Schulungen können schneller Erfahrungen vermitteln. Red Hat bietet den Kurs JBoss SOA: ESB Service Implementation (JB431) an, der den größten Teil der Prüfungsthemen abdeckt.

Um Sie bei der Vorbereitung zu unterstützen, sind in diesen Unterlagen die Prüfungsbereiche, die in der Prüfung auf Sie zukommen, aufgelistet. Außerdem finden Sie darin einige offizielle und inoffizielle Quellen für zusätzliche Dokumentationen zu den Aufgabenbereichen. Beachten Sie, dass diese als Vorschläge für das Studium des Stoffes gedacht sind und für andere Zwecke nicht ohne Weiteres offiziell empfohlen werden. Außerdem stellen diese Vorschläge keine Garantie hinsichtlich der aktuellen Genauigkeit und Relevanz der Quellen im Lauf der Zeit dar.

Wir raten allen Kandidaten, darunter auch den Schulungsteilnehmern, diese Unterlagen im Rahmen ihrer Prüfungsvorbereitung durchzuarbeiten.

Während der Prüfung darf nur auf die offizielle Dokumentation von JBoss Enterprise SOA Platform für die geprüfte Version sowie auf deren Beispieldateien oder zusätzlich enthaltene Produktdokumentation zugegriffen werden. Es wird alles bereitgestellt, was darin normalerweise enthalten ist. Sie werden allerdings nicht die Möglichkeit haben, über das Internet nach weiteren Dokumentationen zu suchen oder diese zu verwenden.

Bitte denken Sie daran, dass Sie keinen Zugang zu Internetquellen haben werden, auch nicht auf das jboss.org-Wiki.

Gedruckte Unterlagen oder elektronische Dokumentationen sind zu der Prüfung nicht zugelassen. Hierzu zählen auch persönliche Notizen/Notizpapier, Kursmitschriften, Bücher und ähnliche Materialien. Auch der Internetzugang wird streng kontrolliert. Denken Sie bitte während Ihrer Vorbereitung an diese Einschränkungen.

Machen Sie sich mit den Werkzeugen, der Umgebung und den Anforderungen des Red Hat JBoss Certified Developer Exam vertraut.

Prüfungsvorbereitung: Umgebung

Sie werden während der Prüfung mit einem Red Hat Enterprise Linux® 6.1 System arbeiten. Erfahrungen in der Arbeit mit Linux oder UNIX sind daher von Vorteil. Diese Prüfung hat nicht zum Ziel, Ihre Kenntnisse über Betriebssysteme nachzuweisen, und Sie müssen auch keine umfangreichen Erfahrungen mit Linux haben. Ihnen stehen für Ihre Arbeit eine komplette Desktop-Umgebung zur Verfügung, sowie zusätzlich zu den Manpages und der weiteren Dokumentation zu Red Hat Enterprise Linux eine Referenzliste mit grundlegenden Befehlen.

In Fedora finden Sie eine frei verfügbare Alternative, mit der Sie Ihre praktischen Linux-Kenntnisse ausbauen können. Für die Arbeit mit Fedora ist eine Live-Version auf CD erhältlich, die nicht auf dem Computer installiert werden muss. Zwar stimmt diese Version nicht exakt mit Red Hat Enterprise Linux überein, ist dieser jedoch hinreichend ähnlich. Wenn Sie Fedora herunterladen, achten Sie bitte darauf, dass die Fedora Versionen ab Fedora 14 einen neuen und sehr unterschiedlichen Standard-Desktop aufweisen. Wenn Sie sich auf das JBCD Exam vorbereiten, sollten Sie mit Fedora 14 arbeiten oder den Fallback-Modus des Desktops verwenden.

Prüfungsumgebung: Entwicklungs-Tools

Zusätzlich zur Desktop-Umgebung werden wir Ihnen eine installierte und konfigurierte Kopie von Red Hat JBoss Developer Studio zur Verfügung stellen. Diese Prüfung stellt keine JBoss Developer Studio Prüfung dar, sodass von Ihnen keine Kenntnisse über oder der Einsatz von JBoss Developer Studio für die Durchführung der Prüfungsaufgaben verlangt werden. JBoss Developer Studio ist jedoch ein ausgezeichnetes Tool für die Entwicklung und Wartung von ESB-Archiven und Aktionen, sodass eine gewisse Erfahrung mit JBoss Developer Studio für die Prüfung durchaus nützlich ist. JBoss Developer Studio bietet zudem eine gute Möglichkeit, mit der Laufzeit des Application Server zu interagieren.

Wenn Sie keinen Zugang zu einer unterstützten Kopie von JBoss Developer Studio haben, können Sie eine kostenlose Version herunterladen. Wenn Sie bei Red Hat noch nicht registriert sind, müssen Sie zunächst einen kostenlosen Account einrichten. Wenn Sie sich für den kostenlosen Download nicht bei Red Hat registrieren möchten, können Sie die Standard-Eclipse-Distribution mit dem JBoss Tools Plug-In verwenden, die ebenfalls für die Vorbereitung auf die Prüfung geeignet ist.

Prüfungsumgebung: Arbeitsverzeichnis

Wenn Sie mit der Prüfung beginnen, enthält der JBoss Developer Studio Workspace ein oder mehrere Projektverzeichnisse, die für die Prüfung zu verwenden sind. Sie müssen nicht unbedingt JBoss Developer Studio für Ihre Entwicklung einsetzen, aber Sie müssen für sämtliche Aufgaben das Standard-Workspace-Verzeichnis und die zur Verfügung gestellten Projektverzeichnisse verwenden. Der gesamte Code und alle Ressourcen müssen innerhalb der vorgegebenen Verzeichnisstruktur entwickelt werden und mit dieser konsistent sein.

Prüfungsumgebung: Codierungsstandards

Dies ist eine praxisorientierte Prüfung, in der Sie zur Erfüllung der Aufgaben Code schreiben müssen. Verschiedene Unternehmen arbeiten mit verschiedenen Codierungsstandards, und wie in einer echten Umgebung wird von Ihnen erwartet, dass Sie die vorgegebenen Codierungsstandards einhalten. Weiter unten finden Sie einige Informationen zu den Codierungsstandards für die Prüfung, die Ihnen bei Ihrer Prüfungsvorbereitung helfen können. Diese Informationen werden Ihnen auch während der Prüfung zur Verfügung gestellt.

Für die Prüfung wird es am einfachsten sein, wenn Sie sich vorstellen, Sie seien ein neu eingestellter JBoss ESB Entwickler, der mit dem Abschluss eines Projekts beauftragt wurde. Der ursprüngliche Entwickler hinterließ ein unfertiges Projekt, und Sie können ihn nicht kontaktieren. Sie müssen dort weitermachen, wo er mit dem Code aufgehört hat, und in der verfügbaren Zeit so viel wie möglich vervollständigen.

Natürlich ist der Code gut dokumentiert, und es gibt zahlreiche TODOs im Code, die Hinweise darauf enthalten, was noch zu erledigen ist. Beachten Sie aber, dass Javadoc und die TODOs nicht ausreichend sind. Sie müssen die Aufgabenbeschreibungen lesen und die Anforderungen verstehen, bevor Sie ein TODO bearbeiten. Wenn Sie der Meinung sind, dass zwischen dem Aufgabentext und dem Javadoc/TODO ein Konflikt besteht, folgen Sie stets der Aufgabenstellung.

Einige wichtige Punkte, die Sie bei Ihrer Arbeit beachten sollten:

  • Das Codeformat spielt keine Rolle. Ob Sie Tabulatoren oder Leerzeichen verwenden und wie Sie Ihre geschweiften Klammern setzen, ist für die Prüfung unerheblich.
  • Im Gegensatz zum normalen Arbeitsalltag sind Kommentare und Ausnahmemeldungen nicht wichtig. Die Prüfung wird von einer Maschine bewertet, d. h. Kommentare und Meldungen werden vollständig ignoriert.
  • Wichtig sind die Codequalität und die Einhaltung von Best Practices. Sie sollten stets mit Best Practices arbeiten und immer davon ausgehen, dass unzureichende oder ineffiziente Vorgehensweisen zu Punktabzug führen. Als eine bewährte Vorgehensweise bei Java gilt beispielsweise, niemals öffentliche Member (Feld) zu verwenden, sondern stattdessen stets die Standardzugriffsmethoden (Public Getter/Setter) von JavaBeans für Objektattribute zu einzusetzen.
  • Das Projekt wurde gemeinsam mit anderen Anwendungen aus anderen Abteilungen entwickelt. Wenn die Aufgabenstellung oder ein TODO im Code nicht ausdrücklich etwas anderes vorgibt, dürfen Sie keinesfalls die Signatur einer vorhandenen Methode ändern. Sie dürfen nur dann eine Ausnahme davon machen – und sollten dies auch tun – wenn Sie die Signatur spezifischer darstellen können (d. h. durch Nutzung einer abgeleiteten Klasse und/oder eine spezifische, generische Methode), falls dies angebracht ist. Beispielsweise sollten Sie, wo es sinnvoll ist, Collection gegen List austauschen.
  • Sie können, wenn erforderlich, Felder, Attribute oder Methoden hinzufügen.
  • Eventuell erhalten Sie ein defektes .esb-Projekt, welches korrigiert werden muss.
  • Sie können JMS-Warteschlangen in den .esb-Archiven konfigurieren.
  • Sollte eine Methode aufgrund von internen Problemen eine Ausnahme verlangen, sollten Sie immer eine RuntimeException verwenden und keine klassenspezifische Ausnahme erstellen. Beispiel:
    • Falls das Problem in einer Inkonsistenz im Status des Objektmodells oder des persistenten Speichers besteht, können Sie die IllegalStateException verwenden.
    • Wenn das Problem ein ungültiges Argument für eine Methode ist, können Sie mit der IllegalArgumentException arbeiten.
    • Und natürlich können Sie immer die NullPointerException verwenden, wenn sich dies als angemessen erweist.

Eine letzte Warnung: Wir können Ihre Arbeit nicht bewerten, wenn der Kompilierer sie nicht verarbeitet kann oder wenn sie nicht ordnungsgemäß bereitgestellt wird oder läuft. Insbesondere eine defekte Deklaration kann dazu führen, dass die Bereitstellung nicht funktioniert und keine Bewertung erfolgen kann. Überprüfen Sie immer, ob Ihre Archive problemlos bereitgestellt werden (Überprüfung des Serverprotokolls). Um diesen schlimmsten Fall zu vermeiden, stellen wir Ihnen häufig einen einfachen Komponententest für jede Aufgabe bereit und raten Ihnen, diese Tests regelmäßig durchzuführen, um schwerwiegende Probleme zu vermeiden.

Prüfungsformat

Das Red Hat Certificate of Expertise in ESB Exam weist nach, dass der Prüfungskandidat praktische Aufgaben bei der Erstellung und Wartung von JBoss ESB Framework-basierten Unternehmensanwendungen und Interaktionen übernehmen kann. Erfolgreiche Prüfungskandidaten erhalten das Zertifikat JBoss Certified Developer in ESB.

Die Prüfung ist uneingeschränkt leistungsbezogen. Die Kandidaten stellen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in mehreren praktischen Aufgaben unter Beweis. Sie können beispielsweise gebeten werden, die Kommunikation zwischen ESB und einem externen System über FTP herzustellen. Aus diesem Grund sind die Kandidaten gut beraten, Online-Fragenkataloge und ähnliche Übungsvorbereitungen skeptisch zu betrachten. Die beste Informationsquelle für die Vorbereitung auf die Prüfung ist dieses Dokument.

Die Prüfung dauert 4 Stunden. Vor dem Beginn der Prüfung wird etwas Zeit für die Überprüfung der Anwesenden und zur Datenerhebung benötigt.

Bekanntgabe von Prüfungsergebnissen

Die offiziellen Prüfungsergebnisse werden ausschließlich auf der Website Red Hat Certification Central veröffentlicht. Red Hat autorisiert niemals Prüfer oder Trainingspartner, den Teilnehmern die Ergebnisse direkt mitzuteilen. In der Regel wird das Ergebnis innerhalb von 3 US-Werktagen mitgeteilt.

Die Prüfungsergebnisse werden in Form von erreichten Punktzahlen in den einzelnen Prüfungsteilen mitgeteilt. Red Hat erteilt keine Informationen über einzelne Prüfungselemente und gibt auch auf Anfrage keine weiteren Auskünfte.

Zielgruppe und Voraussetzungen

  • Erfahrene Java-Entwickler, die mit den Prinzipien einer serviceorientierten Architektur (SOA) und JBoss vertraut sind
  • Enterprise SOA-Architekten, die Erfahrung mit Java-Entwicklung und Kenntnisse über JBoss ESB haben

Empfohlenes Training

JBoss SOA: ESB Service Implementation (JB431) – demnächst verfügbar