Gesteigerte IT-Effizienz mit durchschnittlich 57 eingesparten Stunden pro Team und Monat
Red Hat Ansible Automation Platform unterstützt mittlerweile mehr als 75 Live Use Cases. Weitere 150 Use Cases befinden sich in der Entwicklung. Die Lösung wird von einer Infrastruktur unterstützt, deren Größe sich seit der Einführung verdoppelt hat. „Unsere 32 Teams, die Automatisierung nutzen, berichten von durchschnittlich 57 eingesparten Stunden pro Monat. So können sie sich auf hochwertigere Arbeit konzentrieren“, sagt Tomczak.
Die Automatisierungsfunktionen der Plattform erstrecken sich über das gesamte, vielfältige IT-Ökosystem von ABB. Ein früher Use Case war beispielsweise die Automatisierung der Größenänderung und des Neustarts virtueller Maschinen in Amazon Web Services (AWS), Azure und Google Cloud Platform, die sowohl Linux als auch Windows umfassten.
Die Automatisierung führte auch zu größeren Effizienzsteigerungen in zentralen Unternehmenssystemen. Das SAP-Team in China konnte beispielsweise die monatliche Patch-Zeit für über 100 Server von 6,5 Stunden auf nur 20 Minuten pro Server verringern und so Arbeitsaufwand und Wartungsfenster reduzieren.
Vereinfachte System-Compliance und erhöhte Resilienz
Automatisierung sorgt für eine verbesserte Compliance bei ABB. Manche Systeme verfügen über bis zu 400 Konfigurationselemente, von der Verschlüsselung bis zur Dateifreigabe, deren Verwaltung über manuelle Prozesse sehr zeitaufwendig ist. „Mit Red Hat Ansible Automation Platform verfügen wir über automatisierte Konfigurationseinstellungen, um Compliance mit dem Center for Internet Security (CIS), dem National Institute of Standards and Technology (NIST) und den internen Standards von ABB zu standardisieren und zu vereinfachen“, so AiJia Pan, Regional Information Security Manager, ABB.
Um die Resilienz zu erhöhen und manuellen Aufwand zu reduzieren, hat ABB Disaster Recovery-Workflows inklusive Failover und Tests automatisiert. Zur Unterstützung der Splunk-Beobachtbarkeit in der Tschechischen Republik nutzt das Unternehmen außerdem Event-Driven Ansible, ein Feature von Red Hat Ansible Automation Platform. „Durch den Einsatz von AIOps zur automatischen Überprüfung von falsch-positiven Ergebnissen und Red Hat Ansible Automation Platform als Ausführungs-Engine zum Neustarten der Systeme bei Bedarf bieten wir eine höhere Genauigkeit und verschaffen den Engineers mehr Zeit, sich auf echte Probleme zu konzentrieren“, sagt Tomczak.
Unterstützte Produktivitätssteigerung durch communitybasierten Ansatz
Zentralisierte Automatisierung verbessert nicht nur die Effizienz von IT-Teams. ABB hat durch die Integration von Ansible Automation Platform mit ServiceNow mehrere Service Desk-Workflows automatisiert. So konnten 4.000 Tickets automatisch bearbeitet und die Bearbeitungszeit um fast 40.000 Stunden reduziert werden.
Beispielsweise sind die Wiederherstellungen von Active Directory-Passwörtern jetzt vollständig automatisiert, sodass Beschäftigte schneller Lösungen finden können, ohne auf die manuelle Bearbeitung von Tickets warten zu müssen.
„Die Automatisierung der Service Desk-Workflows hat zu schnelleren Reaktionszeiten und einer gesteigerten Zufriedenheit der Endbenutzenden geführt. Gleichzeitig konnten wir im IT-Bereich monatlich bis zu 1.800 Stunden einsparen“, so Kolasa.
Teams bei ABB berichten im Rahmen der vierteljährlichen Umfrage zum Geschäftswert der Automatisierung von schnelleren Bereitstellungen, höherer Effizienz und messbaren Kostensenkungen. Ein Team allein konnte mit einem einzigen Use Case innerhalb von 3 Jahren Kosteneinsparungen in Höhe von 100.000 USD erzielen.
Der Wandel hin zu einem automatisierungsorientierten Denken unterstützt auch kontinuierliche Verbesserungen bei ABB. So werden Teams ermutigt, bestehende Prozesse zu hinterfragen, Wissen zu teilen und Innovationsmöglichkeiten zu prüfen.