Bewältigung von geschäftlichen und IT-Herausforderungen mit Red Hat Enterprise Linux 10
Red Hat Enterprise Linux: Eine Geschichte jahrelanger Innovationen
Seit mehr als 25 Jahren ist Red Hat® Enterprise Linux® eine Benchmark für Unternehmensinnovationen.
Red Hat Enterprise Linux erleichterte schon früh den Wechsel von Unix zu Linux, da es eine zuverlässige, kostengünstige Alternative zu traditionellen Betriebssystemen darstellte. Dies beschleunigte die branchenübergreifende Einführung von Linux im Zuge der Migration vieler Unternehmen von proprietären Plattformen hin zu Open Source-Lösungen.
Cloud Computing und Virtualisierung transformierten die IT-Landschaft und Red Hat Enterprise Linux bot fortschrittliche Unterstützung für dynamische, skalierbare Workloads. Mit integrierten Cloud-Technologien und Container-Lösungen erfüllte Red Hat Enterprise Linux die Anforderungen moderner Anwendungen und wurde zum technologischen Herzstück für agile, cloudnative Unternehmen.
Im Kontext der rapiden Ausweitung der künstlichen Intelligenz (KI) stellt Red Hat Enterprise Linux eine zuverlässige, konsistente Basis für innovative Red Hat AI Lösungen bereit. Red Hat Enterprise Linux basiert auf jahrzehntelanger Expertise, wenn es um Systemzuverlässigkeit, Performance und Innovation geht, und unterstützt Unternehmen weiterhin mit robuster Infrastruktur und modernen Tools dabei, in schnelllebigen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben.
Mit den neuen Features und Funktionen in Red Hat Enterprise Linux 10 können Sie jetzt Ihre wichtigen geschäftlichen und IT- Herausforderungen meistern.
In diesem E-Book erfahren Sie, wie Red Hat Enterprise Linux 10 Sie bei Folgendem unterstützt:
- Schließen von Kompetenzlücken bei Linux mithilfe der jahrzehntelangen Erfahrung und Expertise von Red Hat
- Begrenzen von Abweichungen und Beschleunigen der Bereitstellung mit Container Tools und -Technologien
- Treffen von klügeren Entscheidungen bei der Entwicklung, wenn Veränderungen noch einfacher und kostengünstiger sind
- Abwehren von Hackerangriffen auf die Sicherheit im Zuge der Weiterentwicklung von Quantencomputing
- Beschleunigen von Workloads in der Cloud mit für Performance vorkonfigurierten Images
- Schnelleres Implementieren von KI in Ihrem Unternehmen mit einer zuverlässigen Basis und einem umfassenden IT-Ökosystem an Partnern und Tools
Kapitel 1: Beseitigung von Kompetenzlücken bei Linux
Linux ist auch heute noch ein komplexes Betriebssystem.
Unternehmen setzen für Onsite-Infrastruktur, Public Cloud-Ressourcen und Edge-Deployments zunehmend auf Linux, wodurch auch die Nachfrage nach qualifizierten IT-Fachkräften kontinuierlich wächst.
Mit der großflächigen Einführung von Open Source-Technologien steigt der Bedarf an profundem Linux-Fachwissen auch außerhalb von IT-Abteilungen in Bereichen wie Cybersicherheit, Cloud-Management und DevOps. Damit erhöht sich der Druck auf die vorhandene Belegschaft noch weiter.
Aufgrund eines allgemeinen Mangels an erfahrenen Fachkräften wird es für viele Unternehmen zur Herausforderung, qualifizierte Systemadministrations- und Architekturteams einzustellen. Dies führt zu einem regelrechten Wettbewerb um Personen mit Linux-Fachwissen und -Kompetenzen, durch den es noch schwerer wird, erfahrenes Personal anzuziehen und zu halten. Unternehmen, die für wichtige Abläufe auf Linux angewiesen sind, müssen sehr attraktive Gehälter und Zusatzleistungen bieten, was das Recruiting zusätzlich erschwert.
Zusätzlich dazu kämpfen viele Organisationen damit, ausreichend Zeit und Ressourcen für die Schulung von neuen IT-Fachkräften aufzubringen. Dies führt oft zu mehr Workload und potenziellem Burnout bei den vorhandenen Expertinnen und Experten, wodurch Produktivität und Innovationen gehemmt werden. Linux entwickelt sich weiter und kann so moderne Anwendungen und Workloads unterstützen. Ein optimierter, schneller Zugriff auf wichtige Informationen und Fachwissen – darunter umfassende Dokumentation, User Guides und Updates zu Common Vulnerabilities and Exposures (CVEs) – ist dabei entscheidend, um effiziente IT-Abläufe aufrechtzuerhalten.
Verbessertes Nutzungserlebnis – unterstützt von KI
In Red Hat Enterprise Linux Lightspeed (bisher Red Hat Insights) verbinden sich die vielen Jahrzehnte Erfahrung, über die Red Hat im Hinblick auf Linux für Unternehmen verfügt, mit generativen KI-Technologien (gen KI). Die Lösung bietet sowohl neuen als auch erfahrenen IT-Fachkräften Expertise und vereinfacht das Entwickeln, Bereitstellen und Verwalten von Red Hat Enterprise Linux in komplexen Hybrid und Multi Cloud-Umgebungen.
Der neue Befehlszeilenassistent in Red Hat Enterprise Linux 10 nutzt generative KI, um Informationen aus Ressourcen wie der Dokumentation zu Red Hat Enterprise Linux und Knowledgebase-Artikeln schnell und in Ihrem Terminal bereitzustellen. Sie können in normaler Sprache mit dem Befehlszeilenassistenten interagieren. Sie können eine Frage über die Befehlszeile stellen und eine Antwort in natürlicher Sprache erhalten. Durch diese nutzungsfreundlichen Interaktionen können Sie wichtige Informationen und Lösungen schneller finden und Red Hat Enterprise Linux so in verschiedenen Umgebungen effizient verwalten. Auch Probleme können Sie mit den Empfehlungen und umsetzbaren Anleitungen des Befehlszeilenassistenten in kürzerer Zeit lösen. Dadurch können neue Teammitglieder Linux-Fachwissen schnell erlernen und sind von Anfang an produktiv, während erfahrene Fachkräfte noch mehr in kürzerer Zeit erreichen können.
Kapitel 2 Begrenzung von Abweichungen und beschleunigte Bereitstellung
Betriebssystemupdates und -patches sind wichtige, aber oft schwierige Aufgaben des IT-Managements, die eine kontinuierliche Aufmerksamkeit und erhebliche Ressourcen erfordern.
Beispielsweise ist der Umgang mit CVEs ein umfangreicher, reaktiver Prozess, für den wichtige Teammitglieder erheblich viel Zeit aufwenden müssen, ohne dass garantiert ist, dass ein Patch das Problem löst und dabei keine neuen Komplikationen entstehen. Systemupdates und -patches zu vernachlässigen ist dennoch keine Option, da Systeme dadurch anfällig für Schwachstellen werden und potenziellen Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt sind.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, die unterschiedliche Risikotoleranz und gegensätzlichen Prioritäten verschiedener Stakeholder in Einklang zu bringen. Für die Geschäftsführung stehen Systemstabilität und minimale Disruptionen im Vordergrund, während IT-Operations den Fokus auf Sicherheit und Compliance legt. Entwicklungsteams hingegen brauchen eine flexible Umgebung, die zudem die neuesten Technologien unterstützt, um innovative Anwendungen entwickeln zu können. Diese konkurrierenden Prioritäten können IT-Managementprozesse zusätzlich verkomplizieren, wenn Unternehmen wichtige neue Services bereitstellen und gleichzeitig die operative Kontinuität erhalten wollen.
Inkonsistente Serverkonfigurationen können Updateprozesse behindern, da sie oft maßgeschneiderte Ansätze erfordern, die die technischen Schulden erhöhen und zukünftige Verwaltungsbemühungen erschweren. Das schnelle Erkennen, Beheben und Überprüfen von Schwachstellen ist entscheidend: Verzögerungen oder Inkonsistenzen können wichtige Abläufe Risiken aussetzen. Agile und unkomplizierte Prozesse und Technologien beim Update- und Patchmanagement sind daher wesentlich, um die Systemintegrität zu schützen und die Business Continuity sicherzustellen.
Aufbau und Verwaltung konsistenter Systeme mithilfe eines containernativen Ansatzes
Mit dem Image-Modus für Red Hat Enterprise Linux können Sie Ihr Betriebssystem jetzt auf eine neue, containernative Art und Weise konsistent und effizient in verschiedenen Hybrid Cloud-Umgebungen entwickeln, bereitstellen und verwalten. Mit containernativen Technologien und Ansätzen können Sie Runtimes, Treiber und Abhängigkeiten in einem einzigen, umfassenden Image bündeln und das Image anschließend in Ihrer gesamten Hybrid Cloud-Umgebung bereitstellen. Durch die konsistente Bereitstellung von einheitlichen Updates in Ihrer gesamten IT-Infrastruktur können Sie Konfigurationsdrift und Inkonsistenzen reduzieren und verbessern gleichzeitig die Stabilität für Ihre wichtigsten Workloads.
Wenn eine CVE Ihre Systeme betrifft, kann der Image-Modus für Red Hat Enterprise Linux Sie dabei unterstützen, das Problem in Ihrer gesamten Umgebung in kürzerer Zeit zu mindern oder zu beheben. Sobald ein Fix für die Schwachstelle gefunden wurde, können Sie diesen in ein neues Container Image implementieren und dieses zum Überprüfen, Testen und Validieren mit wichtigen Stakeholdern, wie etwa Qualitätssicherungs- und Sicherheitsteams, teilen. Wenn Sie den Fix geprüft haben, können Sie das Container Image in der Registry veröffentlichen und so für eine effiziente, automatisierte Distribution in der Gesamtheit Ihrer Systeme sorgen.
Mit dem Image-Modus für Red Hat Enterprise Linux verfügen Entwicklungs- und Operations-Teams über konsistente Tools. Separate Prozesse und Toolsets für die Verwaltung verschiedener Umgebungen werden dadurch überflüssig. Red Hat Enterprise Linux Workloads können Sie mit containernativen Methoden wie GitOps und Continuous Integration/Continuous Delivery (CI/CD) verwalten. Automatisierte Updates, Versionskontrolle, Rollbacks und Workflows zur kontinuierlichen Verbesserung können manuelle Eingriffe und damit das Fehlerrisiko reduzieren. So können Sie sich ganz auf innovative Projekte konzentrieren, statt sich um laufende Managementaufgaben zu kümmern.
Finden Sie heraus, wie Ihr Unternehmen mit dem Image-Modus für Red Hat Enterprise Linux Abweichungen begrenzen und Bereitstellungen beschleunigen kann.
Image-Modus selbst testen
Greifen Sie auf das Lab zur Einführung in den Image-Modus für Red Hat Enterprise Linux zu, um zu beginnen.
Kapitel 3: Smartere Entscheidungen bei der Entwicklung
Beim Aufbau Ihrer Softwareinfrastruktur ist es entscheidend, dass Sie frühzeitig fundierte Entscheidungen treffen.
Wenn Probleme in der Produktivumgebung gelöst werden müssen, kann dies einen erheblichen Zeit- und Ressourcenaufwand erfordern und Konsequenzen sowohl für Ihre IT-Operationen als auch für die Business Continuity mit sich ziehen.
Die Komplexität moderner IT-Umgebungen führt dazu, dass selbst kleine Entscheidungen langfristige Konsequenzen haben können. Mit frühzeitigen, bewussten Entscheidungen können Sie hohe Ausgaben für Fehlerbehebungen und operative Disruptionen vermeiden, die durch erst nach dem Deployment beachtete Probleme entstehen. Eine umfassende Planung erfordert jedoch ebenfalls einen bedeutenden Zeit- und Arbeitsaufwand. Um ein Verständnis für potenzielle Risiken und Best Practices zu entwickeln, müssen IT-Fachkräfte verschiedene Informationsquellen analysieren, darunter Release-Hinweise, Knowledgebase-Artikel, User Guides, technische Whitepaper und Branchenblogs. Diese Informationen sind oft über verschiedene Plattformen verteilt, so dass Teams die relevanten Details finden, interpretieren und zusammenfügen müssen.
Erschwert wird diese Herausforderung dadurch, dass Technologien sich schnell weiterentwickeln und es täglich zu neuen Updates, Sicherheitsschwachstellen und Compliance-Anforderungen kommt. Darüber hinaus müssen die Teams die sich verändernden technischen Landschaften kontinuierlich bewerten und gleichzeitig konkurrierende Prioritäten ins Gleichgewicht bringen, darunter Sicherheit, Performance und die Integration in bestehende Systeme.
Aufgrund des enormen Datenvolumens und der rasanten Veränderungen kann es sich als schwierig erweisen, wirklich fundierte Entscheidungen vor dem Deployment zu treffen. Dadurch müssen IT-Teams Entscheidungen oft unter Druck und mit unvollständigen oder veralteten Informationen treffen, was das Risiko teurer Nachbesserungen in der Produktion erhöht.
Zugriff auf wichtige Informationen und Empfehlungen zum richtigen Zeitpunkt
Sie können jetzt mit dem Image Builder von Red Hat Lightspeed (bisher Red Hat Insights) auf proaktive Paketempfehlungen zugreifen. Beim Erstellen von Images mit console.redhat.com scannt diese neue Funktion proaktiv Ihre Paketauswahl und bietet relevante Informationen zum Lifecycle sowie Paketempfehlungen an. Mithilfe dieser Empfehlungen können Sie fundiertere Entscheidungen während der Entwicklungsphase treffen, in der Änderungen oft einfacher und kostengünstiger sind.
Die Planung von Red Hat Enterprise Linux, unterstützt von Red Hat Lightspeed, bietet Einblicke in zukünftige Versionen von Red Hat Enterprise Linux, sodass Sie frühzeitig über anstehende Änderungen wie neue und verworfene Features informiert sind. Diese personalisierte Roadmap-Funktion ist auf Ihr spezifisches Red Hat Enterprise Linux Deployment zugeschnitten und gibt Ihnen einen detaillierten Überblick darüber, wie zukünftige Updates sich auf Ihre Umgebung auswirken. Außerdem können Architektur- und Systemadministrations-Teams Berichte generieren, um die Folgen für Ihre bei Red Hat registrierten Systeme zu bewerten, und ermöglichen so eine fundiertere Planung und optimierte Abläufe.
Wenn Sie es vorziehen, mit dem Image-Modus für Red Hat Enterprise Linux neue Systeme zu entwickeln, haben Sie auch die Möglichkeit, vorgehärtete Images bereitzustellen. Dies kann den zeitlichen Aufwand vieler administrativer Aufgaben erheblich reduzieren. Außerdem können Sie durch das Implementieren von Sicherheitsbedingungen während der Build-Phase sicherstellen, dass Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen von Beginn an integriert werden, damit Sie Ihre Systeme effizient und zuverlässig bereitstellen können.
Mit sicherheitsorientierten Build-Systemen und durch das automatische Generieren von SBOM-Artefakten (Software Bill of Materials) können Sie Ihre Lieferkettenprozesse stärken. Runtime SBOMs geben Ihnen dabei nicht nur mehr Transparenz über die Softwarekomponenten, sondern verbessern auch die Sicherheitsmaßnahmen und stellen die Compliance mit gesetzlichen Vorschriften sicher. Dieser integrierte Ansatz optimiert Ihre Audits und bietet eine klare Dokumentation, wodurch Sie die proaktive Sicherheitslage Ihrer Software-Lifecycles festigen.
Lesen Sie, wie Sie mit Red Hat Lightspeed weniger Zeit, Aufwand und Kosten für das IT-Management aufbringen müssen.
Kapitel 4. Schutz vor Sicherheitsangriffen durch Hacker
Eine effektive IT-Sicherheit erfordert innovatives Denken und proaktive Strategien.
Eine große Sorge betrifft die Auswirkungen von Quantencomputing auf die aktuellen Verschlüsselungsmethoden.
Mit zunehmendem Fortschritt bei den Quantentechnologien könnten diese Systeme in der Lage sein, weit verbreitete Verschlüsselungsverfahren innerhalb weniger Sekunden zu knacken. Etablierte kryptografische Standards wären damit nicht mehr zu gebrauchen. Diese neue Bedrohung wirft Fragen zur Lebensdauer vieler aktueller Technologien und zum Bedarf an neuen Standards für die Post-Quanten-Kryptografie auf.
Regierungsbehörden und Unternehmen, die auf Linux-basierte Anwendungen angewiesen sind, werden mit strengen Compliance-Anforderungen konfrontiert. FIPS-Compliance (Federal Information Processing Standards) zu erreichen ist ein langwieriger, ressourcenintensiver Prozess, da dazu strikte Sicherheitskriterien erfüllt werden müssen. Mit der Weiterentwicklung von Cyberbedrohungen und den Änderungen der behördlichen Anforderungen müssen Agenturen sicherheitsorientierte, regelkonforme Systeme bereitstellen, ohne dabei die operative Effizienz zu beeinträchtigen.
Die rapide Verbreitung der künstlichen Intelligenz sorgt für zusätzliche Komplexität bei der IT-Sicherheit. Viele KI-Workloads greifen auf höchst vertrauliche Daten zu, wodurch es schwieriger wird, den Datenschutz sowie die Sicherheit und Compliance während des gesamten KI-Anwendungs-Lifecycles zu erhalten. Unternehmen müssen Strategien entwickeln, die ihre KI-basierten Anwendungen schützen und den Datenschutz sicherstellen, da eine Sicherheitspanne zu Rufschädigung und beträchtlichen finanziellen Verlusten führen kann.
Mehr Schutz mit Sicherheitsfeatures, die auf den neuesten Innovationen basieren
Red Hat Enterprise Linux 10 beinhaltet moderne Sicherheitsfeatures, mit denen Sie die komplexe Bedrohungslandschaft von heute meistern und sich gleichzeitig auf die Zukunft vorbereiten. Neue quantenresistente Algorithmen unterstützen Sie dabei, Ihre wichtigen Daten und Workloads zu schützen.
Um mehr Sicherheit bei Schlüsselaustausch, Verschlüsselung und Signierung zu ermöglichen, beinhaltet Red Hat Enterprise Linux 10 die erste Generation an Post-Quanten-Kryptografie-Algorithmen:
- OpenSSL
- FIPS 203: Module-Lattice-Based Key-Encapsulation Mechanism (ML-KEM)
- FIPS 204: Module-Lattice-Based Digital Signature Standard (ML-DSA)
Mit diesen Algorithmen können Sie die Sicherheit verbessern und zukünftigen Compliance-Anforderungen gerecht werden. Der Release dieser neuen Funktionen stellt den Beginn einer mehrjährigen Strategie dar, bei der Red Hat aktuelle kryptografische Technologien durch sicherere, quantenresistente Alternativen ersetzt.
Ein erweitertes und verbessertes FIPS-Modul in Red Hat Enterprise Linux 10 optimiert Ihren Weg zur FIPS-Compliance. Das Model vereinfacht das Deployment FIPS-konformer Anwendungen in der gesamten Infrastruktur – ob Container, virtuelle Maschine oder physischer Server. Behörden und andere regulierte Unternehmen können damit die Anwendungssicherheit schneller und zuverlässiger verbessern, um so die strengen Zertifizierungsanforderungen zu erfüllen. Dieser neue Ansatz reduziert nicht nur die Zeit und den Aufwand für die Zertifizierung, sondern stellt auch sicher, dass Zertifizierungen länger gültig bleiben, was die Kosten und Komplexität der Compliance insgesamt senkt.
Red Hat Enterprise Linux 10 unterstützt auch Confidential Computing, damit Ihre vertraulichen Daten auch beim Verwenden moderner KI-Modelle geschützt bleiben. Sie können KI-Workloads in einer Umgebung ausführen, die ein Zero Trust-Modell erzwingt und damit sowohl die Serverinfrastruktur als auch die darauf ausgeführten Anwendungen schützt. Da so sichergestellt wird, dass beim Zugriff auf vertrauliche Informationen und bei deren Verarbeitung die Sicherheit im Fokus steht, können Sie beim Bereitstellen innovativer KI-Lösungen die Datenintegrität wahren und strenge Compliance-Standards erfüllen.
Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz zur Post-Quantum-Kryptographie.
Kapitel 5: Schnellere KI-Implementierung für Ihr Unternehmen
KI gestaltet derzeit ganze Branchen um und transformiert dabei die Art und Weise, wie Unternehmen operieren, wie sie Entscheidungen treffen und Mehrwert erzielen.
Tatsächlich sind die Hälfte der Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten der Überzeugung, dass gen KI sich bereits jetzt disruptiv auf ihr Unternehmen auswirkt. Insgesamt 80 % der Unternehmen sind überzeugt, dass dies in den nächsten 18 Monaten der Fall sein wird.1 Für die erfolgreiche Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von KI-Workloads bedarf es jedoch mehr als nur moderne KI-Algorithmen.
Für viele Unternehmen ist ein umfassendes KI-Deployment mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Ein effizientes Management von KI-Workloads erfordert umfangreiche Rechenressourcen, einschließlich moderner Hardwarebeschleunigung, kontinuierlicher Überwachungsfunktionen und umfassender Governance. Wie effektiv Sie Ihre Daten zum Entwickeln von innovativen prädiktiven und gen KI-Lösungen nutzen können, hängt davon ab, welchen Modellansatz Sie wählen – ob Sie also Basismodelle per Fine Tuning anpassen oder Modelle ganz neu erstellen. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die KI-Trainingsdaten und der Storage den Sicherheits-, Regulierungs- und Branchenstandards entsprechen, um rechtliche und operative Risiken zu vermeiden.
Unternehmen brauchen eine zuverlässige, skalierbare Plattform, mit der sie die Anwendungsentwicklung beschleunigen und gleichzeitig ihre Abläufe vereinfachen können – unabhängig davon, ob diese in privaten Rechenzentren, Public Cloud-Umgebungen oder Edge-Deployments ausgeführt werden.
Entwicklung von KI-Initiativen auf der bewährten Basis von Red Hat Enterprise Linux
Red Hat Enterprise Linux ist auch weiterhin das bewährte Betriebssystem für die Unternehmens-IT, das neben optimierter Performance und umfassenden Sicherheitsfeatures auch Integrationen mit einer großen Auswahl an Hardware, Tools und Modellen bietet. Mit seiner Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit sowie einem umfangreichen IT-Ökosystem aus Partnerprodukten und -services bildet Red Hat Enterprise Linux eine ideale Basis für die Lösungen des Red Hat AI Portfolios, darunter Red Hat Enterprise Linux AI und Red Hat OpenShift® AI.
Unser neues Validierungsprogramm für Partner erweitert unser IT-Ökosystem an Hardware-, Software- und Servicepartnerschaften zusätzlich, um die Markteinführungszeiten für KI-Lösungen zu verkürzen. Und mit unserem neuen Repository an Erweiterungen in Red Hat Enterprise Linux erhalten Sie Zugriff auf die aktuellsten vertrauenswürdigen Inhalte, die von der Community unterstützt werden. Diese Inhalte werden über unsere sicherheitsorientierte Softwarelieferkette zur Verfügung gestellt, damit Sie Innovationen zuversichtlicher, sicherer und mit mehr Kontrolle nutzen können.
Es gehört zur Mission von Red Hat Enterprise Linux, IT-Administrations- und Entwicklungsteams zu unterstützen, damit sie weniger Zeit mit fehleranfälligen Routineaufgaben verbringen müssen und mehr Zeit für Innovationen sowie wertvolle Initiativen haben. In dieser neuen Zeit des Fortschritts wird KI eine Schlüsseltechnologie darstellen, und Red Hat Enterprise Linux wird dabei weiterhin eine stabile, zuverlässige und sicherheitsorientierte Basis für KI-Innovationen bereitstellen.
Upgrade auf Red Hat Enterprise Linux 10
Stellen Sie eine zuverlässige Basis für KI-Innovationen bereit.
Red Hat Enterprise Linux 10 bietet kühne Innovationen und neue Denkansätze für die Bewältigung der schwierigsten Herausforderungen von heute. Das Betriebssystem hilft Nutzenden nicht nur, Lücken im Linux-Fachwissen zu schließen, Entscheidungen während der Entwicklung zu verbessern, Abweichungen zu reduzieren und sich gegen neue Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen – es ist auch eine verlässliche Basis für KI-Innovationen, die von einem umfangreichen Netzwerk aus bewährten Partnern und Technologien unterstützt wird.
Red Hat Enterprise Linux 10 bietet auch neue grundlegende Funktionen, um aktuelle und zukünftige Versionen des Red Hat AI Portfolios zu unterstützen:
- Red Hat Enterprise Linux AI ist eine speziell entwickelte Lösung, die mit dem Image-Modus für Red Hat Enterprise Linux optimierte Deployments und Updates mithilfe verbesserter Container Images ermöglicht.
- Unterstützung für die Integration mit PostgreSQL-Vektordatenbanken bietet eine höhere Genauigkeit für zukünftige gen KI-Funktionen.
- Confidential Computing-Funktionen unterstützen KI-Modelle dabei, Unternehmensdaten isoliert und mit mehr Sicherheit zu verwenden, um die Compliance zu wahren und Daten bei der Verwendung zu schützen.