Der Stand des Platform Engineerings im Zeitalter der KI
I. Überblick
Platform Engineering ist als Reaktion auf die zunehmende Komplexität der Softwareentwicklung entstanden, die durch die zunehmende Auswahl und die Notwendigkeit optimierter, effizienter Prozesse bedingt ist. In der Anfangsphase konzentrierte sich Platform Engineering auf die Entwicklung einer robusten Infrastruktur und die Automatisierung sich wiederholender Aufgaben, um den manuellen Aufwand für Entwicklungsteams zu reduzieren. Ziel war die Steigerung der operativen Effizienz, damit sich das gesamte Team mehr auf das Bereitstellen der Lösung und weniger auf das Verwalten der Infrastruktur konzentrieren konnte.
Seit seinen Anfängen ist Platform Engineering jedoch parallel zu DevOps gewachsen und hat die moderne Softwareentwicklungslandschaft geprägt. Platform Engineering konzentriert sich auf die Entwicklung und Wartung einer Plattform zum Optimieren der Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesse. Dazu gehören Aufgaben wie das Erstellen interner Entwicklungsplattformen (IDPs), die Verbesserung des Entwicklungserlebnisses (DevEx) sowie die Gewährleistung von Sicherheit und Compliance. Diese Entwicklung wurde durch die Verbreitung von DevOps-Praktiken beschleunigt, die Zusammenarbeit und Automatisierung in den Vordergrund stellen und zu einem stärker integrierten Ansatz führen. Sowohl Platform Engineering als auch DevOps tragen zu Skalierbarkeit, Effizienz, Resilienz, Flexibilität und Sicherheit bei, insbesondere in einer cloudnativen und Multi Cloud-Umgebung mit einer ständig wachsenden Auswahl an Technologien.
Im Zuge der weiteren Entwicklung der Landschaft werden letztlich nur wenige Faktoren das Platform Engineering – und damit auch die Technologie – so tiefgreifend weiterentwickeln wie künstliche Intelligenz (KI). Mithilfe von Deep Learning-Modellen, die auf großen Datensätzen trainiert wurden, gehören zu den gängigen Use Cases unter anderem die Unterstützung von Softwarecode, die Personalisierung von Kunden, die wissenschaftliche Forschung und vieles mehr. Daher ist es nicht verwunderlich, dass große und kleine Unternehmen erhebliche Ressourcen und Budgets bereitstellen, um neue und bestehende Anwendungen mit diesen Funktionen auszustatten, um die Produktivität zu steigern oder den Umsatz und die Differenzierung zu fördern. Die Auswirkungen auf die Platform Engineering-Teams sind weitreichend. Viele Unternehmen ändern bereits ihre Tools, Prozesse und allgemeinen Richtlinien, damit Entwicklungsteams, Data Scientists und andere Teams von diesem generativen Paradigmenwechsel in der Technologie profitieren können.
Diese Darstellung bietet einen umfassenden Überblick über die Umfrage „State of Platform Engineering in the Age of AI” (Stand des Platform Engineerings im Zeitalter der KI) von Illuminas, in der die Vorteile, Herausforderungen und Zukunftstrends dieser Technologie untersucht werden. Die Umfrage befasst sich damit, wie Unternehmen Platform Engineering-Praktiken einführen und implementieren, welche KPIs sie dabei verfolgen und welche Erfolge sie erzielen. Der Bericht beschreibt auch die Integration cloudnativer Technologien, Automatisierungstools und KI-Lösungen sowie deren Ausrichtung an den Prinzipien des Platform Engineerings.
II. Hauptziele
Platform Engineers (wie etwa Plattformteams) oder diejenigen, die diese Funktion unterstützen, prägen die Zukunft der Softwareentwicklung innerhalb von Unternehmen. Dieser Bericht soll eine informative Perspektive bieten und Insights in die sich entwickelnde Landschaft dieser Fachrichtung liefern.
Dieser Bericht untersucht Trends, Herausforderungen und Best Practices von Branchenfachleuten und präsentiert Daten, die bei der Auswahl einer Platform Engineering-Strategie helfen und gleichzeitig potenzielle Herausforderungen aufzeigen.
Der Bericht konzentriert sich auf die folgenden Hauptziele:
- Bewertung von Wahrnehmung und Akzeptanz von Platform Engineering: Durch die Bewertung des Verständnisses und der Implementierung von Platform Engineering in verschiedenen Unternehmen soll die Umfrage ein klares Bild vom aktuellen Stand der Akzeptanz und der Faktoren geben, die zu seinem Wachstum beitragen.
- Top-Prioritäten in Bezug auf Effektivität und Effizienz von Entwicklungsteams: Die Studie untersucht die wichtigsten Prioritäten von Unternehmen, die die Produktivität ihrer Entwicklungsteams steigern und Workflows optimieren wollen, und untersucht dabei die Strategien und Investitionen in diesem Bereich.
III. Demografische Daten der Befragten
Für diesen Bericht hat Red Hat eine Umfrage unter 1.000 Platform Engineers und IT-Entscheidungstragenden (ITDMs) in den Vereinigten Staaten (USA), Großbritannien (UK) und dem englischsprachigen asiatisch-pazifischen Raum (APAC) gesponsert, um Einblicke in die Entwicklung des Platform Engineerings zu gewinnen und dessen allgemeine Akzeptanz und Wahrnehmung in Unternehmen besser zu verstehen. Die Daten wurden durch 20-minütige Online-Interviews mit Befragten aus externen Datenbanken erhoben. Die Umfrage wurde im September und Oktober 2024 durchgeführt.
Um einen umfassenden Überblick über die Platform Engineering-Landschaft zu erhalten, wurden für diese Studie Informationen von diversen Personen gesammelt, die sowohl IT-Entscheidungstragende als auch Platform Engineers gleichermaßen vertreten. So konnten die Perspektiven der führenden Platform Engineering-Initiativen und der direkt an der Implementierung und dem täglichen Betrieb beteiligten Personen erfasst werden.
Die in dieser Studie vertretenen Unternehmen umfassten eine Bandbreite an Größenordnungen, wobei 35 % in die Kategorie der mittelständischen Unternehmen und 65 % in die Kategorie der Großunternehmen fielen. Durch die Größenvielfalt wird sichergestellt, dass die Ergebnisse die Erlebnisse und Herausforderungen von Unternehmen unterschiedlicher Größe widerspiegeln, von solchen mit schlankeren Entwicklungsteams bis hin zu umfangreichen und komplexen Entwicklungsorganisationen.
Um die Daten zusätzlich zu ergänzen, wurden bei den Umfragen gezielt Informationen aus verschiedenen Branchensektoren herangezogen. Dazu gehörten Fachleute aus den Bereichen Softwareentwicklung, Finanzwesen, Einzelhandel, Gesundheitswesen und professionelle Dienstleistungen. Mit dieser branchenübergreifenden Darstellung wird sichergestellt, dass die in diesem Bericht identifizierten Insights und Trends für viele verschiedene Unternehmen anwendbar und relevant sind, die sich in einer digitalen Transformation befinden und ihre Softwareentwicklungsprozesse optimieren wollen.
IV. 10 wichtige Ergebnisse
Die Umfrage zeigt einen Zusammenhang zwischen der Platform Engineering Maturity und dem Erfolg des Unternehmens. Sie verdeutlicht die Bedeutung engagierter Teams und strategischer Investitionen in Bereiche wie Infrastruktur und Sicherheit. Der Bericht untersucht auch die wachsende Rolle generativer KI beim Platform Engineering und ihr Potenzial, die Praktiken der Softwareentwicklung zu transformieren. Darüber hinaus werden häufige Herausforderungen von Unternehmen beim Einführen von Platform Engineering untersucht, darunter Workflow-Integration, Sicherheitsrisiken und Kompetenzlücken. Anhand dieser Ergebnisse bietet der Bericht Unternehmen wertvolle Einblicke, um sich in der sich ständig weiterentwickelnden Landschaft des Platform Engineerings zurechtzufinden und ihren Softwareentwicklungs-Lifecyle zu optimieren.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- 41 % der Unternehmen mit ausgereiften Platform Engineering-Praktiken investieren mehr in Bereiche wie Tools zur Steigerung der Entwicklungsproduktivität (61 %) und verfolgen mehr KPIs (durchschnittlich 7), wodurch sie letztlich größere Erfolge erzielen (41 % geben an, deutlich erfolgreicher zu sein).
- Die Gründe für die Einführung von Platform Engineering sind erhöhte Sicherheit (48 %) und eine verbesserte Zusammenarbeit (44 %).
- Mit zunehmender Weiterentwicklung von Unternehmen werden auch die Investitionen in Platform Engineering ausgeweitet: 52 % beginnen mit der Modernisierung der Infrastruktur, 59 % priorisieren konsequent die Sicherheit.
- Workflow-Integration (37 %), Sicherheitsrisiken (37 %), Kompetenzlücken (34 %) und Budgetbeschränkungen (33 %) stellen häufige Herausforderungen dar, selbst für fortschrittliche Unternehmen, die mit Inkompatibilität von Tools (28 %) und Plattforminstabilität (26 %) konfrontiert sind.
- Sicherheitsbedenken (48 %), Anforderungen für die Zusammenarbeit (44 %) und das Beheben operativer Engpässe (39 %) sind wichtige Gründe für die Einführung von Platform Engineering.
- Fortschrittliche Unternehmen verfolgen mehr Erfolgskennzahlen (im Durchschnitt 7), die sich auf Produktivität (45 %), Sicherheit (41 %) und Performance (40 %) konzentrieren, während Unternehmen im Anfangsstadium die Kosten priorisieren (35 %).
- Frühe Erfolge beim Platform Engineering, die 22 % der Unternehmen als äußerst erfolgreich und 72 % als mäßig/sehr erfolgreich bezeichnen, führen zu weiteren Investitionen und einem verstärkten Engagement.
- Dedizierte Platform Engineering-Teams, die in 62 % der Unternehmen präsent sind, zeigen ein starkes Engagement für diesen Ansatz.
- Generative KI gilt als strategisch wichtig für das Platform Engineering und 45 % sehen sie als Kernkomponente ihrer Strategie.
- Generative KI wird häufig (76 %) und für verschiedene Zwecke eingesetzt, darunter Dokumentation (76 %), Codegenerierung (74 %) und intelligente Codevorschläge (59 %), wodurch die Softwareentwicklung transformiert wird.
Ergebnis 1: Der Effekt der Platform Engineering Maturity
Erfahrung und Entwicklungsstand sind wirklich wichtig. 41 % der Unternehmen mit ausgereifteren Platform Engineering-Praktiken investieren mehr, verfolgen mehr KPIs (Key Performance Indicators) und erzielen größere Erfolge als Unternehmen, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen. (S. 11)
Der Platform Engineering Maturity Index ist ein Modell, das für diese Umfrage entwickelt wurde, um den Entwicklungsstand der Platform Engineering-Praktiken eines Unternehmens zu bewerten. Er basiert auf der Analyse von Umfrageantworten auf zahlreiche Fragen, die dazu entwickelt wurden, den Fortschritt eines Unternehmens bei der Einführung und Implementierung von Platform Engineering zu interpretieren.
Der Index kategorisiert Unternehmen in 4 verschiedene Entwicklungsstufen: anfänglich, aufbauend, etabliert und fortgeschritten. Die einzelnen Stufen stehen für verschiedene Phasen des Platform Engineerings, von der anfänglichen Erkundung und Implementierung bis hin zur fortgeschrittenen Integration und Optimierung. Dieses Modell trägt zu einem strukturierten Verständnis der verschiedenen Phasen der Platform Engineering Maturity bei und ermöglicht die Identifizierung der wichtigsten Trends, Herausforderungen und Chancen, die mit den einzelnen Phasen verbunden sind.“1
Fortgeschrittene Unternehmen verzeichnen Produktivitätssteigerungen, wobei 54 % der fortgeschrittenen Unternehmen im Vergleich zu denen, die gerade erst mit Platform Engineering beginnen, auch einen Anstieg der Innovationskraft feststellen konnten. (S. 19)
Diese unterschiedlichen Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines kontinuierlichen Engagements für Platform Engineering. Sie zeigen, dass der Aufbau einer Basis nicht ausreicht, und dass eine kontinuierliche Optimierung zu besseren Ergebnissen und einer effektiveren Transformation des Softwareentwicklungs-Lifecycles führt.
Ergebnis 2: Sicherheit und Zusammenarbeit sind wichtige Faktoren für den Erfolg
Sicherheit und Zusammenarbeit sind wichtige Faktoren für erfolgreiche Platform Engineering-Initiativen. Unternehmen interessieren sich zunehmend für Platform Engineering, da sich damit die Sicherheit (48 %) und die Zusammenarbeit (44 %) innerhalb von Entwicklungsteams verbessern lassen. (S. 16)
Die Bereitstellung einer sicherheitsorientierten und standardisierten Entwicklungsplattform ermöglicht es Unternehmen, Risiken zu minimieren und gleichzeitig die Zusammenarbeit von Entwicklungsteams zu fördern. Dieser Fokus auf Sicherheit und Zusammenarbeit verbessert nicht nur die Effizienz des Entwicklungsprozesses, sondern trägt auch zu einem konformen Endprodukt bei.
Besonders fortgeschrittene Unternehmen verzeichnen sowohl bei einer gesteigerten Entwicklungsproduktivität (52 %) als auch bei einer verbesserten Sicherheit und Compliance (46 %) einen größeren Erfolg. (S. 19)
Ergebnis 3: Investitionsfokus – Von der Automatisierung zur Compliance
Bei den Unternehmen, die gerade erst beginnen (55 %) (S. 13), steht die Modernisierung der Infrastruktur im Mittelpunkt. Mit zunehmendem Fortschritt weiten Unternehmen ihre Investitionen aus, insbesondere in die fortgeschrittene Automatisierung (85 %). (S. 13)
Direkt gefolgt von Investitionen in Sicherheit und Compliance (59 %) (S. 14) und Tools für die Entwicklungsproduktivität (55 %) (S. 14) sowie der Demonstration eines umfassenderen Ansatzes für Platform Engineering, der Effizienz, Sicherheit und Innovation fördert.
Ergebnis 4: Versteckte Hindernisse bei der Einführung von Platform Engineering
Die Realisierung eines erfolgreichen Platform Engineerings ist mit Herausforderungen verbunden. Die Integration von Platform Engineering in vorhandene Workflows und die Gewährleistung robuster Sicherheit sind die beiden am häufigsten genannten Hindernisse für Unternehmen (beide mit 37 %) (S. 15). Kompetenzlücken und Budgetbeschränkungen, insbesondere in den frühen Einführungsphasen, liegen bei 40 % (S. 15). Diese Herausforderungen fallen jedoch nicht einfach weg, wenn Unternehmen an Erfahrung gewinnen. Eines von 3 (etwa 30 %) (S. 15) fortgeschrittenen Unternehmen hat häufig mit fehlenden Tools, Plattforminstabilität und anhaltendem Wissensmangel zu kämpfen.
Dies unterstreicht die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen in Training und Support sowie die sorgfältige Auswahl von Tools, die nachweislich gut miteinander kompatibel sind.
Ergebnis 5: Platform Engineering für operative Exzellenz
Unternehmen interessieren sich für Platform Engineering aus einer Vielzahl von Gründen. Der Wunsch nach einer besseren Zusammenarbeit und optimierten Workflows spielt eine wichtige Rolle, da Unternehmen versuchen, isolierte Umgebungen aufzubrechen und effizienteres Teamwork zu fördern (44 %) (S. 16). Interessanterweise sind 39 % der Unternehmen in der Frühphase auch durch operative Engpässe, 36 % durch Skalierungsschwierigkeiten und 31 % durch Wissenssilos motiviert. (Seiten 16, 17)
Die Vielzahl der Gründe erhöht weiterhin den Bedarf an einer kohärenten Plattform, die alle Projektbeteiligten beim Erreichen operativer Exzellenz und höherer Geschwindigkeit unterstützt.
Ergebnis 6: Erfolg hat im Platform Engineering viele Facetten
Unternehmen mit fortgeschrittenen Platform Engineering-Praktiken verfolgen tendenziell ein größeres Spektrum an Metriken mit durchschnittlich etwa 7 KPIs (Key Performance Indicators). Ihr Schwerpunkt liegt meist auf Metriken, die eine höhere Produktivität (45 %), mehr Sicherheit (41 %), eine verbesserte Anwendungs-Performance (40 %) und eine erhöhte Entwicklungs- und Kundenzufriedenheit (40 %) widerspiegeln. 35 % der Unternehmen in den Anfängen des Platform Engineerings priorisieren kostenbezogene Metriken. (S. 19)
Dieser unterschiedliche Fokus verdeutlicht, wie sich das Erfolgskonzept des Platform Engineerings weiterentwickelt, wenn Unternehmen sich weiterentwickeln und erfahren, welche Vorteile über die reine Kostenreduzierung hinausgehen.
Ergebnis 7: Ein früher Erfolg fördert das Engagement
Die zunehmende Verbreitung von Platform Engineering beruht darauf, dass Unternehmen bereits in der Anfangsphase ihrer Platform Engineering-Initiative die Vorteile dieser Technologie erkennen und äußerst erfolgreiche Implementierungen vorweisen können (22 %). Mehr als zwei Drittel (72 %) berichteten von sehr erfolgreichen Implementierungen.
Durch diesen frühen Erfolg entsteht eine positive Feedbackschleife, in der Teams ermutigt werden, ihre Strategien zu verfeinern, ihre Plattformen zu optimieren und letztendlich beim Skalieren von Best Practices und beim Wissensaustausch zu helfen. (S. 20)
Ergebnis 8: Dedizierte Platform Engineering-Teams
Mehr als die Hälfte der Organisationen (62 %) (S. 25) haben ein Team, das sich ausschließlich auf das Platform Engineering konzentriert, was auf ein starkes Engagement für diesen Ansatz hinweist.
Dieser Ansatz zeigt eine Verlagerung hin zu einer stärkeren Spezialisierung innerhalb von Entwicklungsorganisationen, die auf der Basis vorhandener Anwendungsplattformen und DevOps-Teams aufbaut. Diese dedizierten Plattformteams können die operative Exzellenz fördern, indem sie sich auf das Erstellen und Optimieren interner Entwicklungsplattformen (IDPs), das Optimieren von Workflows mit Entwicklungsteams und das Fördern einer effizienteren und kollaborativeren Entwicklungsumgebung konzentrieren.
Ergebnis 9: Generative KI ist von strategischer Bedeutung
34 % der Unternehmen betrachten generative KI (gen KI) als eine wichtige Komponente ihrer Platform Engineering-Strategie, fast die Hälfte (45 %) betrachtet sie als zentralen Bestandteil.
Dies unterstreicht die zunehmende Erkenntnis, dass KI-Fähigkeiten unerlässlich sind, um Innovationen zu fördern, die Effizienz zu steigern und das volle Potenzial von Platform Engineering zu nutzen. Gen KI ist nicht nur für Entwicklungstools und Automatisierungsansätze relevant, sondern auch für die Provisionierung und Sicherung der Runtimes für KI-gestützte Anwendungen. (S. 42)
Ergebnis 10: Unterstützung von Entwicklungsteams durch verschiedene Use Cases für gen KI
Gen KI wird beim Platform Engineering für eine Vielzahl von Use Cases eingesetzt, darunter KI-generierte Dokumentation (76 %), automatisierte Codegenerierung (74 %), intelligente Codevorschläge (59 %) und mehr. (Seiten 43, 47)
Diese weit verbreitete Einführung unterstreicht die Vielseitigkeit von gen KI und ihre Fähigkeit, verschiedene Aspekte des Softwareentwicklungs-Lifecycles zu optimieren. Durch die Integration von gen KI in ihre Workflows können Unternehmen die Produktivität ihrer Entwicklungsteams steigern, die Codequalität verbessern und eine innovativere Entwicklungskultur fördern.
V. Weitere Informationen
Links zu Ressourcen zum Thema Platform Engineering
Überblick: „Was ist Platform Engineering?“
Überblick: „Red Hat OpenShift für Platform Engineers“
Video: „Platform Engineering“
Blog: „Was ist Platform Engineering und warum wird es benötigt?“
E-Book: Developer Portals: Prepare to Perform with Red Hat Developer Hub
Erste Schritte mit Red Hat Developer Hub: https://developers.redhat.com/rhdh/overview
VI. Wie Red Hat Sie beim Platform Engineering unterstützen kann
Erfolgreiches Platform Engineering
Red Hat bietet ein robustes IT-Ökosystem mit Tools und Ressourcen, die Ihr Unternehmen beim Platform Engineering unterstützen und Ihnen dabei helfen, die gewünschten Ergebnisse zu erreichen:
- Entwickeln Sie eine solide Basis für Ihre Platform Engineering-Initiativen mit Red Hat® OpenShift®, einer leistungsstarken Kubernetes-basierten Anwendungsplattform, die für Konsistenz, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit sorgt.
- Verbessern Sie Ihre Automatisierungsfunktionen mit Red Hat Ansible® Automation Platform, und ermöglichen Sie mit IaC-Praktiken (Infrastructure as Code) die Infrastrukturprovisionierung, das Konfigurationsmanagement und das Anwendungs-Deployment.
- Beschleunigen Sie Ihren Softwarebereitstellungs-Lifecycle mit Red Hat OpenShift Pipelines, einer cloudnativen CI/CD-Lösung, die sich nahtlos in GitOps-Prinzipien für effiziente und automatisierte Anwendungs-Deployments integrieren lässt.
- Fördern Sie die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch mit Red Hat Developer Hub, einer Plattform, die Entwicklungsteams Self Service-Zugriff auf Tools, Ressourcen und Support bietet.
- Stellen Sie sicherheitsorientierte und konforme Anwendungen mit Red Hat Trusted Application Pipeline bereit, einer Lösung, die Best Practices für Sicherheit sowie Compliance-Prüfungen in den gesamten Softwareentwicklungs-Lifecycle integriert.
- Nutzen Sie Red Hat OpenShift Dev Spaces, um Ihren Entwicklungsteams vorkonfigurierte Arbeitsbereiche und bedarfsgerechten Zugriff auf die Tools und Ressourcen zu bieten, die sie für eine effiziente und produktive Entwicklung benötigen.
Mit dem umfassenden Lösungsangebot von Red Hat kann Ihr Unternehmen die Komplexität des Platform Engineerings meistern, Softwareentwicklungs-Lifecycles beschleunigen und Innovationen fördern.
Bericht von Red Hat, durchgeführt von Illuminas. „State of Platform Engineering in the Age of KI.“ Okt. 2024.