Erfolgsfaktor 3: Effiziente Bereitstellung und Ausführung von Modellen mit Inferenz
Für ITOps-Teams kann es schwierig sein, mit Lösungen für generative KI außergewöhnliche User Experiences bei unterschiedlichem Anwendungsbedarf zu erzielen. Eine effiziente Modellinferenz erfordert eine skalierbare Infrastruktur und automatisierte Verwaltungsfunktionen. Dies gewährleistet einen hohen Durchsatz, geringe Latenz und eine optimale Rechenauslastung. Da KI-Lösungen große Datenmengen verarbeiten, ist die Durchsetzung strenger Sicherheitsstandards in unterschiedlichen Umgebungen von entscheidender Bedeutung.
Ziehen Sie Plattformen in Betracht, deren Inferenzserver mit mehreren Modelltypen kompatibel sind (z. B. generative KI, Large Language Models und multimodale Modelle), um effiziente Ergebnisse in verschiedenen Umgebungen zu erzielen. Hochleistungs-Inferenzserver beschleunigen die Ausgabe von Anwendungen für generative KI. Sie optimieren die Nutzung des GPU-Speichers (Graphic Processing Unit) und unterstützen Modelle dabei, Berechnungen in großem Umfang effizienter durchzuführen.
Erfolgsfaktor 4: Automatisierung des Lifecycle-Managements
CI/CD-Pipelines (Continuous Integration und Continuous Delivery) können Lösungen für generative KI automatisch bereitstellen und verwalten. Die Skalierung dieser Lösungen erfordert jedoch die Integration von Machine Learning Operations (MLOps) und GenAIOps. MLOps automatisiert die für die Modellstabilität erforderlichen Datenextraktions-, Trainings- und Validierungszyklen. GenAIOps adressiert hingegen die spezifischen Anforderungen von Large Language Models (LLMs), wie Prompt Versioning und das Management von Vektordatenbanken. Diese ML- und KI-Pipelines sind komplexer als Standard-Workflows. Sie erfordern schnelle, schrittweise Änderungen zur Feinabstimmung der Performance und zur Minderung von Halluzinationen (unlogische oder falsche Ausgaben) durch automatisierte Auswertungen.
Wählen Sie eine Basis, mit der Sie diese spezialisierten KI-Pipelines erstellen und in bestehende DevOps-Workflows integrieren können. Nutzen Sie dafür Tools wie Kubeflow für die Modellorchestrierung und Jenkins für eine umfassende Automatisierung. Die Einführung von GitOps mit Tools wie ArgoCD hilft Ihnen dabei, komplexe KI-Deployments als Code zu definieren. So stellen Sie sicher, dass Basismodelle und Komponenten der Retrieval-Augmented Generation (RAG) für Unternehmen konsistent, prüfbar und reproduzierbar bleiben.
Erfolgsfaktor 5: Vorbereitung auf agentische KI mit Transparenz und Kontrolle
Generative KI eignet sich hervorragend zum Erstellen von Inhalten und Beantworten von Fragen. Agentische KI ist die nächste Entwicklungsstufe dieser Funktionen. Sie markiert den Übergang von Modellen mit einfachen Chat-Funktionen hin zu autonomen Agenten. KI-Agenten folgen nicht einfach einem Skript. Sie nutzen Reasoning-Tools, um komplexe Ziele – wie das Onboarding neuer Kunden – in kleinere Aufgaben zu unterteilen, etwa das Prüfen von Dokumenten, das Versenden von E-Mails und das Aktualisieren von Datenbanken. Da diese Systeme unabhängig auf unerwartete Änderungen reagieren müssen, sollten Sie Ihren Ansatz von einfachen Prompt-Response-Mustern auf verwaltete, mehrstufige Workflows umstellen.
Suchen Sie nach einer KI-Basis, die Integration und Sicherheit priorisiert. Agentische KI benötigt eine Infrastruktur, die eine Verbindung zu externen Tools und internen Datenquellen herstellt. Dabei bleibt für wichtige Entscheidungen und Aktionen ein Human-in-the-Loop-Ansatz bestehen. Konzentrieren Sie sich auf Plattformen, die einen klaren Einblick in die Denk- und Entscheidungsweise von Agenten bieten. So stellen Sie sicher, dass jede Aktion und jedes Ergebnis nachvollziehbar ist. Wenn IT-Teams für ihre KI-Strategie eine Basis nutzen, die auf Governance und Support externer Tools ausgelegt ist, stellen sie sicher, dass sich ihre KI vom kreativen Assistenten zum digitalen Zwilling entwickelt. So bleibt sie eine zuverlässige und kontrollierte Erweiterung der Geschäftsabläufe.