Unser Entwicklungsmodell

Wie man die besten Ideen unternehmensfähig macht

Innovation geschieht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis bewährter Prozesse. Das Entwicklungsmodell von Red Hat® beginnt mit der Open Source Community mit Tausenden von Beitragenden und endet mit fertigen erprobten, getesteten und zuverlässigen Produkten.

Von der Community zum Unternehmen

Communities to enterprise
Communities to enterprise

Community-Spotlight

Eine genauere Betrachtung der Entwicklung von Red Hat Ansible Engine

Ansible Engine

Ansible ist die Upstream-Community des Produkts, das letztendlich in Red Hat Ansible Engine mündet, einer agentenlosen Automatisierungssoftware für IT-Unternehmen. Die 2012 gegründete Community wurde 2017 in die Kategorien „Most Reviewed“, „Most Discussed“ und „Most Contributors“ des GitHub Octoverse-Berichts aufgenommen.

Ihre Mitglieder arbeiten Tag für Tag an der Entwicklung neuer sowie der Aktualisierung bestehender Module und leisten ihren Beitrag zum dafür benötigten grundlegenden sowie dem Kerncode. Die Durchlaufzeit für Ansible Engine ist extrem kurz. So erscheint praktisch alle ein bis drei Monate ein neues Release. Dank des Engagements der Upstream-Community und den Erfahrungen von Red Hat auf Unternehmensebene steht dem Kunden mit Ansible Engine ein leistungsstarkes Tool für die Entwicklung und das Schreiben von Playbooks zur Verfügung.

Sicherheit

Mehr Augen. Mehr Sicherheit.

Das Community-zum-Unternehmen-Modell resultiert im Vergleich zu proprietären Ansätzen oft in einer viel sichereren Software, und zwar aus drei Hauptgründen: Erstens: Je mehr Entwickler den Code sehen können, desto mehr Bedrohungen werden entdeckt. Zweitens: Weil der Quellcode allen zugänglich ist, werden jegliche Bugs umgehend gepatcht. Und drittens: Wir bei Red Hat übernehmen die Verantwortung für die Open Source-Technologie, indem wir sie testen, härten und unterstützen, damit alle Kunden gleichermaßen geschützt sind.

Development model

Kosten

Offensichtliche und weniger offensichtliche Einsparungen

Open Source-Software beinhaltet keine Lizenzgebühren – ein wichtiger Vorteil in Bezug auf die Bereitstellungsausgaben. Allerdings lassen sich dank der Community-basierten Distribution auch massive Einsparungen bei der Entwicklung realisieren. In einer Schätzung wird dargelegt, dass die komplette Neuentwicklung der Fedora 9 Distribution unter Berücksichtigung der damaligen Inflationsrate ca. USD 10,8 Milliarden kosten würde.(*) Diese Kosten werden bei der Entwicklung von Linux®-Projekten über die Zeit von den beteiligten Mitglieder der Community aufgefangen.

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Innovation

Patente nur für defensive Zwecke

Open Source Communities können Innovationen frei von jeglichen Patentbarrieren entwickeln. Wir vertreten die Ansicht, dass Softwarepatente Innovationen in der Softwareentwicklung behindern und die Open Source Community von der Entwicklung innovativer Lösungen abhalten. Aus diesem Grund haben wir unser erstes Patentversprechen 2002 zum Zwecke der Vorbeugung gegen die Patent-Aggression gegeben und es im Jahre 2017 ausgeweitet.

Wir sind von dem Open Source-Modell wirklich begeistert... Die Open Source Community stand Amadeus bei diesen Projekten immer mit Rat und Tat zur Seite.

Christophe Defayet, Director of Software Development, Security, and Communication Systems, Amadeus

Langfristige Lösung

Ihr Code ist für immer

Bei proprietären Lösungen besteht immer das Risiko, dass der Anbieter den Code einstellt. Bei der Open Source-Software ist das nicht so. Und auch wenn ein Anbieter bestimmte Produkte einstellt, steht der Code weiterhin zur Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung.

Development model

Quellen: [*] McPherson, Amanda. Proffitt, Brian. Hale-Evans, Ron. „Estimating the Total Cost of a Linux Distribution.“ The Linux Foundation. Linux.com. Oktober 2008. https://www.linux.com/publications/estimating-total-cost-linux-distribution

Linux ist eine in den USA und anderen Ländern eingetragene Handelsmarke von Linus Torvalds.