Ihre Virtual Desktop Infrastructure (VDI) von Citrix ist grundlegend für Ihre Infrastruktur. Aber schränkt Ihre zugrunde liegende Plattform ihr Potenzial ein? Denken Sie an die zusätzlichen Möglichkeiten, wenn Sie Ihre geschäftskritische VDI auf einer modernen Virtualisierungsplattform betreiben könnten, bei der Flexibilität, Automatisierung und Auswahl im Vordergrund stehen. Red Hat OpenShift Virtualization basiert auf dem Open Source-Projekt KubeVirt und ermöglicht die Migration sowie die Verwaltung von VMs auf einer modernen, cloudnativen Plattform.

Mit der neuen Unterstützung für Citrix Virtual Apps und Desktops auf OpenShift Virtualization können Sie Hypervisors ändern, ohne die Citrix-Workflows zu unterbrechen. Ziel ist dabei nicht, das Container-Management zu erzwingen, sondern eine leistungsstarke, auf Kubernetes basierende Plattform zu nutzen, um Ihre bestehenden virtuellen Maschinen mit größerer Effizienz und Flexibilität auszuführen.

Betrachten Sie es als eine Aufrüstung des Motors, ohne das Innere des Autos zu verändern. Ihre Admins für Citrix Virtual Apps and Desktops (CVAD) oder Citrix DaaS verwenden weiterhin ihre vertrauten Tools wie Citrix Studio und Machine Creation Services (MCS). Unter der Oberfläche gewinnen sie jedoch die Leistungsfähigkeit einer zukunftssicheren Plattform.

Diese integrierte Plattform ist auch eine hervorragende Option, wenn Sie derzeit eine andere VDI-Lösung verwenden, aber nach Alternativen für Ihren Virtualisierungs-Stack suchen.

OpenShift Virtualization ist eine überzeugende Lösung für Unternehmen, die ihre VDI-Infrastruktur modernisieren, traditionelles und cloudnatives Workload-Management vereinheitlichen sowie die Vorteile der Automatisierung und Flexibilität von Kubernetes nutzen möchten. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Automatisierte Provisionierung und Skalierung: OpenShift ermöglicht die automatisierte Desktop-Provisionierung und die dynamische Skalierung von VDI-Ressourcen nach Bedarf, wodurch herkömmliche VDI-Kapazitätsbeschränkungen beseitigt und die Ressourceneffizienz erhöht werden können.
  • Robuste Sicherheit: OpenShift bietet Container-Isolierung, Netzwerksegmentierung und integrierte Schwachstellen-Scans, um die Sicherheitslage der Deployments von Citrix Virtual Apps and Desktops zu verbessern.
  • Verbesserte Performance für bestimmte Workloads: Für GPU-intensive Workloads (einschließlich KI, CAD und medizinische Bildgebung) unterstützt OpenShift Virtualization eine effiziente GPU-Freigabe durch Single Root I/O-Virtualisierung (SR-IOV), was zu deutlich schnelleren Verarbeitungszeiten führen kann. Diese Funktionen werden derzeit getestet und sollen in einer zukünftigen Version der Citrix Virtual Apps and Desktops-Lösung verfügbar sein.

Vertraute Architektur mit der benötigten Flexibilität

OpenShift Virtualization arbeitet nahtlos mit Ihren Citrix-Workloads zusammen und sorgt so für ein konsistentes und zuverlässiges IT-Erlebnis. Citrix-Infrastrukturkomponenten wie Delivery Controller, StoreFront-Server und SQL-Datenbanken werden als virtuelle Maschinen in einer OpenShift-Virtualisierungsumgebung ausgeführt. Diese VMs werden in einem von Kubernetes verwalteten Cluster ausgeführt, verhalten sich jedoch wie herkömmliche VMs. Citrix-Admins erstellen in Studio eine OpenShift-Verbindung und veröffentlichen Maschinenkataloge, die auf diesen VMs basieren.

Die Energieverwaltung (zum Starten, Stoppen und Neustarten) erfolgt über vertraute Citrix-Richtlinien. OpenShift sorgt für die Orchestrierung, das Lifecycle-Management und die Hochverfügbarkeit. Vorhandene VM-Images von VMware oder Hyper-V können mit den integrierten Migrationstools importiert werden. Da zudem die Plattform als Code gemanagt wird, lassen sich wiederholbare Deployments und DevOps-Integration leichter erreichen.

Referenzarchitektur und Workflow für selbst gemanagtes Deployment

Dies ist eine Darstellung der Architektur, die für Citrix Virtual Apps and Desktops auf OpenShift Virtualization verwendet wird:

Example architecture for Citrix Virtual Apps and Desktops on OpenShift Virtualization

Abbildung: Beispielarchitektur für Citrix Virtual Apps und Desktops auf OpenShift Virtualization

Referenzarchitektur und Workflow für gemanagtes Deployment

Hier sehen Sie eine Darstellung der Architektur für Citrix DaaS auf OpenShift Virtualization:

Example architecture for Citrix DaaS on Red Hat OpenShift Virtualization

Abbildung: Beispielarchitektur für Citrix DaaS auf Red Hat OpenShift Virtualization

Hier wird der Erstellungsprozess der Maschine dargestellt:

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Abbildung: Maschinenerstellung auf Red Hat OpenShift Virtualization

Zugang zu einem erfolgreichen IT-Ökosystem mit OpenShift Virtualization 

Mit der Ausführung von Citrix Virtual Apps and Desktops auf OpenShift Virtualization öffnen Sie die Türen zu einem Hub aus Partnernetzwerken, die Sie mit erstklassigen Lösungen verbinden, die Sie bereits nutzen und denen Sie vertrauen. Mit den validierten Lösungen von erstklassigen Partnern können Sie frei entscheiden, welche Option für Ihre Umgebung am besten geeignet ist. Dieses Partnernetzwerk erstreckt sich über Ihre gesamte Infrastruktur und bietet eine umfangreiche Liste von Partnern für NetzwerkeBackup und Disaster Recovery sowie Computing-Hardware.

Darüber hinaus bietet das offene virtuelle Netzwerk (spezifisch OVN-Kubernetes) localnet ein nahtloses Benutzererlebnis für die direkte Verbindung von Pods und VMs mit dem zugrunde liegenden physischen Netzwerk. Dies ermöglicht sowohl eine interne East-West-Cluster-Konnektivität als auch den Zugriff auf Services außerhalb des Clusters.

Vorteile der Ausführung von Citrix Virtual Apps and Desktops auf OpenShift Virtualization

Hier geht es nicht darum, Citrix per Lift-and-Shift in Container zu verschieben. Vielmehr geht es darum, Ihre virtuellen Maschinen auf einer Anwendungsplattform zukunftssicher auszurichten, die mit Ihren Anforderungen mitwächst, ohne Ihre aktuellen Workflows zu beeinträchtigen. Nachstehend finden Sie einige der wichtigsten Vorteile:

  • Bewährte Skalierbarkeit und Performance: Die Architektur von OpenShift lässt sich auf Tausende von Knoten skalieren. Unsere Tests wurden erfolgreich auf 1.000 VMs skaliert, die zwischen 10.000 und 20.000 Nutzende mit freigegebenen Ressourcen unterstützen. Dies basiert auf der Performance und Stabilität des KVM-Hypervisors (Kernel-based Virtual Machine).
  • Nahtlose Migration mit Modernisierungsstrategie: Importieren Sie vorhandene VM-Images von Plattformen wie VMware mit integrierten Migrationstools, um Ihren Übergang zu einer modernen Plattform zu erleichtern. Nutzen Sie Prozesse zur Anwendungsmodernisierung und Entwicklungstools, um eine cloudnative Zukunft aufzubauen.
  • Robuste und integrierte Sicherheitsfunktionen: Profitieren Sie von den integrierten Sicherheitsfunktionen von OpenShift wie Role-based Access Control, SELinux-Erzwingung und Netzwerkrichtlinien, die für Ihre virtuellen Maschinen gelten und eine moderne Sicherheitsabdeckung für Ihre Citrix-Workloads bieten, ohne dass Sie benutzerdefinierte Tools benötigen.
  • Einfache VM-Provisionierung: Mit den in OpenShift vorab geladenen VM-Templates können Sie Ihren Windows- oder Linux-Desktop ganz einfach bereitstellen. Optimieren Sie diesen Workflow weiter, indem Sie die erweiterten CI/CD-Funktionen der Plattform nutzen, um benutzerdefinierte Golden Images für Windows 11 und 10 zu erstellen.

Eine moderne Infrastruktur für Ihre Citrix Workloads 

Das Warten hat ein Ende. Beginnen Sie mit dem Managen Ihrer Citrix Virtual Apps and Desktops-Workloads auf einer Plattform, die mit Ihren Anforderungen mitwächst, ohne Sie zu beeinträchtigen. Sehen Sie sich die Demo an, um in Echtzeit zu sehen, wie Citrix und OpenShift zusammenarbeiten. Gehen Sie dann zur Seite für den Ecosystem Catalog, um weitere Informationen zur Funktionsweise von Citrix Virtual Apps and Desktops auf OpenShift Virtualization zu erhalten.

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Über die Autoren

A Red Hatter since 2012, Andrea Perotti is a Senior Engineering Partner Manager dedicated to helping software partners seamlessly integrate their solutions with Red Hat’s powerful portfolio. Beyond his work, Andrea is a passionate advocate for the open source community, frequently found at industry events and retrocomputing gatherings, or exploring the Alps.

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