Die KI-Technologie hat sich bereits innerhalb weniger Jahre von einfachen Chat-Anwendungen zu autonomen, langfristig agierenden Agenten weiterentwickelt. Dies stellt eine Herausforderung für IT-Teams dar, die ihren Entwicklungsteams Innovationen ermöglichen und gleichzeitig Leitplanken und Kontrollen bereitstellen müssen, um Unternehmensrisiken zu mindern.
Agenten sind nicht mehr nur Chatbots oder Assistenten, sondern autonome Einheiten, die über einen längeren Zeitraum agieren, ihre eigenen Sub-Agenten entwickeln und professionelle Tools verwenden können, um mehrstufige Pläne auszuführen. Sobald Agenten jedoch die Laptops der Entwicklerinnen und Entwickler verlassen und mit Produktionsdaten und externen APIs interagieren, wird Freiheit ohne Leitplanken zu einer erheblichen Belastung. Bei Red Hat basiert unsere AgentOps-Strategie auf einem einfachen Prinzip: Bring Your Own Agent (BYOA). Sie stellen Ihre Agenten bereit, und wir stellen die unternehmensfähige Plattform und die erforderlichen Tools bereit, um die Agenten mit Sicherheitsrichtlinien, Sandboxes, Gateways usw. zu verbinden und sie produktionsbereit zu machen.
Wir freuen uns, unsere verstärkte Zusammenarbeit mit NVIDIA hervorzuheben. Die Integration der quelloffenen NVIDIA OpenShell Runtime und NVIDIA AI-Q Blueprint – als Teil des NVIDIA Agent Toolkit – mit Red Hat AI Plattform ermöglicht eine sicherheitsorientierte, agentengesteuerte digitale Belegschaft.
NVIDIA OpenShell: Infrastrukturgestützte agentische Sicherheit
Eine der größten Lücken im aktuellen KI-Stack ist das Fehlen einer dedizierten Schicht, die Agenten den Zugriff auf die erforderlichen Tools und Services ermöglicht und gleichzeitig strenge Sicherheits- und Datenschutzkontrollen durchsetzt. NVIDIA OpenShell ist eine Open Source Runtime, die speziell für diese Anforderung entwickelt wurde und wichtige Funktionen wie Agent-Sandboxing, standardmäßige Ablehnungsrichtlinien und datenschutzkonformes Routing bietet.
NVIDIA OpenShell läuft innerhalb von Kubernetes und kann auf Red Hat AI bereitgestellt werden. Diese Bereitstellung ermöglicht die Integration von Agenten mit selbst gehosteten Modellen auf Basis von vLLM sowie MCP-Tools und anderen KI-Services in einer hybriden KI-Infrastruktur. NVIDIA OpenShell unterstützt die Bereitstellung der notwendigen Sicherheitsfunktionen und fungiert als Agent-Sandbox. Darauf aufbauend bietet der neue NVIDIA AI-Q Blueprint eine offene Referenzarchitektur für einen Deep Research Agent. Dieser Blueprint verwendet Sub-Agents für Planung und Forschung, um eine höhere Genauigkeit zu erzielen. Dies zeigt, welche Art von hochentwickelten Agenten Red Hat AI Plattform unterstützen kann.
Wir arbeiten auch mit NVIDIA an NVIDIA NemoClaw – einem Open Source-Stack, der die sichere Ausführung von Always-on-Assistenten von OpenClaw mit einem einzigen Befehl vereinfacht. Als Teil des NVIDIA Agent Toolkits wird die NVIDIA OpenShell Runtime installiert – eine sicherheitsoptimierte Umgebung zur Ausführung autonomer Agenten und Open Source-Modelle wie NVIDIA Nemotron.
Ein wachsendes Portfolio an agentischer Sicherheit
Diese Zusammenarbeit ist der nächste logische Schritt in der langjährigen Kooperation von Red Hat und NVIDIA. Wir haben bereits NVIDIA NeMo Guardrails in Red Hat OpenShift AI integriert, um programmierbare dialogorientierte Leitplanken an der Inferenzgrenze bereitzustellen. Warum ist das von Bedeutung? Für viele Unternehmen ist Vertrauen das Haupthindernis für die Einführung von KI, nicht Performance oder Kosten. In Zusammenarbeit mit NVIDIA stellen wir die Infrastruktur für eine KI-Fabrik bereit, mit der Sie Ihre agentische Belegschaft wie folgt definieren können:
- Isoliert: Ein kompromittierter Agent kann nicht auf die Daten des Hosts oder anderer Agenten zugreifen.
- Identifizierbar: Jeder Agent verfügt über eine kryptografische Workload-Identität.
- Beobachtbar: Jeder Prompt, Tool-Aufruf und jeder Argumentationsschritt wird über MLflow Tracing erfasst.
Gemeinsam entwickeln wir eine sicherheitsoptimierte Agentenumgebung, in der Millionen von Knowledge Workern ihre tägliche Arbeit sicherer in KI-gestützte Innovationen umwandeln können.
Ressource
Das adaptive Unternehmen: KI-Bereitschaft heißt Disruptionsbereitschaft
Über den Autor
Joe Fernandes is Vice President and General Manager of the Artificial Intelligence (AI) Business Unit at Red Hat, where he leads product management, product marketing, and technical marketing for Red Hat's AI platforms, including Red Hat Enterprise Linux AI (RHEL AI) and Red Hat OpenShift AI.
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