Red Hat OpenShift 4.21 wurde für die Ausführung von KI-Trainingsjobs, containerisierten Microservices und virtualisierten Anwendungen auf Ihrer privaten, gehosteten oder hybriden Infrastruktur entwickelt. Mit dieser neuen Version modernisieren Sie Ihre IT-Infrastruktur und beschleunigen Innovationen auf einer einzigen Plattform, die mit Ihren geschäftlichen Anforderungen skaliert. Es wurde viel Arbeit in die Verbesserung der vorherigen Version 4.20 gesteckt, ohne dass dabei Ihre tägliche Routine unterbrochen wurde. Es gibt also viel zu entdecken. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die neuen Features in OpenShift 4.21.
Operatoren und KI-Unterstützung
OpenShift 4.21 bietet verschiedene Features, mit denen Ihre Systeme effizienter werden, ohne die bestehende Infrastruktur grundlegend zu verändern. Mit dem JobSet-Operator orchestrieren Teams beispielsweise verteilte Workloads mithilfe bestehender GitOps-Workflows und RBAC-Richtlinien.
Mit dem neuen DRA-Operator (Dynamic Resource Allocation) priorisieren Sie High-End-GPUs für das KI-Training bei hohem Leistungsbedarf. Zudem sparen Sie Kosten, indem Sie diese Ressourcen automatisch verlagern oder herunterskalieren, wenn Sie diese nicht benötigen. DRA bietet eine intelligente und attributbasierte GPU-Zuweisung, Admin-Zugriff auf Basis von Namespaces sowie priorisierte Alternativen bei Geräteanforderungen. Dies erhöht die Flexibilität und Effizienz des GPU-Ressourcenmanagements.
Red Hat OpenShift 4.21 führt zudem mehrere KI-orientierte Features ein, darunter Red Hat build of Kueue 1.2, der KubeFlow Trainer v2 unterstützt und eine Visibility-API für ausstehende Workloads bietet. Red Hat OpenShift Lightspeed liefert Ihnen kontextbezogene, KI-gestützte Einblicke für Aufgaben wie die Fehlerbehebung bei virtuellen Maschinen (VM). Ein Wechsel zwischen Benutzeroberflächen oder das manuelle Hochladen von Dateien für die KI-Analyse ist nicht erforderlich.
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Neue Funktionen für Entwicklungsteams
Das neueste Update für Red Hat Developer Hub führt einen Model Context Protocol (MCP)-Server und einen OpenShift AI-Konnektor ein. Damit integrieren Platform Engineers Softwarekataloge und KI-Assets direkt in das interne Entwicklungsportal (IDP) eines Unternehmens. Red Hat Developer Lightspeed, eine Reihe intelligenter Assistenten für Red Hat Entwicklungstools, basiert jetzt auf dem Llama Stack-Framework für mehr Flexibilität. Der MCP-Server ermöglicht KI-Agenten den Zugriff auf Ihren Red Hat Developer Hub Softwarekatalog und technische Dokumentationen für kontextbezogene Antworten. Dank dieser Integration synchronisiert der OpenShift AI-Konnektor KI-Modelle und -Assets mit Ihrem Red Hat Developer Hub Katalog.
Die Lösung bietet zudem Lokalisierungssupport, beginnend mit französischen Übersetzungen, sowie Persona-basierte Homepages für die Anpassung von Ansichten für verschiedene Nutzende. Darüber hinaus vereinfachen Sie mit der Dynamic Plug-in Factory die Entwicklung benutzerdefinierter Plug-ins. Wir haben das Onboarding mit einer neuen Schnellstartoption für Entwicklungsteams und erweiterten Importfunktionen zur Unterstützung von GitLab optimiert.
Für die Entwicklung in der Cloud mit Red Hat OpenShift Dev Spaces unterstützt die neue Version verschachtelte Container, sodass Sie podman run ohne Workarounds wie Kubedock nutzen können. Die Funktion „VS Code local to remote“ ist jetzt verfügbar. Damit führen Sie Code, einen IDE-Server, Erweiterungen und Computing auf Red Hat OpenShift aus, während Ihre lokale VS Code-Anwendung als Thin Client dient.
Schutz der Lieferkette
Die Softwarelieferkette ist ein weiteres wichtiges Thema, das Red Hat Trusted Artifact Signer – ein produktionsbereites Deployment des Sigstore-Projekts – adressiert. Nutzen Sie die Lösung für die kryptografische Signierung, Zertifizierung und Verifizierung Ihrer Software-Artefakte. Sie können jede Komponente in Ihrer Pipeline auf Integrität und Nichtabstreitbarkeit prüfen.
Software Supply Chain 1.8 (Teil der Red Hat Advanced Developer Suite) unterstützt Sie beim Einrichten einer sicheren Entwicklungsumgebung mit Vorlagen in Red Hat Developer Hub für sicherere CI/CD-Pipelines. Die Lösung verwendet zudem die Authentifizierung über OpenID Connect (OIDC) anstelle von GitHub.
Red Hat OpenShift GitOps
Red Hat OpenShift GitOps 1.19 bietet eine Argo CD Agent-Architektur für ein pull-basiertes Deployment-Modell, das eine bessere Skalierbarkeit und Sicherheit für Multi Cluster-Umgebungen bietet. Mit dem Argo CD Image Updater in der Technologievorschau können Sie Updates von Container Images für Ihre Anwendungen automatisieren.
Darüber hinaus kontrollieren Operations-Teams jetzt die Richtlinien zum Abrufen von Images in den verschiedenen Komponenten präzise. Sie können ihre eigenen Benachrichtigungskonfigurationen verwalten, ohne Zugriff auf die Control Plane zu benötigen.
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Gehostete Control Planes und Ressourcenmanagement
Traditionell lag der Schwerpunkt bei der Einrichtung von Kubernetes darauf, genügend Kapazität bereitzustellen, um den Bedarf zu decken. Dieser Ansatz wird jedoch von einer neuen Denkweise abgelöst, die Anpassungsfähigkeit und Effizienz in den Vordergrund stellt. Die Frage ist nicht mehr, wie viel Kapazität bereitgestellt werden muss, sondern wie sich die Infrastruktur automatisch an den tatsächlichen Bedarf einer Organisation anpassen lässt. Der neue ressourcenbasierte Control Plane Autoscaler in Red Hat OpenShift 4.21 leitet die Auslastung nicht von der Anzahl der Knoten ab. Stattdessen beobachtet er den tatsächlichen Ressourcenverbrauch, der insbesondere auf der Speichernutzung von kube-apiserver basiert.
Das ist intelligente Skalierung. Damit senkt Ihre Infrastruktur Kosten, erhöht die Zuverlässigkeit und reduziert die Workloads von Plattformteams. Durch eine intelligente Skalierung passt sich die Infrastruktur automatisch an sich ändernde Anforderungen an. Dadurch sind keine manuellen Eingriffe mehr erforderlich, und das Risiko ungenutzter Ressourcen sinkt. Ziel dieser Entwicklung ist es, die Infrastruktur effizient, skalierbar und kosteneffektiv zu machen. Durch automatisierte Skalierung und optimierte Ressourcennutzung können Unternehmen Red Hat OpenShift in beliebiger Skalierung ausführen und zahlen dabei nur für das, was sie tatsächlich nutzen. Dieser Ansatz verbessert nicht nur die Performance und Zuverlässigkeit, sondern fördert auch die Nachhaltigkeit, indem er Verschwendung reduziert und die Umweltbelastung minimiert.
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Integration mit Oracle Database Appliance
Red Hat OpenShift 4.21 baut die Reichweite von Kubernetes für Unternehmen im Infrastrukturportfolio von Oracle weiter aus. Oracle Database Appliance (ODA) wurde entwickelt, um das Deployment von Oracle-Datenbanken für kleine bis mittlere Organisationen und in verteilten Umgebungen zu vereinfachen. Mit Red Hat OpenShift auf ODA können Sie Ihre Anwendungsschicht modernisieren. Jetzt können Sie cloudnative Workloads auf Red Hat OpenShift bereitstellen und dabei Ihre kritischen Oracle-Datenbanken an ihrem bisherigen Ort beibehalten.
ODA kombiniert optimierte Hardware und Software in einer einzigen Anwendung. Sie bietet End-to-End-Automatisierung, Hochverfügbarkeit mit Oracle Real Application Clusters und reduzierte Lizenzkosten, da die Lizenzierung von Oracle-Datenbanken bereits ab 2 CPU-Kernen erfolgen kann. Die Lösung wird bereits in vielen Branchen eingesetzt, in denen Organisationen eine zuverlässige Datenbankinfrastruktur benötigen, ohne diese selbst mit hohem Aufwand entwickeln und verwalten zu müssen.
Verwenden Sie ODA und Red Hat OpenShift? Erfahren Sie mehr über die Vorteile, die Ihnen OpenShift 4.21 bietet.
Schnelle Migration virtueller Maschinen
Es wird immer einfacher, Ihre Virtualisierung zu Red Hat OpenShift zu migrieren. Version 2.11 des Migrations-Toolkits für die Virtualisierung von Red Hat macht Storage-Offload-Migrationen möglich, sodass Sie kritische VM-Workloads schnell und mit minimaler Ausfallzeit verschieben können.
Dieses Feature verwendet Ihre vorhandenen Storage-Systeme anstelle des Netzwerks, um Bandbreitenbeschränkungen zu eliminieren, die Migrationen manchmal verlangsamen. Interne Tests von Hitachi zeigen, dass diese Migrationen bis zu 10-mal schneller als herkömmliche Netzwerkmigrationen erfolgen können (tatsächliche Ergebnisse können je nach Umgebung variieren). Das bedeutet, dass ein Migrationsfenster von 10 Stunden möglicherweise auf nur 1 Stunde reduziert werden kann, wodurch Netzwerkressourcen für den Produktionsdatenverkehr frei werden.
Lesen Sie den vollständigen Artikel für eine schrittweise Anleitung zur VM-Migration, beginnend mit der Erstellung eines Migrationsplans in OpenShift 4.21.
Wechseln Sie zu OpenShift 4.21
Es gibt noch mehr Features als die in diesem Artikel erwähnten. Und natürlich entwickelt Red Hat OpenShift weiterhin Innovationen, um Ihre Organisation effizienter und resilienter zu machen. Behalten Sie die Produktseite von Red Hat OpenShift im Auge, um das ganze Jahr über über Entwicklungen informiert zu bleiben!
Produkttest
Red Hat OpenShift Container Platform | Testversion
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