Die letzten Jahre brachten bedeutende Veränderungen und Herausforderungen für die Virtualisierungsbranche mit sich. Kunden bewerten ihre Virtualisierungsplattformen neu und passen sich gleichzeitig an das schnelle Wachstum von KI und Infrastruktur sowie den Druck in der Lieferkette an.
Trotz all dieser Herausforderungen müssen die Technologieverantwortlichen und Virtualisierungsadministratoren im Rahmen der Budgetbeschränkungen auch weiterhin die kritischen Workloads, Datenbanken, Anwendungen und virtuellen Maschinen (VMs) managen. Wenn Sie sich fragen, was als Nächstes in Sachen Virtualisierungsinfrastruktur ansteht, lautet die Antwort Red Hat OpenShift Virtualization. Diese strategische Weiterentwicklung dient als Ihre Plattform für VMs, Container und KI für die Zukunft.
Im vergangenen Jahr lieferte Red Hat die Funktionen, auf die Unternehmen täglich vertrauen – von Multi Cluster-Management, intelligentem Load Balancing, Speicherübersubskription, modernen Netzwerken, Enterprise Storage, Betriebssystemvielfalt (OS), leistungsstarken Anwendungen bis hin zu umfassender Sicherheit. Wir haben diese Funktionen nicht nur entwickelt, sondern Unternehmen auch dabei unterstützt, sie erfolgreich in die Produktion zu bringen.
OpenShift Virtualization bietet einen strategischen Weg für die Zukunft, der über einfache Lizenzeinsparungen hinausgeht. Die Lösung bietet agentische Intelligenz, Open Source-Innovationen, eine integrierte DevOps- und Anwendungsplattform, Hybrid Cloud über alle wichtigen Public Clouds hinweg, automatisierte Upgrades ohne Ausfallzeiten und eine Plattform zur Unterstützung Ihres gesamten Anwendungsportfolios (z. B. VMs, Container und KI-Workloads).
Für alle, die mit Unsicherheiten in der Branche zu kämpfen haben, ist OpenShift Virtualization die bewährte Plattform für die Zukunft. Drei verschiedene Anbieter zeichneten Red Hat als führend aus, darunter im Gartner Magic Quadrant for Container Management, im Gartner Magic Quadrant for Cloud-Native Application Platforms und in der Forrester Wave Multicloud Container Platform.
Als Gewinner der Innovation Awards 2025 bietet OpenShift Virtualization eine ambitionierte Roadmap, ohne dabei die erforderliche unternehmensgerechte Stabilität zu beeinträchtigen. Die Zukunft der Virtualisierung ist offen und Red Hat kann Sie unterstützen, sich vom Vendor Lock-in zu befreien.
Besuchen Sie uns beim Red Hat Summit 2026, um die neueste Roadmap von OpenShift Virtualization, Live-Demos und neue Partnerankündigungen zu sehen.
Neuerungen bei OpenShift Virtualization
Im vergangenen Jahr haben wir bedeutende Verbesserungen eingeführt, um die Administration zu vereinfachen, die Workload-Mobilität zu automatisieren und die Sicherheit zu erhöhen.
Benutzeroberfläche (UI) für Administrierende virtueller Maschinen (VM)
Die neue administrative Benutzeroberfläche abstrahiert die Komplexität von Kubernetes und bietet einen vertrauten Workflow für die Verwaltung von VM-Lifecycles und Infrastruktur.
- Fokusansicht Virtualisierung: Eine vereinfachte Benutzeroberfläche filtert Container-Komplexität heraus und zeigt nur VMs an.
- Navigation in der Baumstruktur: Diese Funktion organisiert und gruppiert VMs nach Abteilung, Anwendung oder benutzerdefinierten Hierarchien, was die kognitive Belastung bei großen VM-Inventaren reduziert.
- Red Hat Advanced Cluster Management: Bietet eine zentrale Übersicht für Multi Cluster VM-Lifecycle-Operationen über alle Cluster hinweg. Nutzende sehen und verwalten nur VMs, für die sie über explizite Berechtigungen verfügen. Red Hat Advanced Cluster Management ermöglicht die Beobachtbarkeit und Verwaltung von VMs und Containern von einer einzigen Plattform aus.
- Angeleitetes Networking: Netzwerkkonfigurationen reduzieren die Komplexität.
- Integration von Ansible: Mit der nativen Inventory-Unterstützung in der Benutzeroberfläche von Ansible Automation Platform können Sie Ihre vorhandenen Automatisierungskompetenzen direkt auf OpenShift-VMs übertragen. Sie können den VM-Lifecycle, Day-2-Operationen und die Orchestrierung mithilfe von Ansible Playbooks und Patterns verwalten.
Workload-Mobilität und Load Balancing
Verschiebt Workloads dorthin, wo sie die beste Leistung erbringen – ohne Ausfallzeiten und mit automatisierter Intelligenz.
- Die Plattform ermöglicht ein CPU-lastabhängiges Rebalancing zur automatischen Verteilung von Workloads und bietet gleichzeitig erweiterte Mobilität durch Live Migration mit Auswahl von Zielknoten sowie Live Migration von VM-Storage. Clusterübergreifende Live Migration von VMs macht Wartungsfenster überflüssig.
- Steuerung der Live Migration: Legt Zielknoten für Migrationen und die automatische Co-Location von VMs mit Hard-Affinity-Regeln fest, um sicherzustellen, dass Anforderungen an die Anwendungsverfügbarkeit und Performance erfüllt werden.
- Storage Migration: Verschiebt VMs zwischen verschiedenen Storage-Klassen ohne Ausfallzeiten und erleichtert so das Storage-Lifecycle Management, neue Storage-Deployments oder die Stilllegung von Legacy-Infrastruktur.
- Clusterübergreifende Live Migration von VMs: Migriert VMs zwischen OpenShift-Clustern ohne Ausfallzeiten über Regionen, Clouds und Rechenzentren hinweg, um Wartungsfenster zu eliminieren.
- Feature zur VM-Dimensionierung: Reduziert den Ressourcenverbrauch und stellt gleichzeitig die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sicher.
Erweitertes Networking
- Benutzerdefinierte Netzwerke: Erstellt isolierte, private Netzwerke innerhalb von oder über Namespaces hinweg, damit Sie Ihre VMs flexibel und so verbinden können, wie es den Anforderungen Ihres Unternehmens am besten entspricht.
Vereinfachter Migrationsprozess
Das Migrations-Toolkit für die Virtualisierung (MTV) hilft dabei, die Lücke zu Legacy-Hypervisoren zu schließen.
- Netzwerkbeibehaltung während der Migration: Übernimmt automatisch den Treiberübergang und behält dabei die Namen der Netzwerkschnittstellen sowie die DHCP-Konfiguration für eine „No-Touch“-Migration bei.
- Umfassender Support für Gastbetriebssysteme: Migriert den gesamten VMware-Bestand, einschließlich Windows, Linux und Legacy-Systemen, mit einer klaren Dokumentation der unterstützten und getesteten Funktionen.
- Import von VM-Templates: Beschleunigt Deployments nach der Migration, indem sorgfältig erstellte Templates direkt in OpenShift Virtualization übernommen werden.
Grundlagen moderner Sicherheit
Wir setzen weiterhin den Standard für Skalierbarkeit und Dichte und behalten dabei einen sicherheitsorientierten Ansatz bei.
- Support für modernes Windows: Die vollständige vTPM-Unterstützung mit Persistenz unterstützt Windows 11-Sicherheitsfunktionen wie BitLocker-Verschlüsselung, SecureBoot und Attestierung.
- Härtungs-Guide und CIS-Benchmark: Wir haben die offizielle CIS Benchmark® für Red Hat OpenShift Virtualization sowie den OpenShift Virtualization Hardening Guide veröffentlicht.
Performance-Fokus auf Skalierbarkeit, Dichte und Storage
- Unser Performance Engineering-Team hat zahlreiche Beispiele und Tuning Guides erstellt, die sich auf Performance und Skalierbarkeit konzentrieren. Dazu gehören 10.000 VMs in einem Cluster, Tuning & Scaling Guide, Out-of-the-Box Scalable Database Performance, Dynamic VM CPU Load Aware Workload Rebalancing, Multi IOthread Feature Intro, Beispiele zur Optimierung der I/O-Workload-Performance und Höhere Dichte von Datenbank-VMs durch Speicherüberlastung.
Roadmap für 2026 und zukünftige Innovationen
Ab unserem Release Mitte 2026 priorisieren wir KI-gestützte Migrationen, verbesserte Edge-Topologien und eine umfassende Hardwarebeschleunigung für KI-Workloads.
Einfache Migration
Wir senken die Einstiegshürde mit Self Service-Tools und intelligenter Automatisierung.
- OpenShift Migration Advisor: Ein kostenloses Self Service-Tool, das die Migrationsbereitschaft Ihrer Workloads bewertet und technische Berichte generiert, damit Sie Ihre Migration zuverlässig planen können.
- KI-gestütztes MTV: Die Einführung von Red Hat Lightspeed (früher bekannt als Red Hat Insights) und dedizierten MTV MCP-KI-Agenten trägt dazu bei, die Hypervisor-Kompatibilität zu erweitern und Storage sowie Automatisierung zu verbessern. Zusätzliche Anbieter unterstützen die Migration von den meisten gängigen Hypervisoren.
Vereinfachung
- Vereinfachtes Deployment: Assisted Installer vereinfacht den Bereitstellungsprozess verbundener OpenShift-Cluster mit einem geführten, automatisierten Erlebnis und aktiviert OpenShift Virtualization während der Cluster-Einrichtung, wobei der Support auch auf nicht verbundene Umgebungen ausgeweitet wird. Mit integrierten Validierungen vor der Installation werden Hardware- und Systemanforderungen (z. B. CPU-Virtualisierungs-Flags, Arbeitsspeicher, Storage und konsistente Deployments) überprüft und so das Risiko von Fehlern reduziert, einschließlich nicht verbundener Cluster-Installationen.
- Flexibler VM-Lifecycle: Erweiterte Template-Funktionen ermöglichen einen OVA-Import/Export, die direkte Konvertierung von VMs in Templates und die Verwendung von Instanztypen oder vollständigen Manifesten, um komplexe Konfigurationen zu standardisieren.
- Knotenmanagement: Das erweiterte Knotenmanagement bietet einen einheitlichen Überblick über die physische Infrastruktur, einschließlich der Netzwerkkonfiguration auf Host-Ebene, lokaler Storage-Adapter und gemounteter PVs. Zu den weiteren Details gehören wichtige Hochverfügbarkeitsinformationen (HA) und kontextgerechte Node-Performance-Daten sowie konsolidierte Protokolle.
Datenschutz und Disaster Recovery
- Storage-unabhängige inkrementelle Backups: QEMU Changed Block Tracking (CBT) für platz- und zeiteffiziente Backups unabhängig vom Storage-Provider. Mehrere Checkpoints bieten flexible Backups und Wiederherstellungen, mit Integration für von Red Hat zertifizierte Datenschutzpartner.
- Regionales Disaster Recovery (DR): Anbieternative Storage-Replikation mit Red Hat Advanced Cluster Management Orchestrierung für Failover und Failback. Die Integration mit CSI-Replikations-Add-ons von Storage-Anbietern ermöglicht ein unternehmensgerechtes Disaster Recovery ohne Drittanbieter-Software.
- Storage und DR: Diese Verbesserungen ermöglichen unterbrechungsfreie Storage-Abläufe und granulare Backups. Mithilfe nativer Replikation sorgt das System für ein umfassendes Disaster Recovery mit deutlich reduzierten RTOs (Recovery Time Objectives) und RPOs (Recovery Point Objectives).
Workload-Mobilität und Load Balancing:
- Cluster-Migration: Optimierte clusterübergreifende Migrationen, die Netzwerktopologien über EVPN und Netzwerk-Proxys erweitern. Dieses Framework dient außerdem als Grundlage für Namespace-übergreifende Live Migrationen.
- Storage Offload: Reduzierte MTV-Migrationszeiten von Stunden auf wenige Minuten und erweiterte Funktionen für Storage Offload zur Unterstützung von Live Migrationen von VM-Storage.
- Schnelle Wiederherstellungsfunktionen: Reduzierte die Wiederherstellungszeit bei Knotenausfällen aufgrund ungeplanter Probleme auf weniger als 60 Sekunden.
Hybrid Cloud- und Edge-Erweiterung:
- Multi Cloud-Verfügbarkeit: Wir sind jetzt allgemein für Amazon Web Services (AWS), Google Cloud, Microsoft Azure, Oracle OCI und IBM Cloud verfügbar. Wir bauen derzeit unsere Storage-Partnerschaften innerhalb dieser Plattformen aus und bereiten eine neue gemeinsame Ankündigung mit IBM Cloud vor.
- Edge Computing: Wir führen eine konsistente Zwei-Knoten-Topologie mit nativen Fencing-Mechanismen ein und erweitern die Plattform auf kleine Edge-Umgebungen wie Einzelhandel, Logistik und Fertigung. Diese Architektur unterstützt Software-Defined Storage, um vollständig hyperkonvergente Lösungen zu ermöglichen.
Weiterentwicklung im Netzwerk
- Wichtige Netzwerksäulen: Verbesserte primäre UDN-IP-Funktionen, komplexe clusterübergreifende Layer-2-Konnektivität mit BGP und EVPN, EVPN Fabric-Konnektivität für VMs mit OVN-K localnet und beschleunigte Data Planes für Telco- und Echtzeit-Workloads über OVS DPDK.
- Operative Effizienz: Reduzierte Reibungsverluste bei der Netzwerkkonfiguration durch automatische Erkennung von MTU-Fehlausrichtungen bei VMs.
Workload-Dichte
- Optimierung der Infrastruktur: Verbesserte Workload-Dichte mit Fokus auf Memory Tiering sowie die sichere Überbelegung von Ressourcen wie Speicher und CPU. Die Priorisierung von Ressourcen stellt sicher, dass kritische Workloads während eines Konflikts garantierte CPU- und Speicherabschnitte erhalten. Verbesserte Knotennutzung durch Scheduler-Tuning, um eine höhere Dichte von VMs pro Knoten zu ermöglichen.
Beschleunigte Hardware
- Strategische Partnerschaften: Durch die Zusammenarbeit mit führenden Hardwareanbietern bieten wir Out-of-the-Box-Support für die neuesten KI-Beschleuniger. Ab Mitte 2026 ermöglichen wir den vollständigen GPU-Passthrough für NVIDIA ARM-basierte Plattformen, darunter Grace Hopper (GH200) und Grace Blackwell (GB200/GB300).
- Ressourcenmanagement: Wir sorgen für eine vorhersehbare Performance durch eine NUMA-konforme GPU-Platzierung, Multi-GPU-Passthrough mit NVLink und Kubernetes-native dynamische Ressourcenzuweisung (DRA). Die Unterstützung für SR-IOV-Netzwerke (ConnectX-7, 8 und 9) und ein spezialisierter Kernel bieten eine nahezu Bare Metal-Performance für KI-Workloads.
- GPU-Virtualisierung: Wir entwickeln GPU as a Service für gehostete Control Planes und fügen Support für SR-IOV vGPU hinzu. Zu den neuen Funktionen gehören Live-Migrationsfunktionen für vGPUs, um kontinuierliche Verfügbarkeit sicherzustellen.
Resilienz und Vertrauen
- Confidential Computing: Einführung vertraulicher VMs mit hardwarebasierter Speicherverschlüsselung und sicherheitsgestützter Attestierung sowie eine tiefgreifende Zero Trust Workload Identity Manager-Integration für hardwarebasierte Zero Trust-Identitäten.
- Sicherheit und Härtung: Implementierung gehärteter CIS-Profile für virtualisierte Pods und natives Schwachstellen-Scanning von Red Hat Advanced Cluster Security for Kubernetes für Linux-basierte Guest-VMs.
- Sicherheitsintegration: Zero Trust Workload Identity Manager für Zero Trust-Identität, um eine sicherheitsorientierte, hardwarebasierte Identität für VMs zu ermöglichen.
- Roadmap für Sicherheit und Härtung: Schafft eine sicherheitsorientierte und konforme Plattform durch 2 wichtige Initiativen. Zunächst führt die Lösung ein gehärtetes CIS-Profil für virtualisierte Pods ein, um die Compliance mit Branchenstandards sicherzustellen. Zweitens integriert die Lösung das Schwachstellen-Reporting von Red Hat Advanced Cluster Security for Kubernetes, um native Unterstützung für das Scannen und Melden von Linux-basierten Guest-VMs zu bieten.
Eine Plattform für Ihre Zukunft
Bei der Entscheidung für die nächsten Schritte Ihrer Virtualisierungsstrategie sollten Sie sich an der Zukunft Ihres Unternehmens orientieren, nicht an der Vergangenheit. OpenShift Virtualization bietet Ihnen die Funktionen, auf die Sie sich heute verlassen können, und gibt Ihnen gleichzeitig die Flexibilität, sich nach Ihren Vorstellungen weiterzuentwickeln. Mit einer soliden, bereits in der Produktion befindlichen Basis und einer Roadmap, die sich auf kontinuierliche Innovation konzentriert, können Sie zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die Zukunft der Virtualisierung ist offen und Red Hat kann Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen.
Sehen Sie sich die folgenden Ressourcen an, um mit Red Hat OpenShift Virtualization zu beginnen.
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Ressource
15 Gründe für die Einführung von Red Hat OpenShift Virtualization
Über die Autoren
Sachin Mullick manages the OpenShift Virtualization and OpenShift Edge Product Management team at Red Hat. Sachin is passionate about bringing innovative technologies to successful market adoption.
Peter is a product manager in Cloud Platforms, focused on virtualization. He has been in high tech for storage, virtualization, databases, and hyperconverged solutions for longer than he cares to admit.
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