Red Hat OpenShift Virtualization 4.21 ist jetzt allgemein verfügbar. Das Release von Red Hat OpenShift Virtualization 4.21 bietet neue Funktionen, die das Management virtueller Maschinen (VMs) vereinfachen, die operative Effizienz verbessern und die Flexibilität beim Deployment in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen erweitern. Diese Version bietet eine optimierte VM-Administration mit Multi Cluster-Management sowie eine geführte Netzwerkkonfiguration durch neue Workflows zur Erstellung physischer und virtueller Netzwerke. Zudem enthält sie eine generative KI-Unterstützung durch OpenShift Lightspeed, das direkt in die Virtualisierungsabläufe integriert ist. Weitere Highlights sind die Cluster-übergreifende Live Migration ohne Ausfallzeiten und speicherunabhängige inkrementelle Backups durch Change Block Tracking. Zudem bietet das Release MIG vGPU-Unterstützung für gemeinsam genutzte GPU-Ressourcen, eine erweiterte Verfügbarkeit auf Google Cloud Bare Metal sowie verbesserte Netzwerk- und Hochverfügbarkeitsfunktionen für geschäftskritische Workloads. Lesen Sie weiter, um mehr über dieses Release zu erfahren. 

Vereinfachtes Management der VM-Administration

Die Verwaltung von VMs in großem Umfang umfasst oft operative Aufgaben. Diese können Teams verlangsamen und die Komplexität erhöhen. Mit vereinfachten Funktionen für die VM-Administration optimiert OpenShift Virtualization allgemeine Lifecycle-Vorgänge wie Provisionierung, Konfiguration und laufendes Management direkt in der OpenShift Console. 

Red Hat OpenShift Virtualization 4.21 umfasst neue Multi Cluster-Managementfunktionen und Empfehlungen zum Advanced Cluster Management-Rightsizing. Diese bieten eine zentrale Transparenz sowie operative Kontrolle über mehrere Cluster hinweg und ermöglichen es Admins, VM-Workloads von einer einheitlichen Konsole aus zu verwalten. 

Red Hat OpenShift Virtualization 4.21 includes new multi-cluster management capabilities and Advanced Cluster Management right-sizing recommendations that provide centralized visibility and operational control across multiple clusters, allowing administrators to manage VM workloads from a unified console.

Benutzeroberfläche zur Erstellung physischer Netzwerke

Die Konfiguration von physischen Netzwerken für VMs erfordert traditionell eine komplexe manuelle Einrichtung und umfassende Netzwerkkenntnisse. Mit der neuen Schnittstelle zur Erstellung physischer Netzwerke führt OpenShift Virtualization geführte Workflows ein. Diese vereinfachen das Definieren und Konfigurieren von Netzwerken auf Host-Ebene direkt in der Benutzeroberfläche. 

Durch eine vereinfachte Netzwerkkonfiguration können Teams Deployments beschleunigen und Konfigurationsfehler reduzieren. Dies ist bei der Migration von Workloads mit spezifischen Netzwerkanforderungen wichtig, da es eine zuverlässige Konnektivität vom ersten Tag an sicherstellt. 

Assistent zur Erstellung virtueller VM-Netzwerke

Ein Assistent zur Erstellung virtueller VM-Netzwerke ist jetzt verfügbar. Der neue Assistent zur Erstellung von VM-Netzwerken bietet eine geführte Schritt-für-Schritt-Konfiguration für die VM-Netzwerke. Er führt Sie durch Konfigurationsoptionen mit integrierter Validierung. So wird sichergestellt, dass die Einstellungen vor dem Deployment den Best Practices entsprechen. Sehen Sie sich die Demo unten an. 

Generative KI-Unterstützung durch Red Hat OpenShift Lightspeed

OpenShift Lightspeed ist jetzt in OpenShift Virtualization integriert. Die Lösung bietet eine generative KI-Unterstützung direkt in Virtualisierungs-Workflows innerhalb der OpenShift-Oberfläche. Admins können beim Verwalten von VMs auf kontextbezogene Anleitungen, operative Einblicke und empfohlene Maßnahmen zugreifen. Dies optimiert sowohl VM-Migrationen als auch die täglichen Lifecycle-Operationen. 


Sehen Sie sich die folgende Demo an. 

Unterstützung für UI-Plugins zur Integration von Drittanbietern

Kunden verlassen sich in der Regel auf ein IT-Ökosystem von Tools, die Storage, Networking, Sicherheit und Observability unterstützen. Die Unterstützung von UI-Plugins mit OpenShift Virtualization 4.21 ermöglicht es Unternehmen nun, Partnerfunktionen direkt in ihre Workflows zu integrieren. So können Teams auf wichtige Tools zugreifen, ohne die Plattform zu verlassen. 

Optimieren Sie Ihre Infrastruktur

Verschiedene neue Features helfen Ihnen dabei, Ihre vorhandene Infrastruktur optimal zu nutzen.

Migrieren Sie zwischen Clustern ohne Ausfallzeiten

Die Live-Migration zwischen Clustern ist jetzt allgemein verfügbar. Sie können VMs zwischen Red Hat OpenShift Clustern ohne Ausfallzeiten verschieben, um Ihre Workloads auszugleichen. Diese Option wird im aktuellen Release vollständig unterstützt und ermöglicht reibungslose Übergänge. Weitere Informationen finden Sie in der geführten Demo.

Change Block Tracking (Technologievorschau)

Datenschutz wird mit zunehmender Skalierung von VM-Umgebungen komplexer. Das speicherunabhängige (Storage-agnostic) inkrementelle Backup führt eine Change Block Tracking-Funktionalität (als Technologievorschau) ein. Diese erfasst unabhängig von der zugrunde liegenden Storage-Plattform nur geänderte Datenblöcke anstatt ganzer Disks. Dies spart Zeit sowie Disk-Kapazität und verbessert Datenschutzszenarien.

MIG vGPU-Unterstützung für VMs

Die Unterstützung von Multi Instance GPU (MIG) ermöglicht die Partitionierung und gemeinsame Nutzung von GPU-Ressourcen über mehrere virtuelle Maschinen hinweg. So weisen Sie die GPU-Kapazität dynamisch basierend auf den Workload-Anforderungen zu. 

Erweiterung auf Google Cloud

Red Hat OpenShift Virtualization ist jetzt mit Red Hat OpenShift auf Google Cloud C3 Bare Metal-Instanzen verfügbar. Das gemanagte Angebot von Red Hat, Red Hat OpenShift Dedicated auf Basis von Google C3 Bare Metal-Instanzen, erweitert die Deployment-Optionen für Hybrid Cloud-Umgebungen. Unternehmen können VM-Workloads auf dedizierter Bare Metal-Infrastruktur in Google Cloud ausführen und gleichzeitig die operative Konsistenz mit bestehenden OpenShift-Umgebungen aufrechterhalten. So profitieren leistungskritische Workloads von der Cloud-Infrastruktur, während die Modernisierung durch ein konsistentes Betriebserlebnis in der gesamten Hybrid Cloud unterstützt wird. Erfahren Sie hier mehr über die Verfügbarkeit und sehen Sie sich die untenstehende Demo an. 

 

Microsoft Windows Server Failover Cluster mit Multipath-Failover

Durch die Stärkung von Hochverfügbarkeitskonfigurationen können Unternehmen Anwendungen besser vor Storage- oder Konnektivitätsunterbrechungen schützen. Die erweiterte Unterstützung von Microsoft Windows Server Failover Cluster führt Multipath-Failover-Funktionen ein. Dies verbessert die Ausfallsicherheit für geschäftskritische Windows-Workloads, die auf OpenShift Virtualization ausgeführt werden. 

Netzwerkverbesserungen

Die IPv6 Single Stack-Unterstützung für Control Plane und sekundäre Netzwerke ermöglicht vollständig IPv6-basierte Deployments. Sie vereinfacht die Infrastruktur durch die Eliminierung der Dual Stack-Komplexität und unterstützt gleichzeitig moderne Netzwerke sowie langfristige Skalierbarkeit.

Migrations-Workflows unterstützen jetzt den Import von VMs, die mit Overlay-Netzwerken verbunden sind. Dies bewahrt Netzwerkkonfigurationen während des Migrationsprozesses und ermöglicht reibungslosere Übergänge. 

Schnellere Workload-Migration

Sehen Sie sich die neueste Version des Migration Toolkit for Virtualization 2.11 an. Dank Storage Offload können Sie Ihre VMs so schnell wie möglich in OpenShift integrieren.

Weitere Ressourcen

Lesen Sie die Dokumentation.

Erkunden Sie zusätzliche Ressourcen

Sehen Sie sich die Agenda für den Red Hat Summit 2026 in Atlanta, GA, an. 

Upstream-Projekt und Community

Red Hat hat KubeVirt initiiert und leistet weiterhin wichtige Beiträge zu diesem Upstream-Projekt der Cloud Native Computing Foundation (CNCF), das Nutzende und Anbieter zur Integration von VMs in Kubernetes einsetzen. Wir sehen auch, dass sich zusätzliche Unternehmen für KubeVirt als bewährte Schlüsseltechnologie entscheiden. Entdecken Sie die Upstream-Innovationen anhand der Agenda für den KubeVirt Summit 2025 und der Playlist für den KubeVirt Summit 2025.

Qualifikation als Certified Specialist

Wie bei anderen Plattformen von Red Hat, wie Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und Red Hat OpenShift, stellt die Modernisierung Ihrer Infrastruktur und Abläufe eine Kompetenz dar, die für Ihr Unternehmen und Ihre Karriere wertvoll ist. Sie können Ihr Training zur Qualifikation als Red Hat Certified Specialist in OpenShift Virtualization fortsetzen und diese zusätzlichen Ressourcen nutzen:

Um mehr über Red Hat OpenShift Virtualization zu erfahren, besuchen Sie die offizielle Dokumentation und lesen Sie mehr über zusätzliche Ressourcen für den Einstieg. 

Sehen Sie sich abschließend das Webinar an, um weitere Einblicke zu erhalten, was Sie mit OpenShift erreichen können.

Produkttest

Red Hat OpenShift Virtualization Engine | Testversion

Eine optimierte, spezifische Lösung zum Bereitstellen, Verwalten und Skalieren virtueller Maschinen

Über die Autoren

Courtney started at Red Hat in 2021 on the OpenShift team. With degrees in Marketing and Economics and certificates through AWS and Microsoft she is passionate about cloud computing and product marketing.

Peter is a product manager in Cloud Platforms, focused on virtualization. He has been in high tech for storage, virtualization, databases, and hyperconverged solutions for longer than he cares to admit.

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