In Teil 1 und Teil 2 dieser Reihe haben wir untersucht, warum effiziente Inferenz zu einer wirtschaftlichen Notwendigkeit wird und warum souveräne KI eine unabhängige Infrastruktur erfordert. Aber wer sollte die Infrastruktur entwickeln, die KI antreibt?
KI-Infrastruktur beeinflusst weit mehr als nur die Performance. Sie bestimmt, wie schnell Unternehmen neue Hardware einführen, neue Modelle integrieren und sich anpassen können, während sich die KI-Funktionen kontinuierlich weiterentwickeln.
KI entwickelt sich zu schnell für ein einzelnes Unternehmen
Die verschiedenen Schichten der KI-Technologie verändern sich gleichzeitig. Laufend erscheinen neue Basismodelle, und Accelerator-Anbieter führen weiterhin neue Architekturen ein. Zudem stellen Unternehmen KI in Public Clouds, Private Clouds, Edge-Umgebungen und On-Premise-Infrastruktur bereit.
Kein einzelnes Unternehmen kann im gesamten IT-Ökosystem innovieren – und das sollte es auch nicht müssen. Die meisten Unternehmen priorisieren natürlich ihre eigenen Produkte, Kunden und ihre eigene Roadmap. Unternehmen benötigen jedoch eine Infrastruktur, die sich zusammen mit dem breiteren IT-Ökosystem weiterentwickelt und nicht nur mit den Prioritäten eines einzelnen Anbieters Schritt hält.
Open Source-KI ist der Weg in die Zukunft
Open Source schafft ein neutrales IT-Ökosystem für Zusammenarbeit und gemeinsame Innovationen.
Anstatt die gleichen Herausforderungen in Bezug auf Orchestrierung, Scheduling, Observability und Interoperabilität isoliert zu lösen, arbeiten Unternehmen offen und schaffen gleichzeitig einen besonderen Mehrwert. Das Ergebnis ist eine resilientere, anpassungsfähigere Software, die besser darauf vorbereitet ist, sich mit den KI-Anforderungen weiterzuentwickeln.
Von diesem Modell der Zusammenarbeit profitieren alle. Hardwareanbieter erhalten einen breiteren Plattform-Support, Cloud-Anbieter gewinnen an Flexibilität und Softwareunternehmen verbringen weniger Zeit damit, grundlegende Funktionen neu zu entwickeln. Zudem gewinnen Unternehmen die Freiheit, neue Technologien einzuführen, ohne durch die Roadmap eines einzelnen Anbieters eingeschränkt zu sein.
llm-d in Aktion
llm-d demonstriert das Potenzial von Open Source-KI. llm-d wurde von führenden Open Source-Mitwirkenden entwickelt, darunter CoreWeave, Google, IBM, NVIDIA, Red Hat und weitere. Das Projekt geht eine der wichtigsten Infrastrukturherausforderungen in der Unternehmens-KI an: Inferenz effizient über immer vielfältigere Umgebungen hinweg zu orchestrieren und gleichzeitig eine hohe Performance zu gewährleisten.
Verbesserungen durch die Community stärken eine gemeinsame Basis, die andere einführen, erweitern und optimieren können. Anstatt ein weiteres proprietäres Silo zu schaffen, hilft llm-d beim Aufbau eines interoperablen IT-Ökosystems, in dem sich Innovationen im Laufe der Zeit verstärken.
Community schafft Resilienz
KI wird sich weiter verändern: Neue Modelle, neue Hardware und neue Deployment-Muster prägen die Art und Weise, wie Unternehmen intelligente Anwendungen entwickeln. Niemand kann vorhersagen, was der nächste Durchbruch sein wird. Deshalb ist KI, die auf Open Source basiert, für die Zukunft gebaut.
Projekte wie llm-d zeigen, dass die resilienteste Infrastruktur nicht einem einzelnen Unternehmen gehört, sondern durch eine Community gestärkt wird. Indem das Open Source-Ökosystem Herausforderungen gemeinsam löst, entsteht Software, die Unternehmen einen zunehmend wertvollen Vorteil bietet – die Freiheit zur Anpassung.
Mehr erfahren
Brian Stevens und Robert Shaw von Red Hat diskutieren, warum Unternehmen auf Open Source-Ökosysteme setzen, um gemeinsame KI-Herausforderungen zu lösen.
- Sehen Sie sich die vollständige Diskussion an
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- Lesen Sie den Blog-Beitrag: Was ist llm-d und warum brauchen wir es?
- Erfahren Sie mehr über llm-d
Informieren Sie sich über die Reihe:
Teil 1: llm-d: Kosten- und Kapazitätsbarrieren überwinden
Teil 2: Skalierung agentischer KI: Wie llm-d Infrastruktursouveränität ermöglicht
Ressource
Einstieg in die KI-Inferenz
Über den Autor
Pete serves as the Principal Community Architect for AI within Red Hat’s Open Source AI Program Office (OSAIPO). In this role, he drives community development and engagement for Red Hat’s open source AI initiatives, including key projects like llm-d. Pete helps scale Red Hat’s contributions to AI by supporting the open source communities and developers working to advance these technologies.
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