Der professionelle Betrieb einer Plattform für geschäftskritische Anwendungen ist aufwendig und komplex. Die Auslagerung an einen Spezialisten kann die Service-Qualität verbessern und Ressourcen für andere Projekte freisetzen. Die Wahl eines lokalen Service-Providers bietet darüber hinaus weitere Vorteile.

Unternehmen hängen in zunehmendem Maße von ihren Anwendungen ab und stehen deshalb immer stärker unter Druck, Legacy-Anwendungen zu modernisieren, neue Tools schnell bereitzustellen und Eigenentwicklungen kontinuierlich zu verbessern. Viele der damit verbundenen Herausforderungen lassen sich durch die Containerisierung der Applikationen lösen – die Aufteilung in einzelne Microservices, die unabhängig voneinander entwickelt und in Container verpackt werden. Die Container ermöglichen es, die Microservices automatisiert bereitzustellen und zu skalieren, was einen effizienten Anwendungsbetrieb mit hoher Verfügbarkeit ermöglicht.

Als Anwendungsplattform, die traditionelle, modernisierte und Cloud-native Anwendungen unterstützt, hat sich Red Hat OpenShift bewährt. Red Hat OpenShift ist schnell aufgesetzt und erleichtert die Verwaltung von Applikationen erheblich. Allerdings stoßen Unternehmen oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, die Plattform Enterprise-ready zu machen, also so sicher, stabil und hochverfügbar zu betreiben, dass sie sich für geschäftskritische Anwendungen eignet. Meist fehlt es an Personal und Know-how, um Red Hat OpenShift und die darunter liegende Infrastruktur rund um die Uhr zu überwachen, auf dem neuesten Stand zu halten und kontinuierlich zu optimieren. Selbst große Unternehmen tun sich bisweilen schwer, die dafür benötigten Spezialisten auszubilden oder anzuheuern. Kleinere Unternehmen aus dem DevOps-Umfeld wiederum wollen sich häufig eher um die Weiterentwicklung ihrer innovativen Software-Lösungen als um den Betrieb der Anwendungsplattform kümmern.

Managed OpenShift reduziert Risiken

Einen Ausweg bieten Managed Services, bei denen ein Service-Provider die Verwaltung von Red Hat OpenShift komplett übernimmt. CANCOM Austria, ehemals Kapsch BusinessCom, hat zu diesem Zweck die Managed OpenShift Platform entwickelt, eine sofort betriebsbereite und vollständig gemanagte Anwendungsumgebung. Unternehmen können sich darauf verlassen, dass diese reibungslos funktioniert und eine hohe Performance sowie Verfügbarkeit bietet, was nicht nur für geschäftskritische interne Anwendungen wichtig ist, sondern insbesondere auch für von Kunden genutzte Anwendungen wie Banking oder E-Commerce-Applikationen. Über ein Self-Service-Portal lassen sich sowohl eigene Container deployen und orchestrieren als auch vorkonfigurierte Anwendungen mit einem Klick einrichten. Zudem stellt die Plattform flexible Deployment-Tools bereit, um die Umgebung in bestehende CI/CD-Pipelines einzubinden.

Als langjähriger Red Hat Certified Cloud and Service Provider (CCSP) und einziger Red Hat Partner mit Premier-Status in Österreich verfügt CANCOM Austria über umfangreiche Erfahrung im Betrieb von hybriden Infrastrukturen und Container-Ökosystemen. Diese Erfahrung floss ebenso wie die Erfahrung von Red Hat bei der Entwicklung von Lösungen auf Basis von Red Hat OpenShift in die Managed OpenShift Platform ein. Unternehmen können diese wahlweise im eigenen Rechenzentrum, in der Public Cloud oder im earthDATAsafe, einem unterirdischen Hochsicherheitsrechenzentrum von CANCOM Austria, nutzen. Möglich ist aber auch ein hybrider Ansatz, bei dem sich die Umgebung beispielsweise über das eigene Rechenzentrum und den earthDATAsafe erstreckt. So behalten Unternehmen stets die volle Kontrolle über ihre Daten und können sicher sein, dass die europäischen Datenschutzstandards eingehalten werden.

Auch die Hardware kommt as a Service

Die Anwendungsplattform kann genau auf die spezifischen Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten werden – unabhängig davon, ob es sich um einen Shared Namespace oder eine komplexe Container-Umgebung handelt – und wächst mit den Anforderungen mit. Auf Wunsch stellt CANCOM Austria auch die Hardware zur Verfügung und übernimmt deren Wartung und Patching. Die IT-Teams der Unternehmen werden so von vielen Routine-Aufgaben entlastet und haben mehr Zeit für strategische Transformationsprojekte wie Anwendungs- und Infrastrukturmodernisierungen haben. Bei Fragen und Problemen steht ein gut erreichbarer, deutschsprachiger 24/7-Support bereit – etwas, womit Hyperscaler und viele große Service-Provider aus dem Ausland, die ebenfalls Managed OpenShift anbieten, üblicherweise nicht dienen können. 


Über den Autor

Michael Secchi ist Head of Managed Services go-to-market bei CANCOM Austria. Mit über zehn Jahren Branchenerfahrung ist er mit seinem Team dafür verantwortlich, neue digitale Services für den DACH-Markt zu entwerfen und marktgerecht zu positionieren.

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