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AXA Schweiz setzt auf agile Anwendungsentwicklung, um die Servicebereitstellung zu beschleunigen

Überblick

Die AXA Schweiz, Teil eines der weltweit größten Versicherungsanbieter, wollte ihren IT- und Arbeitsansatz mit agilen Entwicklungsmethoden und Cloud-Computing-Technologie transformieren. Mithilfe einer Multi-Cloud-Anwendungsumgebung unter Red Hat® OpenShift® steigerte die AXA die Anwendungsbereitstellung in nur einem Jahr um 33 %. Diese flexible, automatisierte Umgebung unterstützt auch eine bessere Zusammenarbeit der Teams von AXA bei der gemeinsamen Entwicklung innovativer Versicherungslösungen für Kunden.


Antwort: Andreas Maier, CIO, AXA Schweiz: Die AXA Schweiz ist eine der größeren Gesellschaften der AXA Gruppe und Marktführer im Versicherungsgeschäft in der Schweiz. Wir begannen unsere Transformation vor vier Jahren. Auf diesem anspruchsvollen Weg haben wir bereits einige wichtige Meilensteine erreicht: allen voran eine agile Transformation. Wir haben die Softwareentwicklung im Unternehmen völlig verändert, von einem reinen IT-Setup mit Entwickler-Teams zu einem durchgängig agilen Setup mit heute 78 Produktteams. Wir haben die Produktteams mit Business und IT integriert. Wir haben eine neue Kultur.

Antwort: Die AXA hat schon vor einiger Zeit das Potenzial der Cloud-Technologie erkannt und beschlossen, eine Public-Managed-Cloud-Strategie auf Basis von Microsoft Azure und der Google Cloud Platform [GCP] zu implementieren. Die regulatorischen Anforderungen, die wir dabei erfüllen müssen, veranlassten uns zu einer Strategie, bei der wir in Partner investieren. Diese Partner ermöglichen es uns, flexibel zu bleiben und die Herstellerabhängigkeit zu minimieren. Red Hat ist ein solcher Partner, der es uns ermöglicht, unsere Strategie effizient umzusetzen.

Antwort: Heute setzen wir unsere Transformation in Richtung unseres nächsten Meilensteins fort: Daten-, Technologie- und Innovationsexzellenz in unseren Produktteams. Red Hat begleitet uns auf diesem Weg und ist einer der Anbieter, die uns bei der Erneuerung unseres Technologie-Stacks unterstützen. Mit Red Hat® OpenShift® auf einem IBM-Technologie-Stack haben wir in den letzten Jahren 100 % unseres dezentralen Anwendungsbestands teilweise in Public Clouds, aber mehrheitlich in Private Clouds migriert. Ab 2022 steigen wir in der Schweiz aufgrund regulatorischer Anforderungen auf Public Clouds um. Auch dabei setzen wir die Lösungen von Red Hat ein und bauen gemeinsam unsere Partnerschaft aus.

Antwort: Vor fünf Jahren begannen wir mit der Analyse der auf dem Markt vorhandenen Lösungen für die Containerisierung. Wir identifizierten Red Hat OpenShift als führenden Kubernetes-Service für Unternehmen mit einem Open Source-Ansatz. Die Grundwerte unserer agilen Transformation beruhen auf Co-Creation, Offenheit, Feedback und extremen Programmierprinzipien. Wir haben uns aufgrund der Qualität und Ausgereiftheit der Lösung für Red Hat OpenShift entschieden, aber auch wegen des erstklassigen Supports und der Expertise. Heute nutzen wir entwickler- und betriebszentrierte Tools für die schnelle Anwendungsentwicklung, das Deployment, das Lifecycle-Management und vollständigen Stack-Support. Wir nutzen also den gesamten Technologie-Stack von Red Hat.

Antwort: Unsere Ingenieure profitieren jeden Tag von der Arbeit mit Red Hat OpenShift. Das Leben der Entwickler und Betriebsingenieure wurde viel einfacher. Red Hat OpenShift ermöglicht es unseren Entwicklern, sich auf das Programmieren und die Innovation zu konzentrieren. Sie müssen sich nicht mehr über Routinearbeit, Resilienz, Stabilität, Deployment, Integration oder Testing Sorgen machen. Das wird uns abgenommen, sodass wir uns viel mehr auf die Lösung der Kundenprobleme konzentrieren können.

Antwort: Wir arbeiten effizienter an der bestehenden Private und gemanagten Public Cloud-Infrastruktur, während die Betriebsingenieure eine kundenorientierte Verfügbarkeit der in der Cloud bereitgestellten Anwendungen sicherstellen. Gleichzeitig skalieren wir die Anzahl der Hosts, auf denen eine Anwendung läuft, problemlos hoch. 

Zudem sind wir mit Red Hat OpenShift in der Lage, die örtlichen Finanzvorschriften einzuhalten. Dies gibt uns Flexibilität bei einem Wechsel unseres Public Cloud-Anbieters, da der Migrationsaufwand dabei minimiert wird. 

Antwort: Unter anderem haben wir jetzt viel kürzere Markteinführungszeiten. Ich bin jetzt in der Lage, die Menge an Softwareleistungen für das Unternehmen zu bewerten. Im Jahr 2019 haben wir im Vergleich zu 2018 33 % mehr Software an das Unternehmen geliefert. Dank der Entwicklerunterstützung, die wir durch Red Hat haben, erwarte ich, dass wir Software viel schneller entwickeln können als zuvor.

Dazu kommen ein leichteres Wachstum der Anwendungen und eine höhere Mitarbeiterproduktivität. Die Technologie von Red Hat ermöglichte uns die Einführung einer Multi-Cloud-Strategie für mehr finanzielle Transparenz und geschäftliche Flexibilität.

Antwort: Ganz gewiss. Die AXA Schweiz verfügt über eine sehr offene und inklusive Unternehmenskultur. Basierend auf Open Source-Technologien und agilen Prinzipien von Red Hat haben wir eine neue kulturelle Denkweise entwickelt, die Co-Creation und Zusammenarbeit, Informationsaustausch, volle Transparenz und konstruktives Feedback fördert. Wir haben jetzt Produktteams, die gemeinsam an Lösungen für unsere Kunden arbeiten, und die Zusammenarbeit mit dem Business hat das Gefühl von „Ownership“ für eine Lösung enorm verstärkt. Vor fünf Jahren sprachen wir über Business und IT. Jetzt sprechen wir über Nachfrage und Lieferung, Kundenwert und Cycle Time. Wir sprechen eine gemeinsame Sprache. Das freut mich sehr. Diese Kultur der Open Source Community sollte von der gesamten Branche übernommen werden. Versicherungen müssen sich zunehmend für die Zusammenarbeit öffnen. Die Containerisierung ist ein wichtiger Faktor, um besser als zuvor mit Partnern in Kontakt treten zu können. Wir glauben, dass die Kraft der Innovation in Co-Creation, Open Source-Zusammenarbeit und kontinuierlicher Verbesserung liegt. 

Antwort: Die AXA Schweiz ist mit einem Marktanteil von 24 % und überdurchschnittlichem Wachstum der führende Versicherer auf dem Schweizer Versicherungsmarkt. In Sachen Innovation werden wir von unseren Kunden als einer der digitalen Marktführer wahrgenommen. Dies ist für uns wichtig, um uns im Markt zu differenzieren. Die AXA will sich vom „Payer“ zum „Partner“ wandeln: Statt nur Schadensersatz zu leisten, wollen wir Partner für unsere Kundinnen und Kunden werden. Anstatt nur Versicherungsdienstleistungen zu verkaufen, möchten wir Partner für Präventions- oder Back-to-Business-Dienstleistungen sein, um ihnen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Das ist unsere Vision.

Antwort: Mit unserer Strategie verfolgen wir sehr ehrgeizige Ziele: Wir wollen in allen Geschäftsbereichen Marktführer sein, die Zahl der relevanten Kundeninteraktionen verdoppeln und unsere Mobilitäts-, SME- und Life-&-Health-Ökosysteme mit neuen Dienstleistungen von Drittanbietern erweitern, die über das Versicherungsgeschäft hinausgehen. Der Schlüssel dabei ist, schnell zu wachsen und innovativ zu sein und Dienstleistungen anzubieten, die unsere Konkurrenten nicht bieten. Die wichtigsten Hebel für unsere Strategie sind daher die Time to Market und die Skalierbarkeit unserer Dienstleistungen und Produkte. Wir sind fest davon überzeugt, dass Red Hat OpenShift uns bei der Umsetzung unserer Vision voll und ganz unterstützt. Wir verlagern unsere Kräfte von der Technologie- zur Innovationsentwicklung.

Antwort: Wir haben zurzeit eine Anwendungslandschaft von etwa 330 Anwendungen, darunter 20 SAP-Anwendungen und etwa 30 Mainframe-Anwendungen. Etwa 190 davon sind dezentrale Anwendungen, und die meisten davon basieren auf Java™ und Linux®. Heute haben wir nur sehr wenige Anwendungen in der Public Cloud, weil wir kundenspezifische und sensible Daten innerhalb der Gerichtsbarkeit der Schweiz aufbewahren müssen. Aus diesem Grund haben wir derzeit eine On-Premise-Cloud mit Red Hat OpenShift.

Die derzeitige große Herausforderung, der wir uns seit 2021 stellen, ist die Migration all unserer Anwendungen – mit Ausnahme der SAP-Systeme – von der Private Cloud in Public Managed Clouds mit Rechenzentren in der Schweiz, in Microsoft Azure und in der GCP. Wir streben an, diese Migration bis Ende 2023 abzuschließen. 

Antwort: Mithilfe von Red Hat OpenShift können wir unsere Applikations-Stacks im gleichen Container mit sehr geringem Aufwand von On-Premise in die Public Cloud migrieren. Dies ist eine großartige Gelegenheit, unsere Markteinführungszeit zu verkürzen, die Belastbarkeit und Stabilität unserer Anwendungen zu erhöhen und uns auf Innovation zu konzentrieren, während wir gleichzeitig finanzielle Transparenz und geschäftliche Flexibilität gewinnen. Damit fangen wir nächstes Jahr an, sodass wir Ende 2023 kein eigenes Rechenzentrum mehr benötigen. Es gehört nicht zur Kernkompetenz eines Versicherungsunternehmens, Technologie zu betreiben. Unsere Kernkompetenz sollte darin liegen, dem Kunden schnell und innovativ Nutzen zu liefern. Daher brauchen wir die Hilfe von Red Hat.

Über AXA Switzerland

Die AXA ist die führende Versicherung in der Schweiz. Privat- und Unternehmenskunden profitieren von der lückenlosen Palette von Versicherungslösungen. Diese reicht von Personen-, Sach- und Haftpflichtversicherungen über maßgeschneiderte Lebensversicherungs- und Pensionskassenlösungen bis zu Bankprodukten mit Bankpartnern. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Winterthur. https://www.axa.ch/

 

Innovation steht bei Open Source im Mittelpunkt. Kunden von Red Hat nutzen Open Source-Technologien, um nicht nur ihre eigenen Organisationen, sondern ganze Branchen und Märkte zu verändern. Red Hat Innovators in the Open demonstriert, wie Open Source-Unternehmenslösungen bei der Bewältigung der schwierigsten geschäftlichen Herausforderungen zum Einsatz kommen. Erzählen Sie uns Ihre Story? Weitere Informationen

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Als weltweit größter Anbieter von Open-Source-Software-Lösungen für Unternehmen stellen wir Linux-, Cloud-, Container- und Kubernetes-Technologien bereit. Wir bieten robuste Lösungen, die es Unternehmen erleichtern, plattform- und umgebungsübergreifend zu arbeiten – vom Rechenzentrum bis zum Netzwerkrand.

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