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Der Ansatz von Red Hat für Kubernetes

27. Apr. 2020   |   Lesedauer: 8 Minuten

Das wichtigste Kapital für die Zukunft Ihres Unternehmens ist Ihre Softwarearchitektur. Dies ist Ihr primäres Mittel, um Ihre Kunden zufriedenzustellen, neue Märkte zu erschließen und sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Ihr Erfolg hängt von der Auswahl der richtigen Kombination von Cloud-Umgebungen ab, aber auch davon, wie Sie die Entwicklung und den Betrieb in diesen Clouds standardisieren.

Eine fehlende Standardisierung kann bei der Hybrid Cloud-Planung ein kritischer Fehler sein. Doch auf welche Cloud-Plattform möchten Sie für die Zukunft Ihres Unternehmens setzen?

Kubernetes ist zum Standard für die Ausführung von containerbasierten Apps in der Cloud geworden. Dies liegt vor allem an der Stärke der dazugehörigen Open Source Community. Als Standalone-Open-Source-Projekt ist Kubernetes ein effektives Container-Managementtool. Doch sein volles Potenzial entfaltet die Hybrid Cloud-Plattform für Unternehmen nur durch die Integration eines Netzwerks aus komplementären cloudnativen Tools. Die Verwendung von Kubernetes allein reicht also nicht aus, um mit Hybrid Cloud erfolgreich zu sein.

Die Navigation in einer cloudnativen Infrastruktur, insbesondere in einer Kubernetes-Umgebung, ist kein einfaches Unterfangen. Es besteht daher eine hohe Nachfrage nach einfach zu verwaltenden Entwicklungsplattformen, die Anwendungen in von Kubernetes verwalteten Containern bereitstellen.

OMDIA

2020 Trends to Watch: Cloud-Native Development

Red Hat setzt sich seit über sechs Jahren dafür ein, Kubernetes von einem nützlichen Container-Tool zu einer Basisplattform für Hybrid Cloud-Architekturen zu machen. Wir haben als einer der führenden Mitwirkenden beim Open Source-Projekt maßgeblich daran mitgearbeitet, ein Verständnis für die besten cloudnativen Verfahren, Tools und Integrationsmaßnahmen zu entwickeln, um die Einführung von Kubernetes in Unternehmen zu unterstützen.

Kubernetes video still

Standardisierung lohnt sich

Die Standardisierung steht selten im Rampenlicht, ist jedoch der Ausgangspunkt für nahezu alle IT-Innovationen. Wenn Sie kontinuierlich wettbewerbsfähige neue Software in der Hybrid Cloud bereitstellen möchten, müssen Sie eine automatisierte, standardisierte Plattform für alle Umgebungen bereitstellen.

Für Unternehmen, die ihre Software auf einer Kubernetes-Plattform erstellen, könnte sich dies auszahlen: Entwickler, die über Tools verfügen, mit denen sie ihr Bestes geben können, und Anwendungen, die cloudübergreifende Skalierbarkeit und Flexibilität bieten. Kubernetes ist eine Technologie zur Verwaltung umfangreicher IT-Architekturen. Daher ist der Einstieg nicht ganz einfach. Sie ist nicht für jeden geeignet.

Wenn Sie nur eine kleine Anzahl von Apps für eine kleine Anzahl von Benutzern ausführen möchten, wäre der Einsatz von Kubernetes unverhältnismäßig komplex. Wenn Ihr Unternehmen jedoch Software in großem Maßstab entwickelt und veröffentlicht – oder dies anstrebt –, sollten Sie Kubernetes als Standard wählen.

Ein starker Auftritt mit Kubernetes

Kubernetes entstand aus der Überzeugung heraus, dass Software skalierbar und hochverfügbar sein sollte. Die Entwicklungsvorgaben und Ressourcenanforderungen sollten dabei klar definiert sein. Bei der Veröffentlichung von Kubernetes 2014 als Open Source-Projekt diente die Software, mit der die umfangreichen Anwendungen von Google in der Produktion verwaltet wurden, als ursprüngliche Inspiration. Seitdem hat die Verbreitung von Kubernetes einen rasanten Verlauf genommen. In einer Community-Umfrage der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) aus dem Jahr 2019 erreichte die Anzahl der Befragten, die Kubernetes in der Produktion verwenden, ein Rekordhoch von 78 %.

Der Einsatz von Kubernetes unter Produktionsbedingungen stieg in der cloudnativen Community von 58 % im Jahr 2018 auf 78 % im Jahr 2019.

- Umfrage von CNCF 2019

Kubernetes hat sich als Orchestrierungsplattform für Linux®-Container durchgesetzt. Die Entscheidung für Kubernetes ist eine Entscheidung für den De-facto-Standard, unabhängig davon, welche Cloud-Umgebungen und -Anbieter Sie in Zukunft verwenden.

Kubernetes allein ist nicht genug

Kubernetes kann viel. Doch viele Entscheidungen liegen nach wie vor beim Nutzer. Um eine vollständige Container-Plattform zu erhalten, müssen Sie andere Komponenten für Container-Networking, Ingress/Load Balancing, Storage, Überwachung, Protokollierung und mehr integrieren. Unternehmensdistributionen (einschließlich Red Hat® OpenShift®) bieten solche Lösungen mit Kubernetes als Kern an.

Die erfolgreiche Einführung einer Kubernetes-Plattform für die Hybrid Cloud erfolgt normalerweise in mehreren Schritten:

Offene, auf Standards basierende Optionen überprüfen.

Kubernetes basiert auf Standards. Daher ist es wichtig, echte Open Source-Lösungen in Betracht zu ziehen. Einige Unternehmensdistributionen von Kubernetes enthalten zwar Open Source-Komponenten, binden Sie jedoch letztendlich an proprietäre Lösungen. Eine echte Open Source-Distribution wie Red Hat OpenShift beinhaltet durchgehend offene Komponenten, vom Betriebssystem bis zum serverlosen Dashboard.

Teams und Abläufe in Betracht ziehen.

Die Aufstellung Ihres Teams für den Erfolg ist entscheidend und wird leicht übersehen. Das Training sollte nicht nur Kubernetes abdecken, sondern auch Konzepte wie agile Entwicklung. Ein gut vorbereiteter Kubernetes-Vorsprung in Ihrem Unternehmen kann einen großen Unterschied bei der unternehmensweiten Einführung bewirken.

Kubernetes mit Best Practices unterstützen.

Kubernetes ist eng mit DevOps- und GitOps-Methoden verbunden, um Softwareentwicklung und IT-Abläufe aufeinander abzustimmen. Durch die Operationalisierung von Kubernetes mit diesen Best Practices wird auch der Weg für den Aufbau einer CI/CD-Pipeline (Continuous Integration/Continuous Deployment) frei, in der die Softwarebereitstellung schnell und automatisiert erfolgt.

Clayton Coleman

„Kubernetes allein ist nicht genug. Was Sie brauchen, ist CI/CD. Sie müssen Alerts verwenden. Sie müssen das Zusammenspiel zwischen dem Sicherheitsmodell der Cloud und Ihren Anwendungen verstehen.“

- Clayton Coleman,
Senior Distinguished Engineer, Red Hat

Das ist der Punkt, an dem sich die Investition in Kubernetes bezahlt macht.

Neue Türen öffnen sich.

Kubernetes-Illustration Footprints

Sie können containerisierte Anwendungen in einer Hybrid Cloud über Ihre eigenen Rechenzentren oder mehrere Public Cloud-Anbieter ausführen. Dank der Flexibilität, Workloads an verschiedenen Standorten bereitzustellen, können Sie Ihre Anwendungen näher an den Kunden bringen und sogar eine Edge-Computing-Strategie anwenden.

Kubernetes-Illustration KI/ML

Anwendungen wie KI und maschinelles Lernen können bei Bedarf auf die benötigten Ressourcen zugreifen. Wenn Sie beispielsweise als Ergebnis einer Akquisition neue Technologien integrieren müssen, haben Sie nun die Mittel dazu.

Kubernetes-Illustration DevOps

Die kreativsten Mitarbeiter Ihres Unternehmens verfügen über eine Plattform, auf der sie neue Anwendungen erstellen können. Ihre Infrastruktur ist skalierbar, automatisiert und jederzeit einsatzbereit.

So sollte die Cloud immer funktionieren.

Brian Gracely

„Kubernetes ist skalierbar. Es beschleunigt die Anwendungsentwicklung. Es kann in Hybrid Cloud- und Multi-Cloud-Umgebungen ausgeführt werden. Das sind keine hohlen Tech-Phrasen. Das sind Lösungen für echte Geschäftsprobleme.“

- Brian Gracely,
Director, Product Strategy, Red Hat OpenShift

Wir liefern den Schlüssel
zu einer neuen Software-Infrastruktur

Red Hat OpenShift, unsere unternehmensgerechte Kubernetes-Plattform für die Hybrid Cloud, ist das Ergebnis der anfänglichen Investitionen von Red Hat in Kubernetes. Wir leisten auch weiterhin einen führenden Beitrag zum entsprechenden Open Source-Projekt und sind seit unserem ersten Engagement im Jahr 2014 dabei.

  • Red Hat OpenShift integriert Entwicklungsumgebungen und die Middleware, die Ihre Teams benötigen, um sofort mit der Entwicklung von Anwendungen zu beginnen.
  • Die Lösung wird mit validiertem Software-Defined Networking, Storage, Monitoring und Drittanbieterintegrationen unterstützt.
  • Sie bringt herkömmliche VMs durch OpenShift-Virtualisierung auf Ihre Kubernetes-Plattform.
  • Und sie wird mit der Konsistenz und Zuverlässigkeit geliefert, die Sie von Red Hat® Enterprise Linux erwarten.
„Unsere Aufgabe ist es, die Verwendung sowohl aus betrieblicher Sicht als auch aus Entwicklersicht immer weiter zu vereinfachen – und uns gleichzeitig bewusst zu sein, dass wir damit ein komplexes Problem lösen.“
Chris Wright

Chris Wright,
Chief Technology Officer, Red Hat

Durch unsere Erfahrung mit Container-Technologien wissen wir genau, wann Kubernetes allein Ihre Anforderungen nicht erfüllen kann. Red Hat hat mehr zu bieten als eine Kubernetes-Plattform. Wir bieten umfassende cloudnative Lösungen und Anleitungen, mit denen Ihr Unternehmen Kultur, Prozesse und Technologien aufeinander abstimmen kann, damit Sie mit Kubernetes Erfolg haben. Dies bedeutet, agile Entwicklungsmethoden zu übernehmen, eine DevOps-Kultur zu entwickeln und kontinuierliche Bereitstellungspraktiken zu nutzen. Red Hat verfügt über die Kompetenz, um Ihr vertrauenswürdiger Partner zu sein, das Training bereitzustellen, das Ihre Teams benötigen, und Ihr Kubernetes-Programm auf dem Weg zum Erfolg zu unterstützen.

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Illustration für Ressource über cloudnative Entwicklung

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Informieren Sie sich über Ovums Definition von cloudnativem Computing und die neueste Erweiterung der Kubernetes-Plattform, einschließlich der Aspekte, auf die Sie im Jahr 2020 achten sollten, und der Auswirkungen von Kubernetes auf DevOps.

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Unser leicht verständlicher Überblick über Kubernetes liefert Fakten, keine Werbesprüche.