In der Open Hybrid Cloud findet ein Durchbruch nicht isoliert statt. Ob als entwickelnde Person in einem Community-Projekt, als Partnerunternehmen, das eine spezielle Lösung entwickelt, oder als Architektenteam, das eine globale Flotte skaliert – die wirkungsvollsten Stories sind diejenigen, bei denen sich Fachwissen und Zusammenarbeit treffen.
In dieser monatlichen Zusammenfassung gehen wir über technische Spezifikationen hinaus. Wir sehen uns an, wie wir reale Herausforderungen gemeinsam bewältigen. Von der Führungsvision, die unser Partner-Ökosystem lenkt, bis hin zu neuen Protokollen, die die Lücke zwischen menschlicher Intuition und KI schließen – diese Stories spiegeln das gemeinsame Engagement für die Entwicklung resilienter, sicherheitsorientierter und offener Umgebungen wider. Erfahren Sie, womit sich unsere Community gerade beschäftigt, um der Entwicklung voraus zu sein.
Das „DIY-Dilemma“ ist nicht nur ein Infrastrukturproblem, sondern ein Problem des IT-Ökosystems. Um den Anforderungen des Jahres 2026 gerecht zu werden, haben wir das Red Hat Partner Program weiterentwickelt. Wir konzentrieren uns auf 3 zentrale Ergebnisse: Einfachheit, Vorhersagbarkeit und Rentabilität. Es geht hier nicht nur um Prämien, sondern darum, Reibung zu reduzieren. Die neue „keyless“ digitale Registrierung sowie Anreize für KI- und Anwendungsservices ermöglichen unseren Partnerunternehmen, schneller und autonomer zu arbeiten. Diese Updates positionieren unser Partnernetzwerk als leistungsstarken Motor für Open Source-Innovationen. Sie unterstützen sowohl technische Fachkräfte als auch Führungsteams beim Skalieren in der Cloud.
Wenn Organisationen ihre Kubernetes-Umgebungen skalieren, stehen sie oft vor einer schwierigen Entscheidung: Priorisieren Sie eine zentrale Ansicht oder die resiliente Skalierbarkeit des verteilten Managements? Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Argo CD Agent in Red Hat OpenShift GitOps 1.19 müssen Sie sich nicht mehr entscheiden. Dieses Update kombiniert die Vorteile beider Welten, indem es die UI und API zentralisiert und die Hauptaufgaben in Ihrer Umgebung verteilt. Der Agent basiert auf einer eventgesteuerten Architektur und stellt sicher, dass Ihre Anwendungen auch bei Netzwerkproblemen weiterlaufen. Dies ist ein großer Schritt nach vorn für Teams, die Single Points of Failure eliminieren möchten, ohne die Übersicht zu verlieren.
Während das Jahr 2025 durch „KI-Neugierde“ definiert wurde, geht es 2026 um „KI-Kompetenz“. Um unsere Community dabei zu unterstützen, diese Lücke zu schließen, haben wir KI-Schnellstarts eingeführt. Dieser Katalog mit einsatzbereiten, branchenspezifischen Use Cases führt Sie in wenigen Minuten vom ersten Entwurf zum funktionsfähigen Prototyp. Unabhängig davon, ob Sie einen datenschutzorientierten Assistenten für das Gesundheitswesen oder einen schlanken HR-Chatbot entwickeln, der vollständig auf Standard-CPUs läuft – diese Schnellstarts bieten eine praktische Umgebung, um Red Hat AI zu beherrschen. Es ist der schnellste Weg, um auf einer vertrauenswürdigen Open Source-Basis aus „Was wäre, wenn?“ ein „Wie geht es weiter?“ zu machen.
Wenn Umgebungen komplexer werden, kann die kognitive Last beim Entschlüsseln von Logs wie ein Hindernis für Innovationen wirken. Wir freuen uns, heute die Developer Preview des MCP-Servers (Model Context Protocol) für Red Hat Enterprise Linux (RHEL) anzukündigen. Dieser neue offene Standard wurde der Agentic AI Foundation der Linux Foundation zur Verfügung gestellt. Er schließt die Lücke zwischen Ihren Systemen und Large Language Models (LLMs). Durch den kontextbezogenen, schreibgeschützten Zugriff auf Systemprotokolle und Performance-Metriken ermöglicht der MCP-Server den KI-Agenten, als „digitale Teammitglieder“ zu agieren. Diese können ein fast volles Dateisystem oder einen ausgefallenen Service innerhalb von Sekunden identifizieren. Es geht darum, rohe Protokolldaten in verwertbare Informationen umzuwandeln. So unterstützen wir Sie dabei, mit weniger manuellem Aufwand eine leistungsstarke Basis aufrechtzuerhalten.
Wir befinden uns an einem Wendepunkt im Zeitalter von Hybrid Cloud und KI. Um unser Partnernetzwerk durch diesen Wandel zu führen, freuen wir uns, Kevin Kennedy als Vice President des Global Partner Ecosystem vorzustellen. Kevin bringt eine besondere Perspektive aus allen Bereichen der Technologiebranche ein – vom Direktvertrieb bis hin zur Vertriebsleitung. Seine Vision ist auf Einfachheit, Vorhersagbarkeit und Rentabilität ausgerichtet. Indem wir unsere Bemühungen auf die Zusammenarbeit mit ISVs, Systemintegratoren und Vertriebspartnern konzentrieren, schaffen wir die Basis für unsere Partner. So können diese neue Geschäftsmöglichkeiten in strategischen Wachstumsbereichen wie Red Hat OpenShift Virtualization und KI nutzen.
Das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen, ist jetzt noch einfacher. Mit Red Hat OpenShift 4.20 können Sie dank neuer Funktionen wie der Korrelation von Beobachtbarkeitssignalen und Vorfallerkennung von einem reaktiven Monitoring zu einer proaktiven Strategie übergehen. Dabei werden Alert Storms in überschaubaren Zeitrahmen gruppiert. Wenn Sie diese Tools mit Red Hat OpenShift Intelligent Assistant (ehemals Red Hat OpenShift Lightspeed) kombinieren, können Sie natürliche Sprache verwenden, um die Ursachen sofort zu ermitteln. Für Teams im Flottenmanagement enthält Red Hat Advanced Cluster Management 2.15 Empfehlungen zur richtigen Größe von VMs, um die Performance zu optimieren und gleichzeitig die Cloud-Kosten zu senken.
Mit zunehmender Verteilung von Umgebungen wird die Bewältigung des „DIY-Dilemmas“ fragmentierter Tools zu einer großen operativen Hürde. Red Hat Hybrid Cloud Console löst dieses Problem, indem sie RHEL, Red Hat OpenShift und Red Hat Ansible Automation Platform in einer einzigen Oberfläche vereinheitlicht. In der Q&A-Runde gehen wir darauf ein, wie diese Konsole, die in Ihren bestehenden Subskriptionen enthalten ist, als „Single Source of Truth“ fungiert. Von der automatisierten Malware-Erkennung bis zur KI-gestützten Fehlerbehebung über Red Hat Lightspeed – erfahren Sie, wie Sie den täglichen Balanceakt in eine proaktive, sicherheitsorientierte Strategie für On-Premise, Cloud und Edge umwandeln.
Sicheres KI-Deployment: Architektur zur Verbesserung der Sicherheit und des Schutzes von KI-Systemen
Die Integration von KI in geschäftskritische Systeme erfordert mehr als nur Neugier. Sie erfordert eine mehrschichtige Sicherheitsarchitektur, die von Anfang an sowohl die Systemsicherheit als auch den Schutz priorisiert. Um unserer Community dabei zu helfen, die experimentelle Phase zu verlassen, haben wir 7 Säulen der Architektur skizziert. Dazu gehören Identitäts- und Zugriffsmanagement, Laufzeitrichtlinien und automatisierte Beobachtbarkeit, damit Ihre LLMs widerstandsfähig gegen neue Bedrohungen wie Prompt Injection und Model Poisoning bleiben. Durch die Einbettung dieser sicherheitsorientierten Schichten in Ihre Hybrid Cloud-Umgebung können Sie KI verantwortungsvoll einsetzen und gleichzeitig das Vertrauen Ihrer Kunden und Regulierungsbehörden erhalten.
In einer Welt aus Multi Cluster- und Multi Cloud-Deployments können herkömmliche statische Secrets nicht mithalten. Der jetzt allgemein verfügbare Zero Trust Workload Identity Manager bietet temporäre, kryptografisch attestierte Identitäten für Ihre Workloads. Diese Lösung basiert auf dem Upstream-Projekt SPIRE und hilft Anwendungen dabei, ihre Identität nachzuweisen, statt nur ihren Ausführungsort. Durch das Eliminieren langlebiger Secrets und die automatisierte Identitätsrotation in VMs und Containern schaffen wir die Basis für die Auditierbarkeit von agentenbasierter KI und eine echte Zero Trust-Architektur.
Herkömmliches KI-Training erfordert häufig die Zentralisierung von Daten, was erhebliche Hürden für den Datenschutz und die Sicherheit darstellt. Föderiertes Lernen (FL) löst dieses Problem, indem es das Training zu den Daten verlagert. So können Remote-Cluster die Modelle lokal trainieren und nur Aktualisierungen – nicht die Rohdaten – mit einem zentralen Server teilen. Durch die Nutzung der Hub-Spoke-Architektur von Open Cluster Management (OCM) und Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes orchestrieren Unternehmen diese verteilten Aufgaben in Hybrid- und Edge-Umgebungen. Dieser Ansatz bietet End-to-End-Datenschutz. Er stellt somit eine entscheidende Strategie für sensible Branchen wie das Gesundheitswesen und das autonome Fahren dar.
Das Fazit
Die moderne IT leidet derzeit unter einer Fragmentierung. Der operative Aufwand für das Management unterschiedlicher Tools bremst selbst ambitioniertesten Teams aus. Die Stories dieses Monats zeigen, wie Sie diese Dynamik zurückgewinnen können. Unabhängig davon, ob Sie eine KI-Architektur von Grund auf neu erstellen oder Ihre bestehende Infrastruktur mit Zero Trust-Identitäten härten – das Ziel ist eine einheitliche Umgebung, die Ihnen den Großteil der Arbeit abnimmt.
Diese Abkehr vom „DIY-Dilemma“ hin zu integrierten Plattformen ermöglicht es Teams, den Kampf gegen die eigene Infrastruktur zu beenden und sich auf ihre Ziele zu konzentrieren. Indem wir Konsistenz und offene Standards priorisieren, vereinfachen wir nicht nur das Management. Wir schaffen auch Raum für die nächste Innovationswelle.
Produkttest
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Über den Autor
Isabel Lee is the Managing Editor on the Editorial team at Red Hat. She supports the content publishing process by managing submissions, facilitating cross-functional reviews, and coordinating timelines. Isabel works closely with authors to shape clear, engaging blog content that aligns with Red Hat’s voice and values. She also helps with blog planning, internal communications, and editorial operations. With a background in public relations and a passion for thoughtful storytelling, she brings creativity, curiosity, and attention to detail to the team’s work.
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