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Was ist eine Java Runtime-Umgebung (JRE)?

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Eine Java Runtime-Umgebung (JRE) besteht aus einer Reihe von Komponenten, mit denen eine Java-Anwendung erstellt und ausgeführt werden kann. Eine JRE ist Bestandteil des Java Development Kits (JDK).

Sie besteht aus einer Java Virtual Machine (JVM), Java Class Libraries und dem Java Class Loader. JDKs werden zur Entwicklung von Java-Software verwendet. JREs umfassen Programmiertools und Bereitstellungstechnologien, und JVMs führen die Java-Programme aus.

Java ist eine 1995 entwickelte objektorientierte Programmiersprache. Damit erteilen Entwickler dem Computer verschiedene Anweisungen. Java ist bis heute eine der beliebtesten Programmiersprachen. 

Damit Software ein Programm ausführen kann, wird eine Umgebung für die Ausführung benötigt – dies ist normalerweise ein Betriebssystem (BS) wie Linux, Unix, Microsoft Windows oder MacOS. Ohne weitere unterstützende Umgebungen sind Programme durch die Funktionen des Betriebssystems und seiner Ressourcen (wie Arbeitsspeicher und Programmdateien) eingeschränkt. 

Man kann sagen, eine JRE agiert als Übersetzer und Vermittler zwischen Java-Programm und Betriebssystem. 

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Eine Java Runtime-Umgebung wird auf dem Betriebssystem ausgeführt und bietet zusätzliche Java-spezifische Ressourcen. Sie abstrahiert das Betriebssystem und erstellt eine einheitliche Plattform, auf der Java-Anwendungen ausgeführt und bereitgestellt werden können. Die drei Komponenten der JRE sorgen gemeinsam für eine erfolgreiche Ausführung der jeweiligen Java-Anwendung.

Die Java Class Libraries enthalten Sammlungen von vorformuliertem Code, der bei Bedarf aufgerufen werden kann. Der Class Loader verbindet Class Libraries mit der JVM und lädt sie in die JVM, während das Programm ausgeführt wird. Die JVM führt dann den Code aus.

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