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Hyperconverged Infrastructure

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Hyperkonvergenz ist ein softwaredefinierter Ansatz für Ihre gesamte Infrastruktur. Eine Hyperconverged Infrastructure (HCI) bietet Vorteile für entfernte Niederlassungen, kleine Rechenzentrumsbereitstellungen und Private Clouds sowie für Entwicklungstests und Edge-Computing-Anwendungen.

Hyperkonvergenz ist ein Ansatz der IT-Infrastruktur, bei dem Computing-, Storage- und Networking-Ressourcen zu einem einheitlichen System konsolidiert werden. Eine Hyperconverged Infrastructure (HCI) besteht aus Rechenressourcen (virtuellen Maschinen), die mit einem Hypervisor verwaltet werden, Software-Defined Storage und Software-Defined Networking. Durch die Hyperkonvergenz virtualisierter Ressourcen können Sie Ihre Ressourcen über eine einzige einheitliche Schnittstelle verwalten.

Durch die Integration von softwaredefinierter Rechenleistung und Storage können Sie Komplexität und Stellfläche Ihres Rechenzentrums reduzieren und noch mehr moderne Workloads mit skalierbaren Architekturen auf Hardware unterstützen, die dem Branchenstandard entspricht.

Der softwaredefinierte Ansatz der Hyperkonvergenz erfordert die Virtualisierung der Storage-Infrastruktur. Im Gegensatz zu traditionellen NAS- (Network-Attached Storage) oder SAN-Systemen (Storage Area Network) ist Software-Defined Storage im Allgemeinen auf beliebige x86-Systeme ausgelegt, mit denen die Abhängigkeit der Software von proprietärer Hardware eliminiert werden soll. Hierbei wird eine Softwareschicht zwischen dem physischen Storage und der Datenanfrage erstellt, mit der Sie bestimmen können, wie und wo Daten gespeichert werden.

Wie auch bei Storage werden mit Software-Defined Networking (SDN) Netzwerkfunktionen in einer Hyperconverged Infrastructure virtualisiert. Mit SDN kann ein IT-Operations-Team den Netzwerkverkehr in komplexen Netzwerktopologien über ein zentrales Panel steuern, anstatt jedes Netzwerkgerät manuell zu bedienen.

Hyperconverged Infrastructures verwenden einen Hypervisor wie KVM, um die virtualisierten Ressourcen der Infrastruktur zu verwalten. Ein Hypervisor, zuweilen auch VVM (Virtual Machine Monitor) genannt, isoliert das Betriebssystem und die Ressourcen von den virtuellen Maschinen und ermöglicht die Erstellung und Verwaltung dieser VMs.

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Zusammengelegte, skalierbare, softwaredefinierte Computing- und Storage-Ressourcen auf einer kostengünstigen, dem Branchenstandard entsprechenden Hardware.

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