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Was ist vRAN?

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Virtualized Radio Access Networks (vRANs) ermöglichen es Telekommunikationsanbietern, ihre Basisband-Funktionen als Software auszuführen. Einer der wichtigsten Vorteile der Virtualisierung von Radio Access Networks (RANs) besteht darin, dass für die Nutzung von RAN-Funktionen keine spezielle proprietäre Hardware mehr erforderlich ist. Standardserver reichen hierfür aus. Möglich wird das durch die Anwendung der Virtualisierungsgrundsätze auf das RAN. Dies geschieht in der Regel im Rahmen eines übergeordneten NFV-Prozesses (Network Function Virtualization). Aus einer 2020 veröffentlichten Heavy Reading-Umfrage geht hervor, dass in den folgenden zwei Jahren mit einem steilen Anstieg an vRAN-Deployments zu rechnen ist.

RANs sind wichtige Verbindungspunkte zwischen Wireless-Geräten und dem Rest eines Betreiber-Kernnetzwerks. Sie sind für einen erheblichen Teil der Kapital- und Betriebskosten eines Netzwerks verantwortlich, führen intensive und komplexe Verarbeitungen durch und werden immer stärker belastet, da die Anzahl von Edge- und 5G-Use Cases für Telco-Kunden weiter steigt.

Die Virtualisierung der Netzfunktionen hat es den Telekommunikationsanbietern ermöglicht, ihre Netzwerke zu modernisieren. Ähnliches gilt für das RAN. Dies ist insbesondere wichtig, weil die Zukunft der Branche vom Übergang zum 5G-Netzwerk bestimmt sein wird. Bereits die laufende 5G-Netzwerktransformation hängt häufig von der Virtualisierung des RANs ab, und es wird zunehmend davon ausgegangen, dass es containerbasiert und cloudnativ ist. 

Zahlreiche Anbieter konnten durch die Bereitstellung verschiedener VNFs (virtualisierter Netzfunktionen), darunter virtuelle Firewalls, DNS, SBC/IMS, vEPCs (Virtual Evolved Packet Cores) für 4G-Netzwerke und vRANs, ihre Kosten senken und eine agilere Infrastruktur erstellen.

Das Konzept: 

  • Es wird weniger (und günstigere) Hardware verwendet. 

  • Die Flexibilität wird erhöht. 

  • Es ist möglich, Workloads im Handumdrehen hoch- und herunterzufahren. 

  • Ressourcen können flexibel skaliert werden, um auf veränderte Netzanforderungen zu reagieren. 

Die wirtschaftlichen Vorteile einer virtualisierten Netzwerk-Infrastruktur können enorm sein. Dabei stellt insbesondere das RAN eine wichtige Möglichkeit zur Transformation dar. ACG Research schätzt , dass Netzanbieter, die das gesamte RAN virtualisieren, TCO-Einsparungen (Gesamtbetriebskosten) in Höhe von 44 % erzielen können.

Red Hat ist davon überzeugt, dass Telekommunikationsanbieter eine konsistente, horizontale cloudnative Plattform verwenden sollten, die auf ihre Umgebungen ausgerichtet ist. Diese Telco-Cloud ermöglicht es ihnen, dieselbe Infrastruktur für verschiedene Use Cases zu verwenden. Gleichzeitig lassen sich so die Management- und Betriebskosten senken. Neben den anfänglichen Kostenvorteilen, die durch die Virtualisierung des gesamten RANs entstehen, stellte ACG Research außerdem fest, dass sich mit offenen, horizontalen Plattformen die TCO um bis zu 30 % senken lassen, wenn man sie mit vertikal integrierten Silo-Deployments von vRANs vergleicht. Mit diesem horizontalen Konzept erhalten Kunden eine größere Auswahl und besseren Service.

Die NFV-Lösung von Red Hat basiert auf Open Source und auf Standards und stellt so eine stabile und interoperable Grundlage dar, auf der Sie aufbauen können. Eine Telco-Cloud mit virtualisierten Netzfunktionen auf der Red Hat OpenStack Platform bietet diese Vorteile:

  • 462.500 USD höherer Umsatz pro Jahr und pro virtualisierter Netzfunktion bei niedrigeren Betriebskosten

  • 45 % schnellerer Entwicklungszyklus

  • 79 % weniger ungeplante Ausfallzeiten

Neben den Virtualisierungsoptionen setzen Anbieter von Kommunikationsdiensten auf cloudnative Architekturen und Container, um die Effizienz, Performance, Resilienz, Sicherheit und Agilität zu erhöhen. Die Architektur der Wahl besteht darin, Container auf Bare Metal ohne zusätzliche Virtualisierungsschicht bereitzustellen. Diese Option bietet für die betroffenen Use Cases erhebliche Vorteile. 

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