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Women in Open Source Award 2020

Anerkennung. Wertschätzung. Inspiration.

Wir sind davon überzeugt, dass Open Source die technologische Zukunft darstellt. Wir möchten die Beiträge von Frauen anerkennen und eine neue Generation dazu inspirieren, sich der Open Source-Bewegung anzuschließen.

Überblick

Red Hat gibt Gewinnerinnen des Women in Open Source Awards 2020 bekannt

Vielen Dank für Ihre Nominierungen beim Women in Open Source Award 2020. Die Jury hat zwei Gewinnerinnen und acht Finalistinnen ausgewählt, sodass insgesamt zehn Frauen eine Anerkennung erhalten. Lesen Sie weiter, um mehr über diese beeindruckenden Gewinnerinnen und Finalistinnen sowie ihre Open Source-Beiträge zu erfahren.

Gewinnerinnen und Finalistinnen 2020

Herzlichen Glückwunsch Megan Byrd-Sanicki und Netha Hussain

Megan Byrd-Sanicki, Manager of Research and Operations im Open Source Program Office bei Google, und Netha Hussain, Doktorandin in Klinischer Neurowissenschaft an der Universität Göteborg, sind die Gewinnerinnen des Women in Open Source Award 2020.

Megan Byrd-Sanicki

Gewinnerin des Community Awards 2020

Zeigen Sie die Führung, die Sie vermissen. Wenn niemand die Führungsposition einnimmt, können Sie diese Lücke füllen. Jede Frau, die etwas zu Open Source beiträgt, kann Führung zeigen, unabhängig davon, ob sie dies für andere, für die Community oder für sich selbst tut. Warten Sie nicht, bis Sie gefragt werden. Zeigen Sie Initiative.

Megan gewann den diesjährigen Community Award für ihre führende Rolle bei der Bildung nachhaltiger und erfolgreicher Open Source Communities. Mit ihrer Arbeit als Executive Director der Drupal Association trug sie durch die Entwicklung von Umsatzmodellen, der Einführung eines Mentorenprogramms und der Förderung einer inklusiven Umgebung für Mitwirkende mit verschiedenen Kenntnissen und Hintergründen zu einer stärkeren und nachhaltigeren Community bei. Als Manager of Research and Operations im Open Source Program Office bei Google und als Vorstandsmitglied der Open Source Initiative teilt Megan ihre Erfahrungen aus einzelnen Communities mit der Open Source Community und stärkt dadurch die Partnerschaften zwischen Communities und Unternehmen. Megan wird geehrt, da sie bei ihren Open Source-Projekten auch das Wohlergehen der Mitwirkenden nie aus den Augen verliert. Im Moment setzt sie sich für Covid Act Now ein, ein Projekt zur Simulation von COVID-19-Daten, und außerdem für FOSS Responders, eine zentralisierte Initiative zur Unterstützung von Open Source Communities.

Netha Hussain

Gewinnerin des Academic Awards 2020

Glauben Sie an sich selbst, und erkennen Sie, dass Sie die Fähigkeiten und das Talent besitzen, um alle Ihre Ziele zu erreichen. Folgen Sie Ihrer Leidenschaft, und tun Sie, was immer Sie wollen. Und machen Sie immer weiter, auch wenn Sie einmal unsicher sind. Bilden Sie sich weiter. Lernen Sie neue Dinge kennen. So können Sie sich weiterentwickeln – sowohl beruflich als auch als Mensch.

Netha gewann den diesjährigen Academic Award, weil sie ihr medizinisches Fachwissen offen geteilt und die Anzahl der Themen, die für Frauen relevant sind, sowie die Beiträge von Frauen auf Wikipedia erhöht hat. Netha ist Ärztin und Doktorandin in Klinischer Neurowissenschaft an der Universität Göteborg. Bei ihrer Forschung setzt sie Virtual Reality-Technologien für Schlaganfallpatienten ein. Netha hat Tausende von Beiträgen zum Thema Frauen im Gesundheitswesen auf Englisch und Malayalam auf Wikipedia, Wikidata und Wikimedia Commons veröffentlicht. Sie hat Wikipedia Outreach Events für Frauen und LGBTQ+-Communities in Indien organisiert. Sie hat Mozilla-Projekte und TED Talks ins Malayalam übersetzt. Ihre Begeisterung dafür, durch den Austausch von Wissen Teil einer Lösung zu sein, hat dazu geführt, dass sie im Moment hauptsächlich Artikel zu COVID-19 auf Wikipedia erstellt und kuratiert.

Gewinnerinnen und Finalistinnen kennenlernen

Community Award

  • Megan Byrd-Sanicki

    Megan Byrd-Sanicki
    Manager, Research & Operations, Open Source Program Office bei Google

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 10

    Projekte oder Communities: Drupal, Open Source Initiative, Go, Linux Foundation, SustainOSS, Covid Act Now, FOSS Responders

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Megan erhält die Inspiration für Ihre Beiträge zu Open Source aus ihrer Überzeugung, eine bessere Welt schaffen zu wollen. Megan setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass andere ihr volles Potenzial ausschöpfen, unabhängig davon, ob es sich um Einzelpersonen oder um Unternehmen handelt. Open Source ist für sie eine Möglichkeit, das Leben vieler Personen durch die Schaffung nachhaltiger Jobs zu beeinflussen und die Tools bereitzustellen, um bessere Systeme für unser aller Vernetzung zu entwickeln. Sie ist fest davon überzeugt, dass Open Source die richtige Wahl ist, um die technologische Industrie weiterzuentwickeln und unsere Welt zu verbessern.

    Megans Arbeit als Executive Director der Drupal Association ist einer der Hauptgründe für die Stärke der Drupal-Community. Megan half bei der Definition von Umsatzmodellen im Einklang mit den Community-Prinzipien, die gemeinsam mit den Mitgliedern der Community festgelegt wurden. Dabei legte sie großen Wert auf nachhaltige Beiträge, das Wachstum der Mitwirkenden und Beschäftigungsmöglichkeiten durch ein globales Trainingsprogramm, ein Mentorenprogramm, Jobbörsen und CxO-Tage mit Präsentationen von Unternehmen mithilfe von Drupal. Megan baute Partnerschaften zwischen Drupal und wichtigen Open Source-Büros bei Google, Microsoft usw. auf.

    Megan passte die Verhaltensgrundsätze von Drupal an die Best Practices der Branche an und half dabei, Diversität und Inklusion im Drupal-Projekt zu fördern. Sie setzte sich für eine größere Anerkennung der Leistungen von Personen ein, die etwas anderes als Code zum Erfolg von Open Source-Software beitragen. Wenn Megan an einem Code Sprint teilnimmt oder mit der Community arbeitet, fällt sofort auf, wie sozial sie ist und wie sehr sie alle Mitglieder der Community unterstützt. Sie sorgt für eine solide Grundlage, auf der Software, Dokumentation, Support oder andere Beiträge für Open Source weiterentwickelt werden können.

    Als Manager, Research & Operations im Google Open Source Program Office bei Google, sammelt Megan Ressourcen und Erfahrungen des gesamten Unternehmens und teilt sie mit dem Rest der Branche, um den Einsatz und das Engagement von Google für noch mehr und noch nachhaltigere Open Source-Projekte zu stärken. Megan ist auch Vorstandsmitglied bei der Open Source Initiative. Ihr Ziel in dieser Organisation besteht darin, die führende Rolle von Open Source bei Projekten und Unternehmen auf der ganzen Welt weiter auszubauen. Megans Einfluss ist in vielen Open Source Communities spürbar, z. B. in den Projekten Go, Linux Foundation und in SustainOSS, wo sie verschiedene Treffen von Führungskräften leitete, Empfehlungen zu Nachhaltigkeitsinitiativen aussprach und dabei half, Partnerschaften zwischen Communities und Unternehmen weiter auszubauen. Megan berief ein Führungskräfte-Retreat für Frauen in Technologie und Open Source ein, damit mehr Frauen Unterstützung und eine Gemeinschaft für eine erfolgreiche Karriere im Bereich Open Source erhalten.

    Megan bringt Leidenschaft, Erfahrung, Wissen und Kompetenz beim Networking in Open Source ein. Damit zeigt sie neue Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit und Stabilität in den Communities und Unternehmen sowie für die Weiterentwicklung aller Teilnehmer auf.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Megan möchte durch ihre Arbeit bei Google, Open Source Initiative und Sustain OSS die Nachhaltigkeit von Open Source weiter fördern und Unternehmen bei der Einführung der Open Source-Prinzipien unterstützen. Die große Bedeutung, die Megan nachhaltigen Strukturen beimisst, ist ein dringend notwendiges Korrektiv in einer Umgebung, in der oft Gewohnheiten verfochten werden, die zum Burnout der Mitwirkenden führen. Was den finanziellen Aspekt der Nachhaltigkeit betrifft, ist es auch eine Tatsache, dass Projekte Umsätze benötigen, um eigene Infrastrukturen, Mitwirkende und NutzerInnen langfristig zu unterstützen. Unter der Leitung und Führung von Megan könnten weitere Open Source-Projekte noch stärker und beständiger werden.

    Megan zeigt auch jetzt ihr Interesse am Wohlergehen der Menschen, indem sie sich den neuen Herausforderungen durch COVID-19 stellt. Sie nimmt am Projekt Covid Act Now teil, das die Auswirkungen der Ausbreitung von COVID-19 auf die Krankenhauskapazität in den USA in Echtzeit modelliert, und beteiligt sich an FOSS Responders, einer zentralisierten Initiative zur Unterstützung von Open Source Communities, wenn diese Veranstaltungen vor Ort absagen und stattdessen virtuelle Veranstaltungen abhalten müssen.

  • Hong Phuc Dang

    Hong Phuc Dang
    Gründerin von FOSSASIA

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 13

    Projekte oder Communities: FOSSASIA, Open Source Initiative, Eventyay, SUSI.AI, Pocket Science Lab

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Die schnelle Ausbildung und Entwicklung von diversen Kompetenzen in ihrem Geburtsland Vietnam durch Open Source brachte Hong Phuc dazu, weiter zu forschen. Im Jahr 2009 hat sie FOSSASIA als eine Community mitbegründet, die das Leben der Menschen durch das Teilen offener Technologien und Kenntnisse verbessert und globale Verbindungen fördert. Sie wollte insbesondere Entwickler aus Asien dazu ermutigen, sich an der FOSS-Bewegung (Free and Open Source Software) zu beteiligen. Seitdem hat sich FOSSASIA zu einer der größten Open Source Communities in Asien entwickelt. Im Jahr 2019 wurde Hong Phuc in den Vorstand der Open Source Initiative gewählt.

    Hong Phuc arbeitet aktiv mit der Organisation an der Entwicklung und am Erhalt zahlreicher Open Source-Projekte, darunter SUSI.AI, das Open Source Framework für Sprachassistenten, Pocket Science Lab, ein Miniatur-Labor für FOSS-Hardware und -Software, und Eventyay, eine Open Source-Lösung für Veranstaltungen. Hong Phuc unterstützt die Teilnahme an diesen Projekten in zahlreichen Programmiertrainings, die Tausende von neuen Entwicklern im Rahmen des FOSSASIA-Projekts ausbilden.

    Jedes Jahr organisiert sie den FOSSASIA OpenTechSummit in Singapur. An dieser Veranstaltung nehmen Open Source-Mitwirkende aus aller Welt teil, um Informationen zu teilen, zusammenzuarbeiten und eine Brücke zwischen Ost und West zu bauen. Außerdem organisiert sie Veranstaltungen wie den OpenTechSummit in China, Science Hackathons in Vietnam und Jugaadfest in Indien. Darüber hinaus hat Hong Phuc Online-Programmierwettbewerbe ins Leben gerufen und verwaltet. Codeheat führt beispielsweise jedes Jahr mehr als 1.000 Studierende an Open Source heran.

    Hong Phuc unterstützt auch eine Reihe von Unternehmen – von der Automobilindustrie bis hin zu Fashiontech-Unternehmen – bei der Erweiterung ihrer Arbeitsmodelle für mehr Effizienz, indem sie den Mitarbeitern innerhalb des Unternehmens und unternehmensübergreifend zu einer offeneren Zusammenarbeit verhilft. Ihr Ziel besteht darin, ihr Wissen mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen, um das Modell der Open Source-Zusammenarbeit auf der ganzen Welt zu verbreiten. Hong Phuc hält Vorträge bei Tech-Konferenzen wie dem Chaos Communication Congress, FOSDEM, Open Source Summit und OpenTechSummit Europe. Sie schult Highschool-Lehrer in der Verwendung von Open Source-Tools im Unterricht, plant lokale Open Source-Treffen in ganz Asien und organisiert UNESCO-Hackathons für die Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung.

    Open Source hat das Leben von Hong Phuc verändert. Sie ist in einer kleinen Stadt im Mekongdelta von Vietnam aufgewachsen und kann sich ein Leben ohne Open Source heute gar nicht mehr vorstellen. Diese Technologie hat ihr die Möglichkeit gegeben, zu lernen, sich zu entwickeln, unabhängig zu sein, die ganze Welt zu sehen und mit vielen Menschen verbunden zu sein. Sie ist davon überzeugt, dass Freie Software und Open Source-Software einen grenzübergreifenden Datenaustausch sowie grenzübergreifende Zusammenarbeit unabhängig von Sprache, Religion, Geschlecht, Hintergrund und Wissen ermöglicht.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Beim FOSSASIA Summit 2020 in Singapur konnten Hong Phuc und ihr Team Erfahrungen bei der Durchführung einer gemischten On-Site- und Online-Veranstaltung sammeln, da viele Teilnehmer aufgrund von Reisebeschränkungen nicht persönlich anwesend sein konnten. Sie fanden heraus, dass es bei der kompletten Abwicklung gemeinsamer Veranstaltungen mit FOSS noch viel zu lernen und zu verbessern gibt.

    Im nächsten Jahr plant Hong Phuc, weitere Online-Veranstaltungen zu organisieren, insbesondere Workshops für die gemeinsame Ausarbeitung praktischer Lösungen für die COVID-19-Krise. In dieser Krise fehlt es den Communities an medizinischer Ausrüstung wie Beatmungsgeräten, Stoffmasken, Arzneimitteln, Online-Bildungsinhalten und offenen digitalen Tools für Schulen. Die globalen Lieferketten sind unterbrochen, und der Markt ist nicht in der Lage, benötigte Waren zu liefern. Die Preise schießen in die Höhe.

    Für Hong Phuc ist das ein Zeichen dafür, dass wir uns nicht länger auf zentralisierte Produktions-Pipelines verlassen können. Wir brauchen Lösungen, die überall bereitgestellt werden können, und Produkte, die lokal produziert werden können. Diese Ziele können wir mit Open Source-Software, Open Hardware und Open Science erreichen, damit Code, Schemata und Wissen auf der ganzen Welt geteilt werden können. Mit ihrer Energie möchte Hong Phuc einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft herbeiführen und „Open“ zum Standard machen, damit jeder daran teilhaben kann, unabhängig vom Hintergrund.

    Mit ihrer Story möchte Hong Phuc noch mehr Frauen und Menschen unterschiedlichster Hintergründe zur Teilnahme an FOSS ermutigen. Außerdem plant sie für den Sommer ein Programmiertraining für Entwickler mit Unternehmen, die FOSS unterstützen.

  • Anita Graser

    Anita Graser
    Spatial Data Scientist, AIT Austrian Institute of Technology, Wien

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 12

    Projekte oder Communities:
    QGIS, OSGeo, MovingPandas

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Nachdem sie gute Erfahrungen mit Open Source als Nutzerin gesammelt hat, beteiligte sich Anita zunächst an entsprechenden Diskussionsforen und begann bald damit, andere Nutzerinnen zu unterstützen. Sie nahm an einem der ersten Entwicklertreffen für QGIS teil, einem quelloffenen geografischen Informationssystem, und empfand die Entwickler-Community als sehr offen und freundlich. Sie leistete regelmäßig Beiträge in Form von Tutorials, Plugins und Marketingmaterialien. Anita beteiligt sich seit 2008 aktiv am QGIS-Projekt. Im Jahr 2013 ist sie dem Führungskomitee des QGIS-Projekts beigetreten und schrieb ihr erstes Buch zu QGIS mit dem Titel „Learning QGIS 2.0“. Von 2015 bis 2017 war Anita Vorstandsmitglied von OSGeo.

    Anita erteilt Unterricht für QGIS und Python an der UNIGIS Salzburg. Sie arbeitet an der Entwicklung des Time Manager-Plugins für QGIS und hat die MovingPandas-Library ins Leben gerufen, die Geodatenstrukturen und entsprechende Methoden für die Verarbeitung von Bewegungsdaten implementiert. Anita veröffentlichte mehrere Bücher zu QGIS, darunter vier Ausgaben von „Learning QGIS“, zwei Ausgaben von „QGIS Map Design“ und das „QGIS 2 Cookbook“. Sie wurde als Gastreferentin zu Dutzenden von internationalen Veranstaltungen eingeladen, darunter wissenschaftliche und technische Konferenzen. Anita wurde in der Zeitschrift „xyHt“ (Zeitschrift für die Geodatenbranche) als eine der 40 Fachkräfte unter 40 nominiert.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Anita möchte ihre Führung bei QGIS als Mitglied des Projektleitungskomitees weiter ausbauen. Außerdem möchte sie sich auf die Entwicklung der MovingPandas-Library konzentrieren. Dabei möchte sie eine Nutzer- und Entwickler-Community aufbauen, die Akzeptanz von MovingPandas in pyOpenScience und die Integration in QGIS verbessern.

  • Ashley Nicolson

    Ashley Nicolson
    Head of Product and Community bei SalesAgility

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 5

    Projekte oder Communities:
    SuiteCRM, Scotland Open Source Users Meetups (SOSUM), Ladies of Code

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Ashley lernte Open Source bei ihrer ersten Rolle als Software-Ingenieurin im Jahr 2010 kennen. Sie realisierte schnell den Unterschied zwischen „Community“ und „Unternehmen“ sowie die fehlende Aufmerksamkeit, die der Community entgegengebracht wurde, die sie auch selbst zunächst fälschlicherweise als Teil der Branche ansah. Nach und nach stellte sie fest, welche Auswirkungen Open Source, was das Wachstum anging, auf Unternehmen und Entwickler hatte und dass Open Source oft als selbstverständlich erachtet wurde.

    Ashley arbeitet zurzeit als Head of Product and Community bei SalesAgility, dem Unternehmen, das die Open Source-Software SuiteCRM entwickelt hat. Sie hat eine zentrale Rolle beim Ausbau und bei der Entwicklung der Open Source Community des Unternehmens gespielt. Dabei haben die Beiträge der Community zu SuiteCRM zwischen 2015 und 2019 um mehr als 750 % zugenommen. Zurzeit nehmen etwa 49.000 aktive Mitglieder am Forum der SalesAgility-Community teil.

    Ashley ist Mitbegründerin der Scotland Open Source Users Meetups (SOSUM), die über 100 Mitglieder haben. An den SOSUM-Treffen nehmen Personen rund um Free and Open Source Software (FOSS) teil. Dabei liegt der Schwerpunkt auf neuen Projekten, auf Diskussionen über die Auswirkungen von FOSS auf die Industrie und auf den Möglichkeiten zur Förderung eines stabilen Open Source-Netzwerks. SOSUM-Treffen stehen Personen aller Qualifikationsstufen offen und sind eine Kombination aus Vorträgen, Workshops und Demonstrationen zu sämtlichen Aspekten von Open Source. Außerdem gibt es Ankündigungen zum Bereich Open Source, Debatten zur Open Source-Ethik und Diskussionen über Support und Management von Online-Communities und -Projekten.

    Ashley arbeitet auch beim Netzwerk Ladies of Codein Glasgow mit, das aus über 750 Frauen besteht, die sich eigenverantwortlich digitale Kompetenzen aneignen. Darüber hinaus leistet sie im Rahmen von Partnerschaften mit Schulen in ganz Schottland Bildungsarbeit im Bereich Open Source. Sie hat über 100 Grundschülern die Open Source-Technologien und die Teilnahme an Open Source-Projekten nähergebracht.

    Für Ashley bedeutet Open Source, dass geteilter Code und geteilte Software das Leben etwas menschlicher und das damit verbundene Engagement die Welt letztlich zu einem besseren Ort machen.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Ashley möchte erreichen, dass Open Source in Schottland in den Lehrplan für Informatik aufgenommen wird. Damit möchte sie zur Erhöhung der Frauenquote im Bereich Informatik beitragen, eine positive Erfahrung mit Open Source ermöglichen und das Bewusstsein für die Bedeutung von Open Source in der Schulbildung steigern.

    Außerdem möchte sie die SOSUM-Treffen ausweiten und weiterentwickeln, damit sie zu einem Sprachrohr für die Open Source Community werden. Dazu gehören regelmäßiges Unternehmens-Sponsoring zur Unterstützung des Hostings und anregende Diskussionen rund um das Leben und die Arbeit mit Open Source sowie die Auswirkungen der Technologie auf Industrie und Gesellschaft.

    Schließlich möchte sie eine stabile, lebendige Open Source Community in Schottland aufbauen und Unternehmen dazu ermutigen, Open Source einzuführen, Beiträge zu Open Source-Projekten zu leisten und diese Technologie zu befürworten. Ashley möchte ein Bewusstsein für Open Source und seine Auswirkungen auf die schottische Technologieszene schaffen. Sie möchte mehr Workshops, Konferenzen und Veranstaltungen rund um das Thema Open Source organisieren.

  • Lydia Pintscher

    Lydia Pintscher
    Product Manager für Wikidata bei Wikimedia Deutschland

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 13

    Projekte oder Communities:
    KDE, Wikimedia, VideoLAN

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Lydia wurde zur Mitwirkung bei FOSS (Free and Open Source Software) inspiriert, weil sie hier die Möglichkeit hat, zusammen mit einer weltweiten Community spannende Ideen umzusetzen. Lydia lieferte einen wichtigen Beitrag zur Transformation von zwei Open Source-Projekten: KDE und Wikimedia.

    Lydia ist seit 2006 Mitglied der KDE-Community. Seit 2011 ist sie im Vorstand des KDE e.V. tätig, wobei sie zunächst President und dann Vice President der Organisation war. Als President des KDE e.V. leitete sie den Prozess zur Findung einer neuen Vision und Mission mit konkreten Zielen, die die Community verfolgen konnte. Dieser Prozess führte zu einer Transformation der Community und zu einer Neubelebung, die weit über das hinausging, was man für ein langfristiges Projekt wie KDE je für möglich gehalten hatte.

    Lydia ist seit 2013 Product Manager für Wikidata. Wikidata ist eine Wissensdatenbank für strukturierte Daten und hat zu einer Welle massiver Änderungen für Wikipedia geführt, einem der größten weltweiten Gemeinschaftsprojekte. Lydia unterstützte die Wikimedia-Community in dieser unsicheren Zeit und half Wikidata dabei, zu dem ehrgeizigen Projekt zu werden, das es heute ist. Wikidata wird weit über Wikimedia hinaus verwendet. Es wird beispielsweise in Google Knowledge Graph eingesetzt und bei der Beantwortung von Fragen durch Siri.

    Lydia hat nicht nur zu KDE und Wikimedia beigetragen, sondern pflegt auch enge Beziehungen zu anderen Communities wie VideoLAN und unterstützt sie bei ihren Governance-Anforderungen. Sie hat das Buch Open Advice herausgegeben, eine Wissenssammlung mit Informationen, die Persönlichkeiten aus dem freien und Open Source-Software-Umfeld gerne zu Beginn ihrer Arbeit gehabt hätten.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Lydia möchte die zahlreichen Editoren von Wikidata und Mitwirkenden bei KDE weiter unterstützen, um sicherzustellen, dass wir alle über offene Software und Daten verfügen und die Technologie nutzen können, die wir alltäglich verwenden.

Academic Award

  • Netha Hussain

    Netha Hussain
    Doktorandin in Klinischer Neurowissenschaft an der Universität Göteborg, Abschluss 2020

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 10

    Projekte oder Communities:
    Wikimedia, Mozilla, TED

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Netha begann 2010 in ihrem ersten Jahr als Medizinstudentin mit dem Schreiben von Beiträgen für Wikipedia. Sie war fasziniert von der Vorstellung, eine gemeinschaftliche Enzyklopädie aufzubauen, zu der jedermann (und jede Frau) Beiträge erstellen kann. Sie begann damit, vorhandene Artikel zu überarbeiten und neue Artikel im Bereich Gesundheitswesen beizutragen. Dabei fand sie Gefallen an der Idee von Open Source. Sie entdeckte mehrere Communities, die sich mit der Open Source-Philosophie befassten, und engagierte sich beim Community-Aufbau, bei der Beschaffung finanzieller Mittel und der Entwicklung von Strategien. Die gesamte Arbeit, die Netha seitdem geleistet hat, darunter Zeitschriftenartikel, Blog-Beiträge, Video-Untertitel, Kartenbeiträge, Code und Bilder, ist offen zugänglich und überwiegend unter CC0- oder CC-BY-Lizenzen freigegeben.

    Netha ist Ärztin und Doktorandin in Klinischer Neurowissenschaft an der Universität Göteborg. Bei ihrer Forschung setzt sie Virtual Reality-Technologien für Schlaganfallpatienten ein. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit schreibt sie Code für Bewegungsanalysen. Sie hat drei Zeitschriftenartikel mit freiem Zugriff veröffentlicht.

    Auf Wikipedia schreibt sie Artikel zum Thema Frauen im Gesundheitswesen auf Englisch und Malayalam (300 neue Artikel und 13.000 Bearbeitungen). Außerdem trägt sie Daten zu Wikidata (120.000 Bearbeitungen) und Bilder zu Wikimedia Commons (9.000 neue Bilder und 22.000 Bearbeitungen) bei. Netha arbeitet gerade an einem Projekt, mit dem medizinische Bilder auf Wikipedia veröffentlicht werden können. Netha ist Language Manager für Malayalam für TED Talks, für die sie Untertitel auf Malayalam erstellt. Sie hat außerdem Mozilla-Projekte ins Malayalam übersetzt.

    Netha hat Wikipedia Outreach Events für Frauen und LGBTQ+-Communities organisiert. Darüber hinaus hat sie bei der Organisation der AdaCamp Bangalore Unconference für Frauen im Bereich offene Technologie und Kultur geholfen. Sie hat mehrere Vorträge und Workshops bei Wikimedia-, Mozilla-, Medizin- und TED-Konferenzen abgehalten.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Netha plant, im Mai 2020 ihre Doktorarbeit abzuschließen und als Wissenschaftlerin im Bereich der Virtual Reality-Technologie und Bewegungsanalyse zu arbeiten, mit Bewertung und Rehabilitation für Patienten nach einem Schlaganfall. Sie hofft, die Lücke zwischen Technologie und klinischer Praxis schließen zu können, indem sie Krankenhäuser mit kostengünstigen Open Source-Geräten versorgt.

    Netha möchte weiterhin ehrenamtlich für Wikipedia arbeiten und dabei ihren Schwerpunkt darauf legen, qualitativ hochwertige Bilder und Inhalte in Artikel einzubinden, die sich auf das Gesundheitswesen beziehen. Ihre Begeisterung dafür, durch den Austausch von Wissen Teil einer Lösung zu sein, hat dazu geführt, dass sie im Moment hauptsächlich Artikel zu COVID-19 auf Wikipedia erstellt und kuratiert. 2020 plant Netha die Veröffentlichung eines Artikels zur Teilnahme indischer Frauen an Wikipedia, für den sie und ihr Mitarbeiter die Datenerfassung bereits abgeschlossen und einige Ergebnisse veröffentlicht haben. Sie möchte weiterhin Outreach Events zu Wikimedia und Open Source in Indien und Schweden organisieren. Gleichzeitig möchte sie ihre Programmier- und Schwedischkenntnisse verbessern.

  • ​Atibhi Agrawal

    Atibhi Agrawal
    Studentin des integrierten Masterstudiengangs für Elektronik und Kommunikationstechnik am International Institute of Information Technology in Bangalore, Abschluss 2021

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 4

    Projekte oder Communities:
    If-me.org, Public Labs, OpenGenus Foundation, Fluentd

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Atibhi entdeckte ihre Begeisterung für Open Source, nachdem sie von den Erfahrungen einer Freundin beim Google Summer of Code erfahren hatte. Sie war von der Tatsache fasziniert, dass sie bedeutende Beiträge leisten und Code schreiben konnte, den Millionen von Menschen verwenden. Beim Erstellen ihrer ersten Beiträge für Open Source stellte sie fest, dass sich viele Organisationen mit wichtigen sozialen und umweltbezogenen Probleme auseinandersetzten. Das motivierte sie noch mehr, Teil dieser Organisationen zu werden.

    Im Jahr 2018 nahm Atibhi an Rails Girls Summer of Code teil und trug zur Entwicklung von if-me.org bei, einer Anwendung für eine Community, in der Erfahrungen im Bereich der psychischen Gesundheit geteilt werden. Anschließend wurde sie Mentorin für Public Labs bei Google Code-in und Google Summer of Code und Mentoring für OpenGenus Foundation bei GirlSript Summer of Code. Jetzt ist sie Praktikantin bei der Cloud Native Computing Foundation und leistet Beiträge zum Fluentd-Projekt, einem plattformübergreifenden Open Source-Projekt für Datenerfassungssoftware. Sie hofft, dass sie mehr Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen dazu bringen kann, sich an der Technologie zu beteiligen, und arbeitet ständig an dieser Idee. Inspiriert durch die Lean In Circles-Initiative von Sheryl Sandberg gründete sie das Lean In Chapter an ihrem College. Hier beteiligt sie sich am Mentoring anderer Frauen, teilt ihre Erfahrungen in Vorträgen und Workshops mit und ermutigt Frauen zur Teilnahme an Open Source-Programmen.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Sie möchte die Präsenz von Frauen in den Bereichen Open Source und Technologie sowie in anderen MINT-Bereichen erhöhen. Atibhi glaubt, dass Open Source eine tolle Möglichkeit ist, bereits auf dem College Branchenerfahrung zu sammeln, dass Studierende das allerdings nicht wissen. Sie möchte das Bewusstsein für Open Source und für Möglichkeiten im Bereich Open Source durch Veranstaltungen, Blog-Beiträge und andere Werbemaßnahmen fördern.

  • Muskan Khedia

    Muskan Khedia
    Bachelorandin für Informatik am College Of Engineering and Technology in Bhubaneswar, Abschluss 2021

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 3

    Projekte oder Communities:
    Mifos-Initiative, Jarvis

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Muskan hat als Programmiererin und Mentorin an Open Source-Projekten für Web-, Mobil- und Desktopanwendungen sowie webbasierte Erweiterungen mitgearbeitet. Sie hat an Projekten unter Organisationen wie der Mifos-Initiative, Apache Software Foundation, Zulip und Coding Blocks sowie unter dem Zairza Technical Club an ihrem College mitgewirkt. Sie war Mentorin für Studierende, die für am Google Code-in teilnahmen, und für andere Studierende, die an Zairza teilnahmen. Muskan wurde beim GirlScript Summer of Code zum Admin für das Jarvis-Projekt (einem persönlichen KI-Assistenten) gewählt und übernahm das Mentoring für das Projekt für Studierende auf der ganzen Welt.

    Die Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit der Community, beim Austausch von Ideen und Diskussionen bestärkten Muskan darin, sich aktiv für Open Source einzusetzen. An Open Source schätzt sie, dass es gemeinschaftliches Wachstum und humanitäre Projekte ermöglicht. Sie ist sehr engagiert und leistet beispielsweise Beiträge zur Mifos-Initiative, die die Armut in verschiedenen Ländern bekämpft.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Im kommenden Jahr möchte Muskan lernen, wie skalierbare containerisierte Anwendungen durch die Bereitstellung auf Kubernetes entwickelt und wie Docker-Container-Images erstellt werden. Sie möchte Beiträge zu Open Source-Projekten wie Elasticsearch und Prometheus leisten. Sie hofft, dass sie die Möglichkeit erhält, am Google Summer of Code teilzunehmen und sich als zentrales Mitglied der Mifos-Initiative zu qualifizieren.

  • Niharika Shrivastava

    Niharika Shrivastava
    Bachelorandin für Informationstechnologie am Indian Institute of Information Technology in Allahabad, Abschluss 2020

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 3

    Projekte oder Communities:
    Fedora, Mozilla

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Niharika war Outreachy-Praktikantin beim Fedora-Projekt und arbeitete an der Integration von Internationalisierung (I10N) mit Modularität, wodurch Fedora-Pakete in verschiedenen Sprachen auf der ganzen Welt gelesen werden konnten. Danach hielt sie eine Präsentation auf der Flock to Fedora-Konferenz, organisierte den ersten Fedora Women’s Day an ihrer Universität und übernahm das Mentoring für Studierende beim Google Code-in für das Fedora-Projekt. Niharika erhielt zweimal das Stipendium der Linux Foundation für Diversität (Linux Foundation Diversity Scholarship) und hielt einen Vortrag beim Open Source Summit. Sie arbeitete unter dem Mentoring von Mitgliedern der Mozilla-Community bei W3C ReSpec mit und erhielt vom W3C ein Mozilla-Swag-Kit für ihren aktiven Beitrag zur Standardisierung beim Schreiben von Spezifikationen. Niharika hat das Mentoring anderer Studierender für Code-Beiträge, Qualitätssicherung, Komponententests und Dokumentation beim GirlScript Summer of Code und bei OpenCode übernommen, einer einmonatigen Veranstaltung zu Open Source an ihrer Universität. Niharika organisierte Teams für die Hackathons „Hack in The North“ und „Prototype“ sowie für Pragma, eine jährliche Entwicklerkonferenz an ihrer Universität. Ihr Team gewann den Smart Indian Hackathon mit der Entwicklung eines intelligenten F&E-Systems zur Suche und Fortschrittsverfolgung für Dr. Reddy's Laboratories, bei dem nur Open Source-Software eingesetzt wurde.

    Niharika ist entschlossen, historisch begründete Stereotypen zu durchbrechen. Sie war die erste Frau, die als Koordinatorin eines technischen Flügels der Technical Society an ihrer Universität eingesetzt wurde, und übernahm die Rolle als Koordinatorin des Blockchain-Flügels. Dies ermutigte andere Frauen an ihrer Universität, sich für Führungsrollen zu bewerben. Niharika organisierte viele auf Diversität ausgerichtete Open Source-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Women Techmakers. Sie ist davon überzeugt, dass Open Source jeden willkommen heißt – ohne Grenzen. Durch ihre aktive Teilnahme an Open Source-Projekten und die Ermutigung anderer setzt sie sich für eine „Technologie für alle“ und für Innovationen ein, die nicht vom Gender Gap beeinträchtigt werden.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Niharika arbeitet im Bereich Multi-Class Fleet Management an der Singapore University of Technology and Design. Sie arbeitet mit einem Team an einer kostengünstigen Lösung, die auf OpenStreetMap aufbaut und Ausgleichs- und Staumanagement für autonome Fahrzeuge bietet. Sie hofft, dass sie hierzu eine Forschungsarbeit veröffentlichen kann und die geleistete Arbeit als Open Source bereitstellen kann, damit andere Personen zur Weiterentwicklung beitragen können.

  • Saumya Singh

    Saumya Singh
    Bachelorandin für Informationstechnologie am Chaudhary Brahm Prakash Government Engineering College in Neu-Delhi, Abschluss 2021

    Anzahl der Jahre als Open Source-Mitwirkende: 3

    Projekte oder Communities:
    Fitofy India, BarView, Systers by AnitaB.org, Mifos-Initiative

    Zusammenfassung der Beiträge:
    Saumya arbeitet als Full-Stack Android Developer. Ihr erstes Projekt war Fitofy India, eine quelloffene Android-App für eine gesunde und fitte Nation, die sie in der CS Ed-Woche der Kharagpur Open Source Society des IIT Kharagpur veröffentlichte. Sie ist Mentorin des GirlScript Summer of Code für BarView, eine quelloffene Android-App für die Darstellung von Daten in Balkendiagrammen. Saumya arbeitete als Google Code-in-Mentorin mit Systers für das Mentorship System. Diese Android-App sucht geeignete Frauen im Technologiebereich, die gegenseitig die Mentoring-Rolle für ihre Karriereentwicklung übernehmen. Außerdem arbeitete sie als Google Code-in-Mentorin mit der Mifos-Initiative für Mifos Mobile CN, eine Banking-Anwendung, die auf Apache Fineract CN aufsetzt. Sie ist Gewinnerin des Smart India Hackathon, des Delhi Police Hackathon und der Connect With Google Social Challenge. Saumya ist ein zentrales Mitglied der Women Who Code Delhi.

    Ihre Pläne für das nächste Jahr und darüber hinaus:
    Saumya verfolgt verschiedene Ideen für Anwendungen und Plattformen, die Frauen für MINT und Unternehmertum ermutigen sollen. Sie würde beispielsweise gerne mit Systers, einer AnitaB.org-Community, an wooSTEM zusammenarbeiten. Diese Android-App soll Frauen für MINT-Fächer begeistern. Die Anwendung soll interessante und ansprechende MINT-Aktivitäten, Informationen zu Stipendien und weitere Unterstützung bereitstellen. Aktive NutzerInnen der Anwendung sollen mit Zugriff auf zusätzliche Inhalte, Community Workshops und Wachstumschancen belohnt werden, beispielsweise indem sie Blogger oder Tutor für die Community werden. Eine weitere Idee von Saumya ist STARTUP4ALL, eine Plattform zur Unterstützung von Frauen, die an der Leitung eines Unternehmens interessiert sind, einschließlich Müttern und Frauen, die ihr Unternehmen von zu Hause aus leiten möchten. Die Plattform soll ihnen beim Startup helfen.

Red Hat Innovation Awards – der Ablauf

Anerkennung der Beiträge von Frauen zu Open Source

Wir haben nach Frauen gesucht, die wichtige Beiträge zu einem Open Source-Projekt oder der Open Source Community leisten, einschließlich:

  • Code und Programmierung
  • Qualitätssicherung und Bug-Triage
  • Open Hardware
  • Systemadministration und Infrastruktur
  • Design, Artwork, Benutzererlebnis und Marketing
  • Dokumentation, Tutorials und weitere Kommunikationsformen
  • Übersetzung und Internationalisierung
  • Open Content
  • Community-Förderung und Community-Management
  • Schutz geistigen Eigentums und rechtliche Reformen
  • Open Source-Methodik

Die Kandidatinnen konnten zwei verschiedene Preise erhalten

  • Women in Open Source Academic Award: Frauen, die in Vollzeit an einer Universität oder Fachhochschule eingeschrieben sind und zwölf oder mehr Credit Points erwerben, unabhängig vom Abschluss
  • Women in Open Source Community Award: Alle anderen Frauen

Diese führenden Persönlichkeiten im Open Source-Bereich haben unsere Finalistinnen und Gewinnerinnen ausgewählt.

  • DeLisa Alexander, Executive Vice President und Chief People Officer
  • Margaret Dawson, Vice President, Product Marketing
  • Denise Dumas, Vice President, Software Engineering
  • Paul Frields, Senior Manager, Software Engineering
  • Clare Grant, Senior Director, Product Management
  • Vincent Batts, Senior Principal Software Engineer
  • Tom Callaway, Technical and Community Outreach Program Manager
  • Jessica Forrester, Senior Principal Software Engineer
  • Priyanka Nag, Project Manager, Customer Experience and Engagement
  • Harish Pillay, Senior Community Relations Manager
  • Limor Fried, Gründer und Lead Engineer, Adafruit Industries, LLC und Gewinnerin des Women in Open Source Community Awards 2019
  • Dana Lewis, Gründerin von OpenAPS, Entwicklerin des künstlichen DIY-Bauchspeicheldrüsensystems und Gewinnerin des Women in Open Source Community Awards 2018
  • Avni Fein, Senior Manager, Technical Program Management bei Amazon, President bei Kids on Computers und Gewinnerin des Women in Open Source Community Awards 2017

Frühere Gewinnerinnen und Finalistinnen

Erfahren Sie mehr über die Frauen, die diese bedeutende Auszeichnung für Beiträge zu Open Source erhalten haben.

Unsere Gewinnerinnen 2019

Unsere Gewinnerinnen und Finalistinnen 2019 sind Gründerinnen, Unternehmerinnen, führende Persönlichkeiten im Open Source-Bereich, Ingenieurinnen und Mentorinnen. Ihre Arbeit zeitigt Auswirkungen auf alle Bereiche, von Open Source Hardware über Open Source-Nachhaltigkeit bis hin zu Cybersicherheit. Erfahren Sie, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Limor Fried

Gewinnerin des Community Awards 2019

Technik ist so umfassend und vielseitig, und genau das möchte ich Kindern weitergeben. Ich möchte sie inspirieren: Das alles kannst du werden. Und alles, was du machen willst, hat eine technische Seite. Also egal, welches Hobby oder welche Interessen du hast – ob du dich für Veterinärmedizin interessierst, ob du in der Krebsforschung arbeiten möchtest oder ob du mit dem Bauen von Skateboards deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest – wenn du technisch versiert bist, kannst du alle diese Dinge bauen und miteinander kombinieren.

Limor gewann den Community Award 2019 für ihre Vorreiterrolle und Unterstützung in der Open-Source-Hardware-Community. Sie gründete ihr Unternehmen „Adafruit“ im Jahr 2005 mit dem Ziel, online einen idealen Platz zum Erlernen von Elektronik zu schaffen. Als Lead Engineer arbeitet Limor mit einem kreativen Team zusammen, um Produkte für Kunden aller Alters- und Ausbildungsstufen zu entwickeln. Außerdem hostet sie die YouTube-Kanäle „Ask an Engineer“ und „Show and Tell“, arbeitet als Mentorin und im Beirat der Zeitschrift „IEEE Spectrum“. Im Jahr 2016 wurde Limor als White House Champion of Change geehrt und war 2018 in der Zeitschrift Forbes in der Liste der „America’s Top 50 Women in Tech“ aufgeführt.

Saloni Garg

Gewinnerin des Academic Awards 2019

Ich möchte andere inspirieren, sich mit Open Source zu beschäftigen. Man kann damit ganz einfach neue Technologien erlernen und internationale Communities bilden. Es ist sehr wichtig, jüngere Studierende dazu zu ermutigen, sich uns anzuschließen und die gängigen Technologien kennenzulernen.

Saloni gewann den Academic Award 2019 für ihre Leistungen zum Community-Aufbau beim LNM Institute of Information Technology in Jaipur, Indien, wo sie einen Bachelorabschluss in Informatik anstrebt. Sie setzte sich für die Open Source-Prinzipien ein, indem sie eine Community von Entwicklern für die Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen ins Leben rief. Für dieses Projekt erhielt sie eine Auszeichnung als Mozilla Open Leader. Sie ist auch aktives Mitglied zahlreicher Diversity-Initiativen innerhalb der Open Source Community.

Lernen Sie unsere Finalistinnen des Jahres 2019 kennen

Community Award

Gabriela de Queiroz
Gründerin, R-Ladies
Hong Phuc Dang
Gründerin, FOSSASIA
Limor Fried
Gründerin und Lead Engineer, Adafruit Industries, LLC
Nithya Ruff
Leiterin, Comcast Open Source Practice
Pia Mancini
CEO, Open Collective

Academic Award

​Alina Matyukhina
Doktorandin an der University of New Brunswick, Forscherin für Cybersicherheit am Canadian Institute for Cybersecurity
Kate Compton
Doktorandin an der University of California in Santa Cruz
Mallory Gaspard
Bachelorandin in Physik und Mathematik am Rensselaer Polytechnic Institute (RPI)
Sayantika Banik
Bachelorandin am Sir M. Visvesvaraya Institute of Technology

Unsere Gewinnerinnen 2018

Unter den Gewinnerinnen und Finalistinnen 2018 finden sich Organisatorinnen, Mentorinnen, Programm-Managerinnen, Ingenieurinnen und viele Frauen in leitenden Positionen. Ihre Arbeit zeigt Auswirkungen auf alle Bereiche, von der Open Source-Weiterbildung über die Web-Literacy bis hin zu Lerntechnologien. Erfahren Sie, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Dana Lewis

Gewinnerin des Community Awards 2018

In gerade einmal zwei Wochen und entgegen allen Erwartungen gelangten wir von „Sollen wir...“ über „Können wir...“ bis zu „Wir machen das jetzt einfach“. Es war das Ergebnis des #WeAreNotWaiting Gedankens und der Hilfsbereitschaft anderer Menschen.

Dana gewann den Women in Open Source Community Award 2018 für ihre Bemühungen, die Behandlung von Menschen mit Typ 1-Diabetes zu verbessern. Frustriert von der Unfähigkeit der Diabetes-Branche, für sie und andere Patienten ein funktionsfähiges Gerät zu entwickeln, hat Diana die Dinge selbst in die Hand genommen und im Rahmen eines Selbsthilfeprojekts kurzerhand ein eigenes künstliches Bauchspeicheldrüsensystem produziert. Aus dieser Initiative entstand später die OpenAPS-Community, ein FOSS-Projekt (Free and Open Source Software), mit dessen Hilfe Diabeteskranke ein Gerät für ihre speziellen Bedürfnisse entwickeln können. Dana hat in dieser Community nahezu jede mögliche Rolle ausgefüllt.

Zui Dighe

Gewinnerin des Academic Awards 2018

Es gibt unglaublich viel unausgeschöpftes Potenzial, wozu auch neue Ideen und unterschiedliche Ansichten gehören. Und die Integration all dessen ist das Prinzip von Open Source und damit auch dieses Awards.

Zui gewann den Women in Open Source Academic Award 2018 für ihre Bemühungen, Daten speziell im Bereich Gesundheitsfürsorge für alle offen und zugänglich zu machen. Als Studentin für Biomedizinische Technik an der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina machte sie ihre ersten Schritte im Bereich Open Source mit einem mobilen Entwickler-Kit für Gesundheitsanwendungen namens Sana. Mit diesem Tool entwickelte Zui eine App für die Verwendung mit einem kostengünstigen Kolposkopiegerät für einkommensschwache Gemeinden. Dieses Projekt wiederum entfachte ihre Leidenschaft, Open Source-Technologien zu nutzen, die Communities in Entwicklungsländern unterstützen. So hat Zui zusammen mit einem Team aus Studierenden ihrer eigenen Universität und der Makerere University in Kampala, Uganda, ein Remodeling eines Impfstoffträgers durchgeführt und dabei Innovationen unter Verwendung der Open Source-Bibliotheken Arduino, Particle und Adafruit entwickelt. Später haben sie und ein Studienkollege an der Duke Universität ihre Interessen dann auf erneuerbare Energien ausgeweitet. Mit ihrem Projekt zur Überwachung von Umweltfaktoren in entlegenen Gebieten zur Bestimmung des Energiebedarfs mit besagtem Arduino-System haben die beiden beim internationalen Wettbewerb Go Green in the City 2018 von Schneider Electric den dritten Platz belegt. Zui möchte mit ihrer Arbeit die Lücke zwischen Innovation und Bedarf schließen und auf diesem Wege die nahezu endlosen Möglichkeiten entdecken.

Lernen Sie unsere Finalistinnen des Jahres 2018 kennen

Community Award

Dana Lewis
Gründerin von OpenAPS und Entwicklerin des künstlichen DIY-Bauchspeicheldrüsensystems
Rupa Dachere
Gründerin, Executive Director, President und Vorstandsvorsitzende bei CodeChix
Beth „Pidge“ Flanagan
Mitwirkende am OpenEmbedded/Yocto-Projekt und CTO von Togán Labs
Karen Sandler
Executive Director, Software Freedom Conservancy/Cyborg Lawyer
Katie McLaughlin
Funktionssicherheitsingenieurin, Divio

Academic Award

​Ann Barcomb
Doktorandin, FOSS-Communities, University of Limerick
Emily Shannon
Duke University, Bachelorandin in Biomedizintechnik
Jona Azizaj
Bachelorabschluss in Wirtschaftsinformatik, University of Tirana
Nikki Stevens
Arizona State University, Doktorandin im Fachbereich Menschliche und soziale Dimensionen von Wissenschaft und Technologie der School for the Future of Innovation in Society
Zui Dighe
Duke University, Bachelorabschluss in Biomedizintechnik und Informatik

Unsere Gewinnerinnen 2017

Unter den Gewinnerinnen und Finalistinnen 2017 finden sich Organisatorinnen, Mentorinnen, Programm-Managerinnen, Ingenieurinnen und viele Frauen in leitenden Positionen. Ihre Arbeit zeigt Auswirkungen auf alle Bereiche, von der Open Source-Weiterbildung über die Web-Literacy bis hin zu Lerntechnologien. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Avni Khatri

Gewinnerin des Community Awards 2017

Ich habe die Einrichtung dieser Labs mit der Hoffnung unterstützt, dass Kinder diese Technologie nutzen können und so Zugriff auf Bildungsinhalte bekommen, die ihnen sonst verwehrt bleiben würden. Wir möchten den Kindern zeigen, was möglich ist, damit sie ihr eigenes Leben sowie das ihrer Familien und Gemeinschaften verbessern können.

Avni gewann den Women in Open Source Community Award in diesem Jahr für ihre Bemühungen, Kindern die Möglichkeit zu geben, ihr Leben mithilfe von Technologie zu verbessern. Sie träumt davon, dass jeder, besonders Kinder, uneingeschränkten Zugriff auf Bildung hat, um sein Leben eigenständig gestalten und Verbesserungen für die eigene Gemeinschaft erzielen zu können. Für Avni ist FOSS (Free and Open Source Software) instrumental bei der Umsetzung dieser Vision und aus diesem Grund tut sie auch ihr Möglichstes, um mithilfe der NGO „Kids on Computers“ Technologie zu den unterrepräsentierten Gemeinden der Welt zu bringen. Avni ist als Freiwillige (seit 2010) und später als President der Organisation (seit 2012) in entlegene Gegenden Mexikos, Indiens und Marokkos gereist, um Schullabore mit Linux-Computern, FOSS-Anwendungen und offenen Inhalten wie Offline-Wikipedia und Khan Academy auszustatten, und vor Ort Freiwillige zur Unterstützung der Labore zu organisieren. Vor kurzem hat sie zusammen mit anderen die neue Open Source-Plattform „For a Living“ gegründet, mithilfe derer Schüler und Schülerinnen Informationen zu verschiedenen Karrieren erhalten, und zwar im Rahmen von Interviews mit Profis und basierend auf Stellen, Interessen und Skills.

Jigyasa Grover

Gewinnerin des Academic Awards 2017

Ich glaube, dass wir nur besser sein können, wenn wir anderen helfen, sie ermutigen, diese verführerische Welt des Open Source zu erkunden. Und genau dadurch berühren wir unzählige weitere Menschen.

Jigyasa gewann den Women in Open Source Community Award in diesem Jahr für ihren Beitrag zur Open Source-Community. Schon zu Anfang ihrer studentischen Laufbahn arbeitete sie mit der anspruchsvollen algorithmischen C/C++ Programmierung, Java, Python und vielem anderen, was sie unweigerlich zu Open Source führte. Dazu war sie Entwicklerin für Pharo, eine Open Source Smalltalk IDE, und wurde letztlich zu einer der Hauptmitwirkenden am 2015 veröffentlichten Pharo 4.0. Seither hat sie am Google Summer of Code 2015 und 2016 teilgenommen und erhielt Forschungsstipendien vom National Research Council of Canada und der ESUG beim französischen IRD (Institut de recherche pour le développement) -Institut. Sie möchte ihre Arbeit und Erfahrungen über Blogs, Code-Sharing auf GitHub, Organisation von Code Labs und Tech-Talks, als Leiterin des Frauen-Teams in wichtigen Hackathons, Vorträge auf Konferenzen sowie die Teilnahme an Mentoring-Programmen mit anderen teilen und sie dadurch inspirieren. Jigyasa ist dazu Direktorin des Women Who Code Delhi und nimmt regelmäßig an GDG, Google WTM, WiSE und Systers IWiC teil.

Lernen Sie unsere Finalistinnen des Jahres 2017 kennen

Community Award

Amira Dhalla
Leiterin, Women and Web Literacy, Mozilla Foundation
Avni Khatri
Program Manager, Knowledge and Learning Technologies Group, Laboratory of Computer Science, Massachusetts General Hospital
Heather Kirksey
Vice President of NFV, Linux Foundation
Jessie Frazelle
Software Engineer, Google
Karen Sandler
Executive Director, Software Freedom Conservancy

Academic Award

Aastha Vijay
Studentin am Cummins College of Engineering for Women, Pune, Maharashtra, Indien
Dawn Foster
Doktorandin an der University of Greenwich, London
Jigyasa Grover
Studentin an der Delhi Technological University (früher bekannt als Delhi College of Engineering)
Nabanita De
Studentin an der University of Massachusetts, Amherst, US-Bundesstaat Massachusetts
Safia Abdalla
Studentin an der Northwestern University, US-Bundesstaat Illinois

Unsere Gewinnerinnen 2016

Die Gewinnerinnen und Finalistinnen der Women in Open Source Awards 2016 sind Ingenieurinnen, Entwicklerinnen, Community-Managerinnen, Beraterinnen, Unternehmerinnen, Dozentinnen und Pionierinnen. Sie leisten wichtige Beiträge zu unterschiedlichen Bereichen wie CPU-Power-Management, Programmen zur Förderung der Diversität in Gemeinschaften und Open Source-Bildung. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Gewinnerin des Community Awards 2016

Jessica McKellar

Jessica gewann den Women in Open Source Community Award für ihre Bemühungen, tolerantere Umgebungen in Open Source Communities und der Technologiebranche zu schaffen. Jessicas erste Bekanntschaft mit Open Source im Jahr 2006 war ein positives Erlebnis und sie arbeitet darauf hin, Open Source Communities für neue Mitwirkende einladender zu gestalten, sodass ihre ersten Erfahrungen genauso gut wie ihre sind.

Als Diversity Outreach Chair für die PyCon, das jährliche Python-Community-Event, nutzte Jessica ihr Netzwerk aus Frauen in der Technik, um die Anzahl der Rednerinnen bei der PyCon von 1 % im Jahr 2011 auf 40 % im Jahr 2016 zu erhöhen. Jessica gewann 2013 einen O‘Reilly Open Source Award für ihre Arbeit zur Förderung der Diversität in der Python Community. Darüber hinaus koordinierte sie die Beteiligung von Twisted und Python an Outreachy, einem Programm, das unterrepräsentierten Gruppen dabei hilft, in Open Source aktiv zu werden. Unter ihrer Leitung verbesserte Dropbox die Vertretung von Frauen in der Technik. Außerdem ist sie als Senior Technical Advisor für die HBO-Serie Silicon Valley tätig.

Gewinnerin des Academic Awards 2016

Preeti Murthy

Preeti gewann den Women in Open Source Award 2016 für ihre Beiträge zu Open Source. Als Bachelor-Studentin war Preeti Teil eines Teams, das Studierende mit Open Source bekannt machte. Nach dem Abschluss ihres Bachelors arbeitete sie drei Jahre lang als Linux-Kernelentwicklerin, wobei sie Code, Dokumentation, Tutorials, Open Content und andere Kommunikationsformen bereitstellte. Preeti verfügt über fast 60 Commits und Reviews im Bereich CPU-Power-Management. Darüber hinaus war sie ehrenamtlich als Co-Mentorin für das Praktikumsprogramm Outreachy tätig. Preeti verfolgt derzeit ein Master-Studium an der Carnegie Mellon University, wo sie und ihr Team an einer Programmierungs-Toolchain für Energy-Harvesting-Systeme arbeiten, die sie bald als Open Source veröffentlichen wollen.

Lernen Sie unsere Finalistinnen des Jahres 2016 kennen

Community Award

Heidi Ellis
Professorin für Computerwissenschaft und Informationstechnologie an der Western New England University
Valerie Aurora
Mitgründerin der Ada-Initiative und Linux-Kernelentwicklerin
Carrie Anne Philbin
Bildungspionierin bei der Raspberry Pi Foundation
Julia Lawall
Forschungsbeauftragte bei Inria

Academic Award

Ankita Shukla
Studentin am Indian Institute of Technology (IIT)
Divya Upadhyay
Studentin am National Institute of Technology, Patna, Indien
Lynnette Ng
Studentin an der National University of Singapore
Dawn Foster
Doktorandin an der University of Greenwich

Lernen Sie unsere Gewinnerinnen des Jahres 2015 kennen

Die ersten Gewinnerinnen und Finalistinnen der Women in Open Source Awards haben zu Projekten beigetragen, die von offenen medizinischen Inhalten und rechtlichen Reformen bis hin zur Programmierung für verschiedene Open Source-Projekte reichen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Gewinnerin des Community Awards 2015

Sarah Sharp

Sarah gewann den Community Award für ihre Anstrengungen zur Verbesserung der Kommunikation und Erleichterung des Einstiegs in Open Source Communities für Frauen. Sarah koordiniert Linux® Kernel Mentors for Outreachy (ehemals Outreach Program for Women), das unterrepräsentierten Gruppen dabei hilft, sich an Open Source-Projekten zu beteiligen. Als ausdrückliche Befürworterin der Kommunikationsverbesserung zwischen Kernel-Entwicklern trägt Sarah dazu bei, Open Source Communities höflicher, kollaborativer und einladender zu gestalten. Sarah erschuf und pflegte den Linux USB-3.0-Host-Controller-Treiber. Außerdem hat sie Open Source-Software und -Hardware für Amateurraketen entwickelt – gebaut von der Portland State Aerospace Society – sowie Open Source-Software für den Betrieb der automatischen Bewässerungssysteme in ihrem Garten.

Gewinnerin des Academic Awards 2015

Kesha Shah

Kesha, eine Studentin in Vollzeit, gewann den Academic Award für ihre ausgezeichnete Programmierungs- und Betreuungsarbeit während ihres Studiums der Informations- und Kommunikationstechnik. Shah nahm mehrmals am Google Summer of Code Programm teil und leistete Beiträge zu drei Open Source-Organisationen: Systers, eine Initiative des Anita Borg Institutes, BRL-CAD und STEPcode. Außerdem betreute sie die Programme Season of KDE, Learn IT Girls! und Google Code-In und half so Schülern auf der ganzen Welt, ihre ersten Open Source-Beiträge zu entwickeln. Derzeit ist Sie als Leiterin für Women Who Code in Gujarat tätig. Shah war Empfängerin des prestigeträchtigen Google Anita Borg Memorial Asia-Pacific-Stipendiums und Gewinnerin eines Anita Borg Pass It On Awards für ihre Lehrtätigkeit in Kursen zu grundlegenden Computer- und Smartphone-Technologien für Frauen mittleren Alters, vor allem Mütter, in ihrer Provinz. Shah hat viele erste Open Source-Beiträge Studierender betreut und leitete viele von ihnen dazu an, sich regelmäßig zu beteiligen.

Lernen Sie unsere Finalistinnen des Jahres 2015 kennen

Community Award

Shauna Gordon-McKeon
Program Director bei OpenHatch
Elizabeth K. Joseph
Systems Engineer bei HP
Deb Nicholson
Community Outreach Director bei MediaGoblin
Karen Sandler
Executive Director, Software Freedom Conservancy

Academic Award

Charul
Indian Institute of Information Technology, Allahabad
Sophia D’Antoine
Studentin am Rensselaer Polytechnic Institute
Studiert Informatik und Informations-Systemtechnik, Bachelor und Master
Emily Dunham
Oregon State University
Informatikstudentin
Netha Hussain
Government Medical College, Kozhikode, University of Calicut
Bachelor-Studiengang für Medizin und Chirurgie

Danke an alle diesjährigen Teilnehmerinnen


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