Der Women in Open Source Award 2018

Anerkennung. Wertschätzung. Inspiration.

Wir sind davon überzeugt, dass Open Source die technologische Zukunft darstellt. Es ist Zeit, die Beiträge von Frauen anzuerkennen und eine neue Generation dazu zu inspirieren, sich der Open Source-Bewegung anzuschließen.

Übersicht

Nominierungen werden ab sofort bis zum 30. Oktober angenommen.

Laut einer Studie sind nur 11 % aller Open Source-Akteure Frauen.1 Zusammen können wir ihre Zahl vergrößern. Nominieren Sie eine Frau, die mit Open Source-Technologien Zeichen setzt und inspirieren Sie eine ganze Generation zur Teilnahme an der Bewegung.

Nominierungen werden bis zum 30. Oktober 2017, 17.00 Uhr, angenommen.

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1. Laura Arjona-Reina, L., Robles, G., Dueñas, S. The FLOSS2013 Free/Libre/Open Source Survey. Januar 2014.

Red Hat Innovation Awards – der Ablauf

Anerkennung der Beiträge von Frauen zu Open Source

Wir suchen nach Frauen, die wichtige Beiträge zu einem Open Source-Projekt oder der Open Source Community leisten, einschließlich:

  • Code und Programmierung
  • Qualitätssicherung und Bug-Triage
  • Beteiligung an Open Hardware
  • Systemadministration und Infrastruktur
  • Design, Artwork, Benutzererlebnis und Marketing
  • Dokumentation, Tutorials und weitere Kommunikationsformen
  • Übersetzung und Internationalisierung
  • Open Content
  • Community-Förderung und Community-Management
  • Schutz geistigen Eigentums und rechtliche Reformen
  • Open Source-Methodik

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Die Kandidatinnen können zwei verschiedene Preise erhalten

  • Women in Open Source Academic Award: Frauen, die in Vollzeit in einer Universität oder Fachhochschule eingeschrieben sind und 12 oder mehr Credit Points erwerben, egal, auf welcher Abschlussebene
  • Women in Open Source Community Award: Alle anderen Frauen

Wir empfehlen Ihnen, die Kandidatin beim Ausfüllen des Nominierungsformulars zu begleiten. So ist gewährleistet, dass wir ein vollständiges Bild und korrekte Angaben über ihre Beiträge erhalten. Falls Ihre Kandidatin Ihre Kompetenz nicht oder nur widerwillig anerkennt, finden Sie hier einige Ratschläge, um ihr dabei zu helfen, die Leistungen wertzuschätzen, die für andere so klar ersichtlich sind.

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Preisträgerinnen 2017

Herzlichen Glückwunsch Avni Khatri und Jigyasa Grover, Preisträgerinnen des Women in Open Source Awards 2017!

Nachdem unsere Jury nun die 10 Finalistinnen ausgewählt hat, ist es an Ihnen, der Gemeinschaft, die Sieger zu wählen. Unser Dank geht an alle, die geholfen haben, die Awards bekannt zu machen, Frauen aus ihren Gemeinschaften nominiert und die Preisträgerinnen gewählt haben. Lesen Sie weiter, um mehr über die Preisträgerinnen und Finalistinnen zu erfahren, die mit Open Source-Technologie Zeichen setzen.

Frühere Preisträgerinnen

Erfahren Sie mehr über die Frauen, die diese bedeutende Auszeichnung für Beiträge zu Open Source erhalten haben.

Unsere Preisträgerinnen 2017

Unter den Preisträgerinnen und Finalistinnen 2017 finden sich Organisatoren, Mentoren, Program-Manager, Ingenieure, Präsidenten, Vizepräsidenten und Geschäftsführer. Ihre Arbeit zeitigt Auswirkungen auf alle Bereiche, von der Open Source-Weiterbildung über die Web-Literacy bis hin zu Lerntechnologien. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Avni Khatri

Preisträgerin des Community Awards 2017

Ich habe die Einrichtung dieser Labs mit der Hoffnung unterstützt, dass Kinder diese Technologie nutzen können und so Zugriff auf Bildungsinhalte bekommen, die ihnen sonst verwehrt bleiben würden. Wir möchten den Kindern zeigen, was möglich ist, damit sie ihr eigenes Leben sowie das ihrer Familien und Gemeinschaften verbessern können.

Avni gewann den Women in Open Source Community Award in diesem Jahr für ihre Bemühungen, Kindern die Möglichkeit zu geben, ihr Leben mithilfe von Technologie zu verbessern. Sie träumt davon, dass jeder, besonders Kinder, uneingeschränkten Zugriff auf Bildung hat, um sein Leben eigenständig gestalten und Verbesserungen für die eigene Gemeinschaft erzielen zu können. Für Avni ist FOSS (Free and Open Source Software) instrumental bei der Umsetzung dieser Vision und aus diesem Grund tut sie auch ihr Möglichstes, um mithilfe der NGO „Kids on Computers“ Technologie zu den unterrepräsentierten Gemeinden der Welt zu bringen. Avni ist entweder als Freiwillige (seit 2010) oder Präsidentin der Organisation (seit 2012) in entlegene Gegenden Mexikos, Indiens und Marokkos gereist, um Schullabore mit Linux-Computern, FOSS-Anwendungen und offenen Inhalten wie Offline-Wikipedia und Khan Academy auszustatten, und vor Ort Freiwillige zur Unterstützung der Labore zu organisieren. Vor kurzem hat sie zusammen mit anderen die neue Open Source-Plattform „For a Living“ gegründet, mithilfe derer Schüler Informationen zu verschiedenen Karrieren erhalten, und zwar im Rahmen von Interviews mit Profis und basierend auf Stellen, Interessen und Skills.

Jigyasa Grover

Gewinnerin des Academic Awards 2017

Ich glaube, dass wir nur besser sein können, wenn wir anderen helfen, sie ermutigen, diese verführerische Welt des Open Source zu erkunden. Und genau dadurch berühren wir unzählige weitere Menschen.

Jigyasa gewann den Women in Open Source Community Award in diesem Jahr für ihren Beitrag zur Open Source-Community. Schon zu Anfang ihrer studentischen Laufbahn arbeitete sie mit der anspruchsvollen algorithmischen C/C++ Programmierung, Java, Python und vielem anderen, was sie unweigerlich zu Open Source führte. Dazu war sie Entwicklerin für Pharo, eine Open Source Smalltalk IDE, und wurde letztlich zu einer der Hauptbeitragenden für das im Jahre 2015 veröffentlichte Pharo 4.0. Seither hat sie am Google Summer of Code 2015 und 2016 teilgenommen und erhielt Forschungsstipendien vom National Research Council of Canada und der ESUG beim französischen IRD (Institut de recherche pour le développement) -Institut. Sie möchte ihre Arbeit und Erfahrungen über Blogs, Code-Sharing auf GitHub, Organisation von Code Labs und Tech-Talks, als Leiterin des Frauen-Teams in wichtigen Hackathons, Vorträge auf Konferenzen sowie die Teilnahme an Mentoring-Programmen mit anderen teilen und sie dadurch inspirieren. Jigyasa ist dazu Direktorin des Women Who Code Delhi und nimmt regelmäßig an GDG, Google WTM, WiSE und Systers IWiC teil.

Lernen Sie unser Finalistinnen des Jahres 2017 kennen

Community Award

Amira Dhalla
Leiterin, Women and Web Literacy, Mozilla Foundation
Avni Khatri
Program Manager, Knowledge and Learning Technologies Group, Laboratory of Computer Science, Massachusetts General Hospital
Heather Kirksey
Vice President of NFV, Linux Foundation
Jessie Frazelle
Software Engineer, Google
Karen Sandler
Executive Director, Software Freedom Conservancy

Academic Award

Aastha Vijay
Studentin am Cummins College of Engineering for Women, Pune, Maharashtra, Indien
Dawn Foster
Doktorandin an der University of Greenwich, London
Jigyasa Grover
Studentin an der Delhi Technological University (früher bekannt als Delhi College of Engineering)
Nabanita De
Studentin an der University of Massachusetts, Amherst, US-Bundesstaat Massachusetts
Safia Abdalla
Studentin an der Northwestern University, US-Bundesstaat Illinois

Unsere Preisträgerinnen 2016

Die Preisträgerinnen und Finalistinnen der Women in Open Source Awards 2016 sind Ingenieurinnen, Entwicklerinnen, Community-Managerinnen, Beraterinnen, Unternehmerinnen, Dozentinnen und Pionierinnen. Sie leisten wichtige Beiträge zu unterschiedlichen Bereichen wie CPU-Power-Management, Programmen zur Förderung der Diversität in Gemeinschaften und Open Source-Bildung. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Preisträgerin des Community Awards 2016

Jessica McKellar

Jessica gewann den Women in Open Source Community Award für ihre Bemühungen, tolerantere Umgebungen in Open Source Communities und der Technologiebranche zu schaffen. Jessicas erste Bekanntschaft mit Open Source im Jahr 2006 war ein positives Erlebnis und sie arbeitet darauf hin, Open Source Communities für neue Mitwirkende einladender zu gestalten, sodass ihre ersten Erfahrungen genauso gut wie ihre sind.

Als Diversity Outreach Chair für die PyCon, das jährliche Python-Community-Event, nutzte Jessica ihr Netzwerk aus Frauen in der Technik, um die Anzahl der Rednerinnen bei der PyCon von 1 % im Jahr 2011 auf 40 % im Jahr 2016 zu erhöhen. Jessica gewann 2013 einen O‘Reilly Open Source Award für ihre Arbeit zur Förderung der Diversität in der Python Community. Darüber hinaus koordinierte sie die Beteiligung von Twisted und Python an Outreachy, einem Programm, das unterrepräsentierten Gruppen dabei hilft, in Open Source aktiv zu werden. Unter ihrer Leitung verbesserte Dropbox die Vertretung von Frauen in der Technik. Außerdem ist sie als Senior Technical Advisor für die HBO-Serie Silicon Valley tätig.

Preisträgerin des Academic Awards 2016

Preeti Murthy

Preeti gewann den Women in Open Source Award 2016 für ihre Beiträge zu Open Source. Als Bachelor-Studentin war Preeti Teil eines Teams, das Studierende mit Open Source bekannt machte. Nach dem Abschluss ihres Bachelors arbeitete sie drei Jahre lang als Linux-Kernelentwicklerin, wobei sie Code, Dokumentation, Tutorials, Open Content und andere Kommunikationsformen bereitstellte. Preeti verfügt über fast 60 Commits und Reviews im Bereich CPU-Power-Management. Darüber hinaus war sie ehrenamtlich als Co-Mentorin für das Praktikumsprogramm Outreachy tätig. Preeti verfolgt derzeit ein Master-Studium an der Carnegie Mellon University, wo sie und ihr Team an einer Programmierungs-Toolchain für Energy-Harvesting-Systeme arbeiten, die sie bald als Open Source veröffentlichen wollen.

Lernen Sie unser Finalistinnen im Jahr 2016 kennen

Community Award

Heidi Ellis
Professorin für Computerwissenschaft und Informationstechnologie an der Western New England University
Valerie Aurora
Mitgründerin der Ada-Initiative und Linux-Kernelentwicklerin
Carrie Anne Philbin
Bildungspionierin bei der Raspberry Pi Foundation
Julia Lawall
Forschungsbeauftragte bei Inria

Academic Award

Ankita Shukla
Studentin am Indian Institute of Technology (IIT)
Divya Upadhyay
Studentin am National Institute of Technology, Patna, Indien
Lynnette Ng
Studentin an der National University of Singapore
Dawn Foster
Doktorandin an der University of Greenwich

Lernen Sie unser Gewinnerinnen im Jahr 2015 kennen

Die ersten Preisträgerinnen und Finalistinnen der Women in Open Source Awards haben zu Projekten beigetragen, die von offenen medizinischen Inhalten und rechtlichen Reformen bis hin zu Quellcode für verschiedene Open Source-Projekte reichen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese inspirierenden Frauen die Welt verändern.

Preisträgerin des Community Awards 2015

Sarah Sharp

Sarah gewann den Community Award für ihre Anstrengungen zur Verbesserung der Kommunikation und Erleichterung des Einstiegs in Open Source Communities für Frauen. Sarah koordiniert Linux® Kernel Mentors for Outreachy (ehemals Outreach Program for Women), das unterrepräsentierten Gruppen dabei hilft, sich an Open Source-Projekten zu beteiligen. Als ausdrückliche Befürworterin der Kommunikationsverbesserung zwischen Kernel-Entwicklern trägt Sarah dazu bei, Open Source Communities höflicher, kollaborativer und einladender zu gestalten. Sarah erschuf und pflegte den Linux USB-3.0-Host-Controller-Treiber. Außerdem hat sie Open Source-Software und Hardware für Amateurraketen entwickelt – gebaut von der Portland State Aerospace Society – sowie Open Source-Software für den Betrieb der automatischen Bewässerungssysteme in ihrem Garten.

Gewinnerin des Academic Awards 2015

Kesha Shah

Kesha, eine Studentin in Vollzeit, gewann den Academic Award für ihre ausgezeichnete Programmierungs- und Betreuungsarbeit während ihres Studiums der Informations- und Kommunikationstechnik. Shah nahm mehrmals am Google Summer of Code Programm teil und leistete Beiträge zu drei Open Source-Organisationen: Systers, eine Initiative des Anita Borg Institutes, BRL-CAD und STEPcode. Außerdem betreute sie die Programme Season of KDE, Learn IT Girls! und Google Code-In und half so Schülern auf der ganzen Welt, ihre ersten Open Source-Beiträge zu entwickeln. Derzeit ist Sie als Leiterin für Women Who Code in Gujarat tätig. Shah war Empfängerin des prestigeträchtigen Google Anita Borg Memorial Asia-Pacific-Stipendiums und Preisträgerin eines Anita Borg Pass It On Awards für ihre Lehrtätigkeit in Kursen zu grundlegenden Computer- und Smartphone-Technologien für Frauen mittleren Alters, vor allem Mütter, in ihrer Provinz. Shah hat viele erste Open Source-Beiträge Studierender betreut und leitete viele von ihnen dazu an, sich regelmäßig zu beteiligen.

Lernen Sie unser Finalistinnen im Jahr 2015 kennen

Community Award

Shauna Gordon-McKeon
Program Director bei OpenHatch
Elizabeth K. Joseph
Systems Engineer bei HP
Deb Nicholson
Community Outreach Director bei MediaGoblin
Karen Sandler
Executive Director, Software Freedom Conservancy

Academic Award

Charul
Indian Institute of Information Technology, Allahabad
Sophia D’Antoine
Studentin am Rensselaer Polytechnic Institute
Studiert Informatik und Informations-Systemtechnik, Bachelor und Master
Emily Dunham
Oregon State University
Informatikstudentin
Netha Hussain
Government Medical College, Kozhikode, University of Calicut
Studiert Medizin und Chirurgie im Bachelor

Feiern Sie mit uns all diejenigen, die Dinge bewegen und die nächste Generation inspirieren.
Nominieren Sie gleich eine Frau für die Women in Open Source Awards 2018.


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