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Sicherheit und Red Hat Enterprise Linux

Überblick

Red Hat® Enterprise Linux® bietet eine vorgehärtete Basis, mit der Sie Risiken senken, Ausfallzeiten minimieren und die Compliance unterstützen können. Integrierte Härtung, Anleitung zur Priorisierung von Schwachstellen und automatisierte Systemrollen tragen zur Senkung des operativen Aufwands bei, während Funktionen wie Post-Quanten-Kryptografie in Red Hat Enterprise Linux 10 Sie bei der Vorbereitung auf zukünftige Anforderungen unterstützen.

In Zahlen

Red Hat Enterprise Linux verfügt über erweiterte Sicherheitsfunktionen, die von Anfang an integriert sind und Unternehmen so dabei unterstützen, Risiken zu senken, Zeit zu sparen und Ausfallzeiten zu minimieren.

Zeit sparen

48 %

schnelleres On-Premise-Deployment virtueller Server nach der Standardisierung auf Red Hat Enterprise Linux1

Risiken senken

98 %

weniger Zeitaufwand für das Erkennen und Beheben von CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures) auf mehreren Hosts2

Ausfallzeiten minimieren

76 %

bessere MTTR (Mean Time to Repair) in auf Red Hat Enterprise Linux standardisierten Umgebungen¹

Effizienz steigern

46 %

schnelleres Durchführen von Sicherheitsupdates¹

Warum Red Hat Enterprise Linux für Sicherheit

Erfüllen von Compliance-Anforderungen

Mit Red Hat Enterprise Linux können Unternehmen ihre Compliance-Anforderung erfüllen, ohne die Deployment-Geschwindigkeit zu beeinträchtigen. Features wie Red Hat Lightspeed ermöglichen das individuelle Anpassen von Richtlinien und das Überwachen der Abweichungen von diesen Richtlinien, während Sie sich mit Post-Quanten-Kryptografie (PQK) in Red Hat Enterprise Linux auf zukünftige obligatorische Anforderungen vorbereiten können. Red Hat Enterprise Linux 10 beinhaltet auch das neue FIPS-Kryptografiemodul (Federal Information Processing Standards) und ermöglicht Sicherheitskorrekturen, ohne dass ein neues Validierungszertifikat erforderlich ist. 

Post-Quanten-Kryptografie für Red Hat Enterprise Linux

CVE and CVSS explained | Security Detail. Dauer des Videos: 3:44.

Mindern der Risiken durch CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures)

KI-gestützte Tools beschleunigen die Erkennung von Schwachstellen und haben so die Cybersicherheitslandschaft radikal verändert. Daher müssen sich Unternehmen beim Umgang mit CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures) nicht mehr nur auf die herkömmlichen, manuellen Patching-Zyklen verlassen. Red Hat Enterprise Linux ist das Basiselement für Sicherheit im Portfolio von Red Hat und kann Unternehmen bei folgenden Aufgaben unterstützen: 

  • Erkennung, Priorisierung und Behebung von CVEs mit Red Hat Lightspeed (ehemals Red Hat Insights)
  • Aufbau einer leistungsstarken, mehrschichtigen Abwehr mit Prozessisolierung und Zugriffskontrolle 
  • Entwicklung auf einer verifizierten, sicherheitsorientierten Softwarelieferkette 
  • Einführung eines Shift Left-Ansatzes mit Vorhärtung und Image Mode für Red Hat Enterprise Linux
  • Zeitersparnis und Effizienzgewinne durch Automatisierung und Closed Loop-Fehlerbehebung 

Optimieren der Zero Trust-Architektur

Unternehmen, die das Sicherheitsmodell der Zero Trust-Architektur verwenden, können Risiken reduzieren, die Compliance stärken und kritische Assets schützen. Red Hat Enterprise Linux unterstützt sie dabei mit Features wie: 

Mit diesen Features können Nutzende Sicherheit von Anfang an in Prozesse implementieren, auf zukünftige Bedrohungen reagieren und Daten vor unberechtigtem Zugriff schützen – sowohl bei der Verwendung als auch im Ruhezustand. 

Zero Trust

Use Cases für die Sicherheit

Prepare for “harvest now, decrypt later threats” with post-quantum cryptography

Verschlüsselte Daten werden heute in Angriffen erfasst, um sie zu entschlüsseln, sobald die aktuelle Verschlüsselung durch den Einsatz von Quantencomputern überwunden wird. Red Hat Enterprise Linux 10 ist die erste Linux-Distribution für Unternehmen, die postquantenfähig ist und standardisierte, quantenresistente Algorithmen bereitstellt, die vom NIST (National Institute of Standards and Technology) genehmigt wurden. So können Sie PQK testen, bereitstellen und darauf umstellen, ohne die Unterstützung für herkömmliche Methoden zu beenden.

Strengthen software supply chain security

Allein im Jahr 2025 identifizierte Sonatype mehr als 454.600 neue, böswillige Open Source-Pakete. Red Hat Enterprise Linux unterstützt Unternehmen durch Sicherheit in der Softwarelieferkette von Anfang an und fördert Resilienz sowie Vertrauen unternehmensweit durch: 

  • Authentifizierung der Integrität und Herkunft von Softwarekomponenten mit CDN (Content Delivery Network) über digital signierte Pakete zum Schutz vor Manipulationen 
  • Bereitstellung von SBOMs (Software Bills of Materials), VEX-Dokumenten (Vendor Exploitability eXchange) und Lösungen für CVEs
  • Unterstützung der Integrität von Softwareartefakten und schnellere Reaktionen auf Vorfälle mit Red Hat Trusted Artifact Signer 
  • Vorhärtung mit Image Mode für Red Hat Enterprise Linux 
  • Automatisierung von Sicherheitskonfiguration und -management mit Red Hat Enterprise Linux Systemrollen

Zusammen mit seinen Partnern unterstützt Red Hat Unternehmen beim Implementieren von Sicherheit im gesamten Entwicklungs-Lifecycle der Softwarelieferkette – sowohl für traditionelle als auch für containerisierte Anwendungen in Open Hybrid Clouds. 

Shift left with security and automation

Red Hat behandelt das Thema Sicherheit nicht als nachträglichen Zusatz oder als Add-On-Produkt, sondern als eine kritische Priorität. Red Hat Enterprise Linux bietet mehrere Tools zur proaktiven Messung und Verbesserung der Anwendungssicherheit, mit denen sich Mängel identifizieren und beheben lassen, bevor Schlimmeres passiert. Zu diesen Tools gehören: 

Gain comprehensive data protection

Mit Confidential Computing profitieren Nutzende selbst dann vom Schutz für KI- und Cloud-Workloads, wenn die zugrunde liegende Plattform oder der Anbieter kompromittiert sind. Darüber hinaus bietet Red Hat Enterprise Linux folgende Vorteile:

  • Integration mit wichtigen Hardware- und Cloud-Anbietern über TEEs (Trusted Execution Environments, vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen) 
  • CVMs (Confidential Virtual Machines) zur Sicherung sensibler Workloads wie KI-Anwendungen 
  • Verwendung von Remote Attestation in Verbindung mit TEEs zur Erkennung und Behebung nicht autorisierter Änderungen

Dieses höhere Datenschutzniveau schafft eine sicherere Basis gegen die immer ausgefeilter werdenden Bedrohungen und unterstützt Unternehmen so bei der Umstellung auf eine optimale Zero Trust-Architektur.

Manage security consistently

Der Einsatz von Containern und Hybrid Cloud-Technologien hat sich in Unternehmen stark ausgeweitet, wodurch Daten über mehrere Workloads verteilt und bestehende Sicherheitsherausforderungen noch komplexer werden. Die Implementierung einer Automatisierungsstrategie durch den Einsatz von Red Hat Ansible® Automation Platform vereinfacht das Verwalten und Konfigurieren von Workloads in mehreren Clouds. Mit Red Hat Lightspeed und Red Hat Satellite, die als Add-Ons verfügbar sind, können Sie Ihr Infrastrukturmanagement organisieren und so komplexe operative Aufgaben reduzieren, damit Ihre Red Hat Infrastruktur effizient und gemäß Ihren Sicherheitsstandards ausgeführt wird.

Nächste Schritte

Red Hat entwickelt und unterstützt Open Source-Software seit über 30 Jahren. Erfahren Sie mehr darüber, welche Vorteile unsere Software für Ihre Sicherheitsstrategie bietet.

  1. IDC-Whitepaper, gesponsert von Red Hat: „Der Geschäftswert der Standardisierung auf Red Hat Enterprise LinuxSeite verfügbar in Englisch (Deutsch ist nicht verfügbar)“, Dokument Nr. US52594324, Sept. 2024. 

  2. Principled Technologies: „Sparen Sie Zeit bei der Administration mit den automatisierten Funktionen zur Problembehebung von Red Hat Insights“, Okt. 2024.

  3. Sonatype: „11th Annual State of the Software Supply Chain Report“, 2026.