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Was ist Cloud-Management?

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Bei Cloud-Management geht es darum, wie Administratorinnen und Administratoren alle Produkte und Services kontrollieren und orchestrieren, die in der Cloud ausgeführt werden: die Nutzer und Zugriffskontrolle, Daten, Anwendungen und Services. Die Administratoren erhalten Zugriffsrechte für benötigte Ressourcen und haben die Möglichkeit, Prozesse zu automatisieren und Anpassungen vorzunehmen. Gleichzeitig überwachen sie Nutzung und Kosten. Außerdem wird die Flexibilität und Skalierbarkeit der Administratoren gesteuert, die erforderlich ist, um schnell auf Änderungen reagieren zu können. 

Mithilfe von Cloud-Managementtools können Administratoren alle Cloud-Typen (Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud, Multi-Cloud) und Cloud-Aktivitäten überwachen – etwa das Ressourcen-Deployment, die Nutzungsverfolgung, die Datenintegration, Kubernetes und die Disaster Recovery. Diese Tools sorgen dazu für administrative Kontrolle über Infrastruktur, Plattformen, Anwendungen, Cloud-Anbieter und Cloud-Service-Anbieterressourcen sowie Daten, die zusammen eine Cloud bilden.

Cloud-Management-Software wird normalerweise in bestehenden Cloud-Umgebungen wie eine virtuelle Maschine (VM) verwendet, die eine Datenbank und einen Server enthält. Der Server kommuniziert mit APIs (Application Programming Interface), um die Datenbank und die virtuellen, cloud- oder containerbasierten Ressourcen, die die Cloud ausmachen und in der Cloud interagieren, zu verbinden. Die Datenbank sammelt Informationen zur Performance der virtuellen oder Cloud-Infrastruktur und sendet Analysen an eine Web-Schnittstelle, wo sich Cloud-Administratoren ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Cloud machen und diese analysieren können. Dazu haben Administratoren die Möglichkeit, Befehle zurück an die Cloud zu schicken, die dann vom virtuellen Server ausgeführt werden.

Und dieses Zusammenspiel hängt von der vielleicht am meisten unterschätzten Technologie ab: dem Betriebssystem (BS). Es steuert nicht nur all die verschiedenen Technologien in der Cloud, sondern es stellt auch Ihre Cloud-Managementtools bereit. Dabei muss es mit dem von Ihnen verwendeten Cloud-Typ funktionieren, egal wie spezifisch der auch sein mag, weshalb die meisten cloudbasierten Betriebssysteme wie auch Linux® auf Open Source-Technologien basieren.

Die Clouds geben die Regeln vor, die mithilfe des Cloud-Managements ausgeführt werden. Clouds sind Pools mit virtuellen Ressourcen, Storage, Anwendungen und Services, die per Software verwaltet werden, damit sie bei Bedarf zur Verfügung stehen. Unter Cloud-Management versteht man eine Kombination aus Software, Automatisierung, Richtlinien, Governance und Personen, die festlegen, wie diese Cloud Computing-Services zur Verfügung gestellt werden sollen.

Mit bestehenden IT-Systemen integrierbar sein

Cloud-Managementplattformen (CMP) müssen sich an Ihre Bedürfnisse anpassen lassen und die Anforderungen von Betriebssystem, Anwendungen, Provisionierung, Cloud-Sicherheit, Storage-Frameworks, Standardbetriebsumgebungen (Standard Operating Environments, SOEs) und allen anderen in der Cloud ausgeführten Komponenten erfüllen. Darüber hinaus müssen sie flexibel sein und schnell an Änderungen angepasst werden können.

Manuelle Aufgaben automatisieren

Mithilfe von Automatisierung sollten alltägliche manuelle Aspekte von Aufgaben und Workflows so weit wie möglich eliminiert werden. Dies bietet mit höherer Effizienz und weniger Fehlern einen doppelten Vorteil. Automatisierung ist nicht nur für das Cloud Computing enorm wichtig, sondern auch für jede Cloud-Managementplattform. 

Kosten visualisieren

Die Nutzung von Cloud-Services gestaltet sich sehr einfach. Dabei kann sich schnell ein höherer Verbrauch einstellen als vorhergesehen. Eine Cloud-Managementplattform sollte ein zuverlässiges Management sowie eine akkurate Prognose und Berichterstellung der Kosten ermöglichen.

Per Internet aufgerufen werden können

Wie die Ressourcen, Daten und Rechenleistung Ihrer Cloud sollten auch die Cloud-Managementtools von den Administratoren jederzeit und unabhängig von ihrem aktuellen Aufenthaltsort oder dem Standort der Infrastruktur aufgerufen werden können.

Hybrid Cloud- und Multi-Cloud-Umgebungen unterstützen

Das Unternehmen der Zukunft enthält ganz zwangsläufig alle verschiedenen Cloud-Typen: Private, Public und Hybrid Clouds. Daher muss jede Cloud-Managementplattform all diese Typen auch in mehreren Umgebungen problemlos und sicher unterstützen können.

Alles verwalten können

Auch wenn dies selbstverständlich sein sollte: Self-Service-Funktionen sind für jede Cloud-Managementplattform unerlässlich, damit sie flexibel genug sind, um schnell auf die zahlreichen Änderungen und Aktualisierungen reagieren zu können. Mit dieser Plattform sollten alle Komponenten kontrolliert werden können, während Nutzerzugriffe auf Ressourcen, Konfigurationen und Kapazitäten durch Richtlinien gesteuert werden. Die Orchestrierung der gesamten Infrastruktur in allen Phasen des Lifecycles ist sowohl lokal als auch virtuell oder in Rechenzentren enorm wichtig.

Die Cloud wird sich langfristig etablieren. Daran besteht kein Zweifel. Doch Technologien entwickeln sich ständig weiter. Gute Beispiele hierfür sind Kubernetes und das Edge Computing. Doch wenn sich die Anforderungen an das Cloud Computing ändern, müssen sich auch die Endbenutzer und in der Folge auch die Cloud-Managementtools dementsprechend anpassen. Egal, ob Sie in einer oder mehreren Cloud-Umgebungen arbeiten: ein effizientes Management und die Fähigkeit, flexibel auf Änderungen reagieren zu können, sind entscheidend. Mit unserer quelloffenen Multi-Cloud-Managementplattform können Sie Cloud-Kosten kontinuierlich überwachen, die Ressourcenzuweisung kontrollieren und die Compliance gewährleisten. Zudem ist diese Plattform so konzipiert, dass die führenden Open Source Playbooks für die IT-Automatisierung (mit der Red Hat Ansible Automation Platform) nativ ausgeführt werden, damit Sie das Cloud-Erlebnis über eine einheitliche Automatisierungssprache standardisieren können.

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